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31.12.2012

VW: Mitarbeiteridee bewirkt 44.000 Euro Einsparungen

Mit der Idee eines Sauerstoffsteins, wie er gewöhnlich in Aquarien zum Einsatz kommt, spart Volkswagen künftig rund 106.000 Liter Frischwasser pro Jahr ein. Das entspricht in etwa 700 Badewannen-Füllungen. Zudem entfallen jährlich im Maschinenzentrum des Wolfsburger Werkzeugbaus 212 Stunden Umrüstzeit, die nun als Arbeits- und Maschinenlaufzeit effizient genutzt werden können. In Summe führt die Mitarbeiteridee von Thomas Baumann aus Gifhorn und von Jörg Schmidtke aus dem Landkreis Helmstedt, zu Einsparungen und Optimierungen von rund 44.000 Euro pro Jahr.

Foto: VW
Foto: VW

Allein im Maschinenzentrum des Wolfsburger Werkzeugbaus - hier sind 15 Universal-maschinen täglich im Einsatz - ist künftig nur noch alle zwölf Monate ein Wasserwechsel pro Maschine fällig. Im Jahresschnitt entfallen damit 53 Wechsel von 2.000 Litern - insgesamt sind das 106.000 Liter oder 106 Kubikmeter Frischwasser. „Das ist ein vorbildlicher Beitrag zur Ressourcenschonung und zu unserer nachhaltigen Umwelt-Strategie ‚Think Blue. Factory.‘“, sagt Gerd Rupp, Leiter Werkzeugbau.

Das Wolfsburger Ideenmanagement hat heute den Geistesblitz des Tüftlerduos als „Idee des Monats“ ausgewählt. Hier lässt Anja Nowak nun prüfen, ob der „Sauerstoffstein“-Vorschlag auch an weiteren Konzernstandorten für noch mehr „Umwelt-Bewegung“ sorgen kann.

Baumann und Schmidtke programmieren computergesteuerte Universalmaschinen, die Großwerkzeuge bearbeiten, mit denen später im Presswerk Karosserieteile wie Motorhauben, Seitentüren und Kotflügel produziert werden. Die beiden Technischen Sachbearbeiter beobachteten, dass die Wasser-Öl-Emulsion, die beim Spanen, Fräsen und Bohren der Spezialwerkzeuge in einem Kreislaufsystem zum Schmieren und Kühlen verwendet wird, schon nach kurzer Zeit im Auffangbecken ökologisch „umkippt“.

Die zwei Zierfisch-Freunde ließen sich vom Sauerstoffstein in einem Aquarium inspirieren und kamen so auf eine simple, aber „bewegende“ Idee: Durch das Einbringen von etwas Druckluft über einen mit Löchern versehenen Kupferring wird die Emulsion mit Sauerstoff angereichert. Die Folge: Die Bakterien in der Emulsion überleben, zudem kommt Bewegung in das Auffangbecken, und aufsteigende Luftbläschen brechen die Wasseroberfläche auf. Ergebnis: Die mit feinen Spänen versetzte Emulsion bleibt länger „frisch“. Gut gefiltert kann sie nun bis zu einem Jahr im Kreislaufsystem verbleiben.

 
Quelle: UD / cp

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