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22.09.2014

„Medien, aber sicher!“ Wettbewerb für Schulen und Jugend-Einrichtungen

Schulen und Jugendeinrichtungen, die ein Projekt zur Förderung der Medienkompetenz von Schülern der vierten bis sechsten Klassenstufe durchgeführt haben, können bundesweit bis zum 30. September 2014 an dem Wettbewerb „Medien, aber sicher!“ teilnehmen. Dieser wird von der Deutschen Telekom im Rahmen der Initiative Teachtoday in Kooperation mit Fazschule.net veranstaltet. Ziel des Wettbewerbs ist es, Projekte zum sicheren Umgang mit digitalen Medien bekannt zu machen. Von einer Fachjury ausgewählt, werden die besten Projekte Anfang November auf dem Cyber Security Summit for Kids vorgestellt und erhalten eine Siegerprämie.

Soziale Netzwerke, Chats oder Online-Spiele: Digitale Medien sind zum festen Bestandteil der heutigen Kinder-Generation geworden und werden regelmäßig privat und in der Schule genutzt. Mit den neuen Kommunikationstechnologien wie Tablets oder Smartphones aufgewachsen, bedienen Kinder die Geräte dabei intuitiv. Das stellt wiederum Eltern, Schulen und Jugendeinrichtungen vor neue Herausforderungen. Denn: intuitiv heißt nicht, dass die Kinder sich automatisch sicher im Netz bewegen. „Kinder beherrschen Smartphone, Laptop und Co. oft besser als ihre Eltern und Lehrer, sind sich aber über mögliche Gefahren nicht immer bewusst“, erklärt Gabriele Kotulla, Leiterin Group Corporate Responsibility bei der Deutschen Telekom. „Speziell die Neun- bis Zwölfjährigen benötigen hier Unterstützung, denn sie sind aus den Kinderangeboten herausgewachsen und für die Angebote für ältere Jugendliche noch zu jung.“

Aus diesem Grund haben die Deutsche Telekom und Fazschule.net den Wettbewerb „Medien, aber sicher!“ ins Leben gerufen. Dieser möchte Projekte von Schulklassen oder Jugendeinrichtungen zu Themen wie Cyber-Mobbing, Schutz persönlicher Daten oder Internetrecherche auszeichnen und weiteren Interessierten als Vorbild vorstellen. Ziel ist es unter anderem, dass Kinder sich selbst durch das Erlernen einer sicheren Internetnutzung vor Gefahren aus dem Netz schützen. „Doch die digitale Welt bietet nicht nur Risiken, auch Potenziale und Chancen in der Nutzung digitaler Medien spielen eine wichtige Rolle“, führt Kotulla weiter aus. „Die Projekte, die für unseren Wettbewerb „Medien, aber sicher!“ eingereicht werden, können daher vielfältig sein. Für Projekte aus Schulen sind wir genauso offen wie für Ideen aus der offenen Kinder- und Jugendarbeit.“

Und so funktioniert es

Mitmachen können Schulen, Lehrkräfte und Jugendeinrichtungen, indem sie entweder eine Unterrichtsidee oder ein Projekt mit Beschreibungen zu Verlauf und Durchführung einreichen. Dabei sind Informationen über Lernziele, Zielgruppen, Ablauf und Dauer interessant. Auch weiterführende Informationen über die Erfolge des Projektes, gemachte Erfahrungen oder mögliche Adaptionen können der Bewerbung beigefügt werden. Anfang Oktober wählt eine Fachjury die besten Projekte aus.

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Auf dem ersten Cyber Security Summit for Kids küren die Initiatoren die besten Projekte. Dabei sind nicht nur die Gewinner des Wettbewerbs, sondern auch weitere Kinder, Eltern und Pädagogen. Der Summit findet am 4. November 2014 in der Firmenzentrale der Deutschen Telekom in Bonn statt. Er bietet Aktionen wie einen interaktiven Parcours zum Thema „Medien, aber sicher!“, ein Workshop-Angebot für Lehrkräfte und einen Expertentalk mit Mitgliedern der Wettbewerbsjury. „Ergebnisse des Gipfels sollen über den Tag hinaus wirken und anderen Kindern zur Verfügung gestellt werden“, so Kotulla. Außerdem sollen Eltern und weitere Multiplikatoren dazu angeregt werden, sich auch nach der Veranstaltung mit dem Thema Medienkompetenz auseinanderzusetzen und Aufklärungsarbeit zu leisten.

Die prämierten Projekte werden im Anschluss an die Veranstaltung auf den Webseiten Teachtoday.de und Fazschule.net präsentiert und dienen als Best Practice-Beispiele. Darüber hinaus erhalten alle Teilnehmenden als Anerkennung für ihr Engagement ein Informationspaket mit Materialen, die sie bei der Fortsetzung ihrer Arbeit unterstützen. Zusätzlich schenkt ihnen die Frankfurter Allgemeine Zeitung ein dreimonatiges Abo.

Teachtoday

Unter dem Motto „Lernen neu denken“ bietet Teachtoday nicht nur Tipps und Ressourcen zum sicheren Umgang mit neuen Informations- und Kommunikationstechnologien, sondern greift auch medienpädagogische Ansätze zum kompetenzorientierten Lernen mit digitalen Medien auf. Praxisnah aufbereitet, unterstützen die Materialien dadurch die Lehrkräfte bei ihrer Arbeit und führen Eltern in die Thematik ein. „Dies erfolgt stets mit Blick auf eine verantwortungsvolle Mediennutzung und der Förderung von Medienkompetenz als Alltagskompetenz. Denn der sichere und bewusste Umgang mit neuen Technologien ist heute eine Kernfrage der Chancengleichheit“, schließt Kotulla.

 
Quelle: UmweltDialog

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