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Donnerstag, 14.Dezember 2017

22.03.2004

Zum Tag des Wassers: Kunststoff-Industrie startet Kampagne

Der Erfolg der Website www.aquaplastics.org beim Sammeln von 150.000 Euro für dringende Wasserprojekte in Nigeria und Mali im vergangenen Jahr hat die europäische Kunststoff-Industrie bewogen, das Projekt im Jahr 2004 fortzusetzen.

Diese Site hat sich zum Ziel gesetzt, die 1,5 Millionen Klicks, die im vergangenen Jahr zusammenkamen, noch zu übertreffen, um wieder 150 000 Euro für die wichtige Arbeit der internationalen Wohltätigkeitsorganisation WaterAid zu sammeln.

Wie im vergangenen Jahr fällt der Beginn der Aquaplastics-Kampagne mit dem Weltwassertag, dem 22. März, zusammen. Menschen weltweit werden gebeten, die Seite zu besuchen und durch tägliches Anklicken der Seite bis Ende Juni zu helfen, Geld zu sammeln. Für jeden Klick spendet die europäische Kunststoff-Industrie (durch die APME, die Vereinigung europäischer Kunststofferzeuger) 10 Cents zur Unterstützung von WaterAid bei der Versorgung von Menschen in Madagaskar und Malawi mit sauberem Wasser und sanitären
Einrichtungen. Die Lebenserwartung in Malawi liegt heute bei durchschnittlich 40 Jahren, weniger als die Hälfte der Bevölkerung in Madagaskar verfügt über sauberes Trinkwasser.

Kunststoffe spielen eine wichtige Rolle bei der Versorgung der wachsenden Weltbevölkerung mit sauberem Wasser und sanitären Anlagen. Über eine Milliarde Menschen weltweit verfügt noch immer nicht über sauberes Trinkwasser. Darum setzt die APME ihre Partnerschaft mit WaterAid fort.

"Kunststoffe haben das Konzept der Nachhaltigkeit bei Wasserversorgungsprojekten völlig revolutioniert" sagt Steve Sugden, der Vertreter von WaterAid in Malawi. "Wenn wir Kunststoffrohre für Wasserleitungen verwenden, wissen wir genau, dass sie aufgrund ihrer
Korrosionsbeständigkeit über lange Jahre hinweg zuverlässig funktionieren werden. Da sie biegsam und stabil sind, können die Menschen aus den Gemeinden vor Ort damit ohne lange Ausbildung arbeiten. Diese Beteiligung der Gemeinden auf allen Stufen unserer Arbeit ist unabdingbar, denn mit Rohrsystemen aus Kunststoff als wirksamem, dauerhaftem Förderungssystem können unsere Projekte lange wirken. Wir können mit Gewissheit sagen, dass wir die Lebensumstände der armen Bevölkerung über viele Jahre hinweg entscheidend verbessern."
 

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