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26.05.2004

Philip Morris Forschungspreis 2004 verliehen

Der Philip Morris Forschungspreis wird heute zum 22. Mal verliehen. In der Münchner Allerheiligenhof-Kirche stellt der ZDF-Journalist Steffen Seibert die Preisträger und ihre Arbeiten den über 300 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft vor.

Der Bayerische Staatsminister für Wissenschaft, Forschung und Kunst, Dr. Thomas Goppel, würdigt in seiner Festrede die Bedeutung der Wissenschaftsförderung durch Philip Morris: „Die Philip Morris Stiftung verhilft herausragenden Forschungsleistungen zu mehr Aufmerksamkeit und Wertschätzung. Damit baut die Stiftung Brücken zwischen Wissenschaft, Gesellschaft und Öffentlichkeit.

Die mit insgesamt 100.000 Euro dotierte Auszeichnung der Philip Morris Stiftung geht an vier Wissenschaftler:

Prof. Dr. Peter Fromherz vom Max-Planck-Institut für Biochemie in Martinsried bei München gelang es erstmalig, Nervenzellen gezielt mit Transistoren von Halbleiterchips zu koppeln und somit einen größtmöglichen Austausch elektrischer Signale zwischen Zelle und Chip zu erzielen. Auf diese Weise können Nervennetze genauer untersucht werden und Medikamente gegen Nervenleiden wie Alzheimer scheinen zum Greifen nah.

Prof. Dr. Karl Menten vom Bonner Max-Planck-Institut für Radioastronomie und seine Kollegen Dr. Frank Bertoldi und Dr. Ernst Kreysa haben auf der Suche nach den ältesten Sternen des Universums mit Hilfe von hochsensiblen Bolometern Sternenstaub aus den Kindertagen des Universums nachgewiesen. Diese Entdeckung stellt nun die gängigen Theorien zur Entstehung des Sonnensystems in Frage.

Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen von der Albert-Ludwigs-Universität in Freiburg untersuchte als erster Ende der achtziger Jahre soziale Sicherungssysteme mit wissenschaftlichen Methoden auf ihre Folgen für künftige Generationen. Auf diese Weise lässt sich die Nachhaltigkeit staatlicher Ausgabepolitik insgesamt transparenter darstellen.

Die Biophysikerin Prof. Dr. Petra Schwille, TU Dresden, erhält die Auszeichnung für die Entwicklung des Nachweisverfahrens der „Zweiphotonen-Kreuzkorrelations-Spektroskopie“, mit dem es möglich wird, verschiedene Proteine in lebenden Zellen unter dem Mikroskop zu erforschen.

Der Vorsitzende der Geschäftsführung der Philip Morris GmbH und des Kuratoriums der Philip Morris Stiftung, Gerrit de Bruin, erklärt dazu: „Der Philip Morris Forschungspreis möchte Wissenschaftler nicht nur auszeichnen und fördern, sondern ihre Innovationen an den Ort tragen, an dem sie reflektiert werden. Diese richtungsweisenden Arbeiten haben es verdient, in das Rampenlicht gehoben zu werden.“ Mit der Preisverleihung fällt auch der Startschuss für die Bewerbungsphase 2005. Bewerbungsschluss ist der 15. Oktober 2004.
 
Quelle: UD

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