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Novartis Pharma engagiert sich für seltene Erkrankungen zoom

26.02.2016

Novartis Pharma engagiert sich für seltene Erkrankungen

Eine Erkrankung wird dann als selten bezeichnet, wenn weniger als eine Person von 2.000 Einwohnern davon betroffen ist. Trotz dieser geringen Anzahl an Patienten pro Erkrankung, leiden Schätzungen zufolge insgesamt ca. vier Millionen Menschen in Deutschland an solchen seltenen Erkrankungen. Als forschendes Arzneimittelunternehmen ist Novartis Pharma auch in der Erforschung und Entwicklung von Therapien für Menschen mit seltenen Erkrankungen aktiv und unterstützt Patienten und Angehörige zudem durch umfassende Informationsangebote.

Eine seltene Erkrankung zu haben, ist mit großen Herausforderungen verbunden: Die Diagnosestellung, die Suche nach Informationen zur Erkrankung, aber auch nach geeigneten Therapieoptionen oder einem erfahrenen Arzt gestaltet sich meist sehr schwierig. Jährlich findet am letzten Tag im Februar der Tag der seltenen Erkrankungen statt, der von der europaweiten Patientenorganisation EURORDIS erstmals 2008 ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, die breite Öffentlichkeit über die Situation der Patienten mit seltenen Erkrankungen zu informieren, aber auch, den Zugang zu geeigneten Therapien und guter Versorgung zu verbessern sowie Forschung voranzutreiben.

Tuberöse Sklerose und Akromegalie: Zwei sehr unterschiedliche Beispiele

Je nachdem, um welche seltene Erkrankung es sich handelt, kann diese schon bei der Geburt bestehen oder sich erst im Laufe des Lebens entwickeln. Jedes Krankheitsbild stellt Betroffene und deren Familien dabei vor andere Herausforderungen. Zwei sehr unterschiedliche Beispiele für seltene Erkrankungen sind die Tuberöse Sklerose und die Akromegalie.

Die Tuberöse Sklerose (TSC) ist genetisch bedingt, basiert also auf angeborenen Veränderungen im Erbgut. Durch den Gendefekt ist ein Mechanismus gestört, der die Zellteilung kontrolliert. In der Folge können sich in verschiedensten Körperregionen gutartige Tumoren bilden. Manchmal entstehen sie schon vor der Geburt im Bereich des Herzens und werden bei Ultraschalluntersuchungen festgestellt. Kurz nach der Geburt fallen zuweilen weiße Hautflecken mit blatt- oder lanzettartiger Form auf. Später können sich kleine Hautknötchen im Gesicht entwickeln - typischerweise im Bereich beider Wangen und des Kinns, jedoch unter Aussparung der Oberlippe ("Schmetterlingsverteilung").

Veränderungen der Hirnrinde können Krampfanfälle (epileptische Anfälle) auslösen. Diese können mitverantwortlich sein, dass zudem Verhaltensauffälligkeiten wie Autismus und geistige Behinderungen bei TSC möglich sind. Darüber hinaus kann es zu zahlreichen weiteren Symptomen kommen. Bisher gibt es noch keine Möglichkeit, die Tuberöse Sklerose zu heilen, also den Gendefekt zu beheben. Allerdings können Operationen, Medikamente und Fördermaßnahmen Beschwerden lindern und dabei helfen, Komplikationen zu vermeiden. Das bedeutet auch, dass Patienten mit TSC heute eine deutlich höhere Lebenserwartung haben.

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Akromegalie: je früher erkannt desto besser

Die Akromegalie wird durch einen gutartigen Tumor der Hirnanhangsdrüse verursacht, der vermehrt und unkontrolliert Wachstumshormone ausschüttet. Entwickelt sich die Erkrankung vor dem Erwachsenenalter, so kommt es zu einem übermäßigen Längenwachstum, das auch als Gigantismus bezeichnet wird. Bei den meisten Betroffenen ist zu Krankheitsbeginn das Körperwachstum hingegen bereits abgeschlossen, also ein Wachstum in die Länge nicht mehr möglich. Hingegen wachsen die Körperenden und Weichteile, z.B. Gesicht, Hände und Füße, aber auch die Organe. Das geschieht allerdings sehr langsam. Aufgrund ihrer Seltenheit und der schleichenden Entwicklung wird die Akromegalie daher meist erst nach Jahren erkannt. Gerade den Betroffenen selbst und den Personen in ihrem Umkreis fallen die allmählichen Veränderungen oftmals nicht als Zeichen einer Erkrankung auf. Je früher die Akromegalie jedoch festgestellt und behandelt wird, desto eher kann eine adäquate Therapie zu einer guten Lebensqualität und normalen Lebenserwartung beitragen.

Novartis Pharma engagiert sich für seltene Erkrankungen

Neben der Entwicklung und Bereitstellung von Medikamenten, die bei seltenen Erkrankungen wie der Tuberösen Sklerose und der Akromegalie eingesetzt werden, unterstützt Novartis Pharma Betroffene und Angehörige mit einem umfassenden Informationsangebot zu Krankheitsbild, Diagnostik, Behandlungsoptionen und klinischen Studien auf den Webseiten www.leben-mit-tsc.de und www.leben-mit-hypophysentumoren.de. Broschüren zum Download, Infografiken, Videos und aktuelle Neuigkeiten ermöglichen es Betroffenen und Angehörigen, sich umfassend über diese Erkrankungen zu informieren. Erfahrungsberichte anderer Patienten helfen im täglichen Umgang mit der Krankheit. Über eine Telefon-Hotline besteht die Möglichkeit, persönliche Fragen direkt zu klären. Mit diesem umfassenden Engagement in der Forschung, aber auch in der Aufklärungsarbeit leistet das Unternehmen einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Situation dieser Patienten.

 
Quelle: UD/cp

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