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25.09.2014

Unternehmen nutzen Charity als Rekrutierungs-Tool

Immer mehr Unternehmen verwenden Wohltätigkeitsaktivitäten zum Anwerben neuer Mitarbeiter. Charity-Programme helfen nach Ansicht vieler CFOs dabei, Kandidaten von Start-ups wegzulocken, die vor allem mit ihren lukrativen Aktienoptionsprogrammen neue Talente ködern wollen. Aber auch der Druck durch die sozialen Medien führt bei vielen Firmen zu einem radikalen Umdenken in Sachen Rekrutierung.

"Die jüngere Generation trifft sich nicht mehr nur, um gemeinsam den Strand sauber zu machen, wie es noch vor 20 oder 25 Jahren der Fall war. Sie kommen zusammen, um ein Thema zu studieren, wie zum Beispiel Wasserverwendung, Energie oder Bildung. Und sie denken darüber nach, welche aktive Rolle sie dabei einnehmen können", so Wendy Hawkins, Chef der Intel-Foundation.

Im Mai veröffentlichte der Kleidungshersteller Ralph Lauren seinen ersten "Corporate Responsibility Report". Seitdem wollen viele junge Talente für das Unternehmen arbeiten. Ralph Lauren spendete in den vergangenen vier Jahren 25 Millionen Dollar für wohltätige Zwecke. "Menschen wollen für ein Unternehmen arbeiten, das sich sozial engagiert", ist CFO Chris Peterson überzeugt.

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Support bei Hilfsprogrammen

Wohltätigkeitsorganisationen können auch zu einem Bewerberinstrument für große Unternehmen werden. So wie buildOn, die mit Hilfe von General Electric (GE)  660 Schulen in den ärmsten Ländern der Welt gebaut hat. "Es hat die Einstellung der Mitarbeiter zu unserem Unternehmen total geändert", unterstreicht GE-Finanzchef Jeff Bornstein.

So wie auch die von Curran McCready, der freiwillig an einem Hilfsprogramm in Nicaragua im Zuge eines Management-Rekrutierungsprogramms teilgenommen hat. "Wir arbeiteten von Sonnenauf- bis Sonnenuntergang an der Errichtung einer Schule und hatten für eine Woche keine Elektrizität. Die Erfahrung war sehr wertvoll. Es ist ein Test", verdeutlicht der 25-Jährige.

Zwar hat sich die Art und Weise geändert, wie die Unternehmen wohltätig aktiv sind. Der Anteil am gesamten Spendenvolumen ist aber seit vielen Jahrzehnten in den USA konstant bei fünf Prozent. Die Spenden liegen bei knapp unter einem Prozent des Vorsteuergewinns der Firmen. 2013 waren es in den USA insgesamt etwa 18 Milliarden Dollar, die von den Unternehmen in den Vereinigten Staaten gespendet wurden.

 
Quelle: UD/pte

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