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Volkswagen Konzern startet weitere Projekte zur Flüchtlingshilfe

13.06.2016

Volkswagen Konzern startet weitere Projekte zur Flüchtlingshilfe

Der Volkswagen Konzern hat das vielseitige Engagement seiner Marken, Standorte, Mitarbeiter und Belegschaftsvertreter um eine weitere Form des kulturellen Austausches ergänzt: Bei der ersten Veranstaltung der neuen Reihe „Kitchen Stories“ von Konzern und Volkswagen Catering wurde die Küche im Verwaltungshochhaus des Werkes Wolfsburg zum Ort multikultureller Begegnung. Beim „Kennenlernen auf Kulinarisch“ bleibt es in Wolfsburg aber nicht. Durch ein vierwöchiges Hospitanten-Programm, das von Qualifizierungsmaßnahmen begleitet wird, bekommen zunächst 20 Neuankömmlinge erste Einblicke in die Arbeitswelt und erwerben weitere sprachliche und interkulturelle Kompetenzen.

Gemeinsam kochen, sich kennenlernen, miteinander sprechen, gemeinsam essen: Die Kochevent-Reihe „Kitchen Stories“ bringt Menschen unterschiedlicher Nationalitäten an Herd und Tisch zusammen. Eingeladen sind Flüchtlinge, ehrenamtlich engagierte Volkswagen Mitarbeiter, die Flüchtlinge bei ihren ersten Schritten in Deutschland unterstützen, sowie interessierte Mitarbeiter des Unternehmens. Damit heißt Volkswagen die neuen Nachbarn willkommen und bedankt sich zugleich für das tatkräftige Engagement der ehrenamtlich Aktiven.

Veranstaltung fand Anklang - Essen und Kultur untrennbar verbunden

Am ersten Abend kamen neun landestypische Gerichte aus der Heimat der Flüchtlinge auf den Tisch. Die Teilnehmer probierten sich durch die kulinarische Welt von Eritrea bis Syrien. Zwölf ehrenamtliche Helfer waren mit 18 Flüchtlingen in das Wolfsburger Werk gekommen. „Kitchen Stories“ will auf diese Weise Türöffner sein, Berührungsängste abbauen und gemeinsam „über den Tellerrand“ schauen. Das Interesse ist so groß, dass weitere Abende in Planung sind.

Ariane Kilian, Koordinatorin der Flüchtlingshilfe des Volkswagen Konzerns, begrüßte die Teilnehmer mit den Worten: „Für Volkswagen und seine Beschäftigten gehört die Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung zum Kern der Unternehmenskultur. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, bei der Integration einen Beitrag zu leisten.“

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Betriebsrat Gerardo Scarpino lobte das vielfältige freiwillige Engagement der Flüchtlingshelfer: „Kolleginnen und Kollegen bei Volkswagen haben sich schon immer für Menschen in Not eingesetzt. Darum ist es klar, dass die Belegschaft Flüchtlingen zur Seite steht und ihnen den Start in der neuen Heimat leichter macht. Darüber hinaus geht ein großer Dank an das Team der Volkswagen Flüchtlingshilfe. Diese Arbeit machen alle zusätzlich zur normalen Tätigkeit.“

Teilnehmer Reinhard Lingner, Bereich Lagerwesen/Qualifizierung im Werk Braunschweig, kam mit dem 24-jährigen Ahmed aus Somalia zur Auftaktveranstaltung: „Ich mache viel Sport mit den Flüchtlingen und gebe Deutschkurse“. Claudius Colsman bereitete mit dem Syrer Wesam „Hummus“ zu. Der Leiter Corporate Responsibility in der Konzern Kommunikation gibt einmal pro Woche Deutschkurse für junge Menschen, die aus Syrien und Eritrea nach Schandelah gekommen sind: „Alle sind extrem engagiert und motiviert, weil sie wissen, dass Integration wesentlich über die Sprache funktioniert“.

Volkswagen Chef-Caterer Nils Potthast ließ sich von den Hobbyköchen aus aller Welt kulinarisch inspirieren. Sein Team hatte die Zutaten für den internationalen Kochabend eingekauft und stand allen mit Rat und Tat zu Seite: „Wir wollen ein Stück Heimat nach Deutschland holen. Essen vermittelt das Gefühl, zu Hause zu sein.“

Start eines Hospitanten-Programms für erste Einblicke in die Arbeitswelt

Zugleich startet die Flüchtlingshilfe am Montag ein Hospitanten-Programm im Werk Wolfsburg, das zunächst bis zum 24. Juni diesen Jahres läuft. In Kooperation mit der Stadt Wolfsburg gibt Volkswagen 20 Flüchtlingen vier Wochen lang intensive Einblicke in die Arbeitswelt des Unternehmens. Die Hospitanten sollen dabei ihre Sprachkenntnisse ausbauen und ein Verständnis für die Berufswelt in Deutschland bekommen. Je nach Bildungsstand und Interesse werden die Flüchtlinge in unterschiedlichen Fachbereichen eingesetzt. Begleitet werden die Hospitationen von Bildungsbausteinen wie Sprach- und Bewerbungstrainings, Seminaren zur interkulturellen Kompetenz sowie Begegnungsangeboten. Ein begleitendes Kommunikationsprojekt stellt die persönlichen Erlebnisse und Eindrücke der Flüchtlinge während ihrer Zeit im Werk in den Mittelpunkt und macht ihre Geschichte auch für andere erlebbar. Ausgewählt wurden die Teilnehmer von der Stadt Wolfsburg in Zusammenarbeit mit der städtischen Volkshochschule.

Rund um seine deutschen Konzernstandorte unterstützt und begleitet der Volkswagen Konzern Flüchtlinge beim Deutschlernen und der Orientierung im Berufsleben. Dabei werden auch vielseitige Praktika angeboten. Marken und Gesellschaften, Belegschaftsvertreter und Mitarbeiter unterstützen darüber hinaus Flüchtlinge im Alltag, stellen Fahrzeuge für Hilfsorganisationen bereit und helfen mit Sach- und Geldspenden. Die Konzern Flüchtlingshilfe bündelt die vielen Initiativen und setzt in enger Zusammenarbeit mit dem internen Bildungsanbieter Group Academy und der hauseigenen Initiative Pro Ehrenamt Projekte auf. Die Volkswagen Belegschaftsstiftung unterstützt Integration und Spracherwerb für junge Flüchtlinge mit eigenen Projekten.

Damit Unterstützung auch dort ankommt, wo sie dringend benötigt wird, bündelt die Website vwag-hilft.de in einer Ehrenamtsdatenbank Bedarfe an allen Konzernstandorten. Hier werden auch die wichtigsten Projekte der Konzernmarken vorgestellt.

 
Quelle: UD/cp

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