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16.04.2014

memo unterstützt Verein für obdachlose Mütter und Kinder

Die memo AG unterstützt HORIZONT e.V., einen Verein für obdachlose Mütter und Kinder in München, mit einer Geldspende. Der gemeinnützige Verein wurde 1997 von der Schauspielerin Jutta Speidel gegründet und hilft wohnungslosen Müttern und deren Kindern schnell und unbürokratisch. Im HORIZONT-Haus finden sie so lange eine Heimat, bis sie ihr Leben wieder selbst in die Hand nehmen können. Dort werden sie von sozialpädagogischen Fachkräften unterstützt und betreut. Mit der Spende der memo AG können jetzt Nähmaschinen angeschafft werden und Nähkurse für die Mütter stattfinden.

Im HORIZONT-Haus im Münchner Norden werden wohnungslose Mütter mit mindestens einem Kind aufgenommen. Die Bewohnerinnen kommen nicht nur aus Deutschland, sondern aus allen Teilen der Erde. Die Kinder und Mütter haben in ihrem Leben bisher zu wenig Respekt, Zuwendung und Fürsorge erfahren. Daher setzt sich das sozialpädagogische Fachteam des HORIZONT e.V. mit gan-zer Kraft dafür ein, das Selbstwertgefühl seiner Bewohner zu stärken und Ihnen dabei zu helfen, ihr Leben neu auszurichten und ihren Alltag alleine zu bewältigen.

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Durchschnittlich beherbergt das Haus fast 70 Personen, davon Kinder aller Altersstufen. Einige der Frauen sind berufstätig, viele Bewohnerinnen benötigen mehr Deutschkenntnisse und Wissen um die kulturellen Gepflogenheiten in Deutschland, um ihr Leben gut organisieren zu können. Das HORIZONT-Haus bietet 24 Appartements, in denen die Mütter mit ihren Kindern eigenständig le-ben. 24 Stunden am Tag an 365 Tagen des Jahres sind Ansprechpartner verfügbar, die Probleme lösen helfen. Zwei Zimmer sind für Notfälle reserviert, die ohne Anmeldung vor der Tür stehen. Die meisten der Frauen sind bitterarm und ihre Habseligkeiten passen in eine Plastiktüte. Daher sind die 24 Wohnungen auch bereits voll möbliert und beim Einzug mit dem Notwendigsten ausgestattet.

Die Sozialpädagogen stehen den Müttern in alltäglichen Dingen des Lebens mit Rat und Tat zur Seite, z.B. im Umgang mit Behörden oder in Erziehungsfragen. Eine Erzieherin bietet im hauseige-nen Gruppenraum Kleinkinderbetreuung an. So haben die Frauen Zeit, Deutschkurse zu besuchen oder Ämtergänge zu erledigen. Die Heilpädagogin arbeitet mit den ganz Kleinen im Frühförderbereich, und eine Kunsttherapeutin wird da aktiv, wo die Seele neue Ausdrucksmöglichkeiten braucht. Die Organisation aller Abläufe und die administrativen Anforderungen liegen in den Händen der Hausleitung.

Christine Lindemann, Leiterin der Geschäftsstelle des HORIZONT e.V., freut sich über den Beitrag der memo AG: „Damit können wir vielen benachteiligten Kindern und ihren Müttern, die bei uns im HORIZONT-Haus ein sicheres Zuhause auf Zeit finden, helfen.“ Uwe Johänntgen, Gesamt-Marketingleiter der memo AG, der sich das HORIZONT-Haus in München im letzten Jahr angesehen hat, ist begeistert vom Einsatz und Engagement des Vereins: „Obdachlosigkeit ist gerade in unse-rer Gesellschaft immer noch ein Tabuthema, vor allem, wenn es um Kinder geht. HORIZONT e.V. hilft nicht nur, sondern macht das Thema auch öffentlich.“

In Zukunft wird die Unterstützung der Mütter und Kinder aus dem HORIZONT-Haus nicht mehr mit dem Auszug zu Ende sein: Der Verein plant ein zweites Haus, in dem die Familien dauerhaft leben können und längerfristig – aber nicht mehr rund um die Uhr – betreut werden. Durch die Integration von Nachbarn und Bewohnern des Viertels sollen sich die Familien besser und schneller in die Gesellschaft einfügen können und das Haus zu einer Begegnungsstätte werden. Für dieses Projekt sammelt HORIZONT e.V. aktuell Spenden.

 
Quelle: UD/cp

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