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Sonntag, 24.September 2017
Zusammen für benachteiligte Kinder in Uganda zoom
Kinder auf dem Schulhof des Savio Secondary College und der Stars Primary School in Kawempe/Uganda.

09.05.2014

Zusammen für benachteiligte Kinder in Uganda

Die memo AG unterstützt mit einer Geldspende das „Savio Secondary College“ und die „Stars Primary School“ in Kawempe, einem Vorort von Ugandas Hauptstadt Kampala. Dabei arbeitet das Unternehmen mit der internationalen Hilfsorganisation Opportunity International Deutschland mit Sitz in Köln zusammen. Die Grundschule „Stars Primary School“ startete im Jahr 2008 zunächst mit 80 Grundschülern. Vier Jahre später unterstützte Opportunity dann den Aufbau der weiterführenden Schule „Savio Secondary College“. Heute spielen in den Pausen rund 500 Schüler auf dem Schulhof.

Der ambitionierte Schulleiter, George William Luswata, hat sich einer großen Aufgabe verschrieben: „Ich möchte den Analphabetismus bekämpfen, damit die Kinder meines Landes eine Zukunft haben. Mein Ziel ist es, die Schule nach und nach zu vergrößern, damit noch mehr Kinder die Chance auf eine berufliche Zukunft und ein Leben jenseits der Armut bekommen.“ Dabei erhält er Hilfe von Opportunity International, die im Rahmen ihres Microschool-Programms Bildungsunternehmer wie Luswata und ihre Microschools durch Kleinkredite unterstützen. Diese „Soziale Mikrofinanz“ beinhaltet die Bereitstellung von beispielsweise Krediten oder Sparkonten und Schulungen für in Armut lebende Menschen in Afrika, Asien und Lateinamerika. Opportunity International arbeitet dabei mit dem Ansatz „Hilfe zur Selbsthilfe“, der sich bereits millionenfach bewährt hat. „Wir sind von der Vorgehensweise von Opportunity International vollkommen überzeugt und schätzen deren Arbeit. Das große Engagement von George Luswata in Uganda für die Kinder finden wir so beeindruckend, dass wir ihn beim Bau der neuer Räumlichkeiten mit einem kleinen finanziellen Beitrag unterstützen möchten,“ erklärt Uwe Johänntgen, Gesamtleiter Marketing der memo AG.

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Für Kinder unter 15 Jahren besteht in Uganda grundsätzlich Schulpflicht. Jeder Einwohner des Landes hat Anspruch auf sieben Jahre Unterricht. Der Besuch der Primary School ist grundsätzlich kostenfrei, ist aber für viele Kinder dennoch unmöglich, weil sie zu Hause mitarbeiten müssen oder meist das Geld für die obligatorische Schuluniform und das Unterrichtsmaterial, das die Eltern selbst bezahlen müssen, fehlt. Insbesondere in ländlichen Gebieten gibt es überhaupt nur wenige staatliche Schulen und die Busfahrten in die großen Städte sind für arme Familien nicht bezahlbar. George Luswata aus Kawempe ermöglicht Kindern aus den ärmsten Familien dennoch den Schulbesuch, indem er ihnen die Schuluniform und die Schulbücher spendiert.

Trotz dieser Voraussetzungen gibt es große Probleme innerhalb des Schulsystems in Uganda: 80 bis 100 Schüler pro Klasse sind keine Seltenheit und die schlechte Ausbildung der Lehrer, die zusätzlich sehr schlecht bezahlt werden, schlägt sich in geringer Unterrichtsqualität nieder. Weiterhin sind viele Schulen vor allem in ländlichen und entlegenen Gebieten meist nur mit einem stundenlangen Fußmarsch der Kinder zu erreichen. Hinzu kommen infrastrukturelle Probleme: schlechter Zustand der Schulgebäude, schlechte hygienische Verhältnisse, kaum Ausstattung und Schulmaterial, um einen normalen Unterricht abhalten zu können.

Mit Unterstützung von Opportunity International konnte in diesem Jahr bereits weiteres Land für die Microschool in Kawempe erworben werden. Nun ist der Bau von drei neuen Klassenräumen und weiteren Schultoiletten geplant. Mit dem Beitrag von memo kommt George Luswata seinem Traum ein gutes Stück näher.

 
Quelle: UD/cp

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