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Senioren testen nützliche Apps im Telefónica Basecamp
Die Teilnehmer des Workshops setzen sich mit den Chancen der Digitalisierung auseinander.

05.01.2018

Senioren testen nützliche Apps im Telefónica Basecamp

Per App den aktuellen Fahrplan aufzurufen oder unterwegs Nachrichten auf dem Smartphone oder Tablet PC zu lesen, stößt bei älteren Menschen auf großes Interesse. Um hier praxisnah zu unterstützen, hat Telefónica Deutschland gemeinsam mit der Stiftung Digitale Chancen Mitte Dezember ältere Menschen aus Berliner Senioreneinrichtungen ins „Telefónica Basecamp“ eingeladen.

Ältere Menschen lassen sich gern auf neue mobile Anwendungen und Geräte ein, wenn diese einen Alltagsnutzen stiften und gleichzeitig potenzielle Vorbehalte angemessen adressiert werden. Das belegt eine aktuelle Studie von Telefónica Deutschland und der Stiftung Digitale Chancen zur mobilen Internetnutzung durch Senioren. Zudem zeigen die Ergebnisse, dass die digitale Welt besonders in den Bereichen Mobilität, Wissen und Information viele Vorteile für Senioren bietet. „Als Telekommunikationsunternehmen ist es uns sehr wichtig, allen Menschen die Teilhabe an der digitalen Welt zu ermöglichen. Gerade bei Senioren kann digitale Aktivität zu mehr Selbständigkeit und gesellschaftlicher Beteiligung bis ins hohe Alter führen“, sagt Claudia von Bothmer, Head of Corporate Responsibility von Telefónica Deutschland. Bereits seit fünf Jahren ermöglichen Telefónica Deutschland und die Stiftung Digitale Chancen älteren Menschen deshalb mit dem Programm „Digital mobil im Alter – Tablet-PCs für Senioren“, Tablet-PCs auszuprobieren und Erfahrungen mit dem Internet zu sammeln.

Die Apps der BVG, Süddeutschen Zeitung und Berliner Morgenpost im Praxistest

Bei der Veranstaltung im „Telefónica Basecamp“ konnten die Senioren in der Praxiseinheit Mobilität „Unterwegs mit der BVG-App“ selbst testen, wie sich Fahrplanauskünfte einholen und Verbindungen prüfen lassen. Fragen wie „Welche Bahnhöfe sind eigentlich barrierefrei?“ und „Warum will die App auf meine privaten Fotos zugreifen?“ konnten sie direkt im Gespräch mit Christine Albrecht und Dirk Tegetmeier von den Berliner Verkehrsbetrieben klären.

In der Praxiseinheit „Zeitung lesen digital“ wiederum ging es um Wissens- und Nachrichtenvermittlung für die Senioren. Jederzeit Zugriff auf die neusten Informationen der Berliner Morgenpost oder der Süddeutschen Zeitung zu erhalten, begeisterte die Teilnehmer. Seniorenspezifische Vorteile wie die Skalierbarkeit der Buchstaben beeindruckten die versierten Zeitungsleser besonders. Auch bei dieser Einheit standen mit Patrick Liesener und Vivien Memis von der Berliner Morgenpost sowie Andreas Kummert von der Süddeutschen Zeitung mehrere Experten für Fragen zur Verfügung.

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Austausch in anschließender Diskussionsrunde

In der abschließenden Diskussionsrunde mit den Vertretern der Apps sowie mit der Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Digitale Chancen, Jutta Croll, stellte sich heraus, dass ältere Menschen vor allem „denglischen“ Wortschatz und Datenschutz als besondere Herausforderungen ansehen und dass sie sich Erklärvideos auf YouTube wünschen. Zudem sehen sie große Chancen in der Nutzung von Sprachassistenzsystemen, um die Inklusion von Senioren mit Sehschwäche zu fördern. „Wir arbeiten verstärkt daran, Systeme wie Siri, Cortana und Alexa in unser Angebot zu integrieren, allerdings stellt hier der Datenschutz pro System eine besonders Herausforderung dar“, erklärte Andreas Kummert von der Süddeutschen Zeitung.

Insgesamt wurde deutlich, dass der Erfahrungsaustausch in den Praxiseinheiten nicht nur den Senioren geholfen hat, digitale Angebote unmittelbar und selbständig zu nutzen. „Mithilfe des Feedbacks können wir die App noch besser machen“, sagte Christine Albrecht von den Berliner Verkehrsbetrieben. Denn natürlich sei es das Ziel, dass die App für Menschen aller Altersgruppen eine gute Alternative zum bisherigen Nutzungsverhalten darstelle. „Genau aus diesem Grund sind solche Veranstaltungen wie dieser Workshop so wichtig. Die Anwendungen werden zusammen mit den Nutzern entwickelt. Der direkte Austausch ist essenziell und die Voraussetzung für Applikationen, die das persönliche Leben wirklich bereichern“, erklärte Jutta Croll.

Weitere Informationen zur Teilhabe von Senioren am digitalen Wandel finden Sie hier.

 
Quelle: UD/cp

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