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22.10.2003

Club of Budapest Awards 2003: Nobelpreis für Menschlichkeit

Die "Club of Budapest Awards 2003" - oft als "Nobelpreis für Menschlichkeit" tituliert - wurden am 11. Oktober in Stuttgart verliehen. Der Club of Budapest zeichnet mit dem Preis herausragende Persönlichkeiten und wegweisende Projekte aus, die dazu beitragen, eine lebenswertere Welt zu schaffen.

In diesem Jahr fand die Verleihung erstmals gemeinsam mit dem Land Baden-Württemberg und der Stadt Stuttgart statt. Fünf Projekte wurden ausgezeichnet:

- das Äthiopien-Hilfswerk "Menschen für Menschen" von Almaz und Karlheinz Böhm,

- das Regenwaldprojekt "POEMA", das maßgeblich von Grünen-Mitgründer Willi Hoss und dem DaimlerChrysler Generalbevollmächtigten Matthias Kleinert gemeinsam vorangetrieben wurde,

- das von Ex-Model Bibi Russell in Bangladesh aufgebaute Projekt "Fashion for Development", bei dem mittellose Frauen erfolgreich Haute-Couture-Mode für den internationalen Modemarkt produzieren,

- das Netzwerk "INEM" (International Network on Environmental Management) des Hamburger Unternehmers Georg Winter, in dem sich weltweit 3.000 Unternehmen für ein umweltbewusstes Management zusammengeschlossen haben, und

- das Kulturprojekt "Mariposa" des Galeristenehepaars Helga und Hans-Jürgen Müller.

Die Preisträger nahmen die Ehrungen aus den Händen der Deutschen "Miss Earth" Kathrin Krieter sowie des Präsidenten des Club of Budapest, Ervin Laszlo, entgegen. Die Laudatio auf die Preisträger hielten Bundesministerin Edelgard Bulmahn, der Naturwissenschaftler Ernst Ulrich von Weizsäcker (MdB), der italienische Unternehmer Luciano Donatelli, der Journalist Franz Alt und Außenminister a. D. Hans-Dietrich Genscher. Nach Preisträgern wie Kofi Annan, Hans Küng und Paulo Coelho wurden in diesem Jahr erstmalig ausschließlich Projekte ausgezeichnet.

Der Club of Budapest, der in diesem Jahr zehnjähriges Jubiläum feiert, ist die weltweite Vereinigung zur Förderung einer Kultur globaler Verantwortung, ähnlich wie Greenpeace für die Umwelt, UNICEF für Kinder und Amnesty International für die Menschenrechte kämpfen. Der 1993 von Prof. Dr. Ervin Laszlo gegründeten Organisation gehören zahlreiche Persönlichkeiten aus Kunst, Kultur, Wissenschaft, Politik und Wirtschaft an wie Pop-Musiker Peter
Gabriel, Altbundespräsident Richard von Weizsäcker, die Schauspielerin Liv Ullmann und der Dalai Lama sowie unter anderem sieben Nobelpreisträger wie Michail Gorbatschow und Oscar Arias.
 
Quelle: UD

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