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25.08.2010

„Chancen“ für Nachhaltigkeit - KfW bekennt sich in ihrem Online-Magazin zur eigenen Verantwortung

Fast 20 Milliarden Euro stellte die KfW-Bankengruppe allein 2009 für Projekte im Bereich Klima- und Umweltschutz zur Verfügung. „Wir sind Deutschlands größte Umweltbank“, erklärt Vorstandsvorsitzender Ulrich Schröder im Online-Magazin „Chancen“. Gerade kleine und mittelständische Unternehmen im In- und Ausland können von den Angeboten der KfW besonders profitieren, sind sich des Einsparpotenzials aber nicht immer bewusst.

Foto: KfW
Foto: KfW

„Nachhaltigkeit, so wie wir sie verstehen, hat eine ökologisch verträgliche, sozial gerechte und wirtschaftlich leistungsfähige Entwicklung zum Ziel“, betont KfW-Vorstand Schröder. Dass die Bankengruppe mittlerweile ein Drittel ihres Geschäftsvolumens für klima- und energiebewusste Projekte aufwendet, bestätigt seine Aussage. Zur Steuerung dieses Finanzvolumens hat die KfW 100 Kriterien ausgearbeitet, die Investitionen nur in Bereichen erlauben, in denen ökologisch und sozial verträglich gehandelt wird. Ob es sich bei den Interessenten um Privatpersonen oder Firmenkunden handelt, ist für die Vergabe der Förderung unerheblich.

Wie sich Nachhaltigkeit auszahlt, zeigt das Beispiel der Wengeler & Kalthoff Hammerwerke, die mithilfe der KfW ein Energiekonzept realisiert haben, dass es erlaubt, die bei den Produktionsprozessen entstehende Wärme in den Heizkreislauf mit einzubeziehen. Zusammen mit einer Isolierung der Werkshallen konnten so knapp 20 Prozent des gesamten Energiebedarfs des Unternehmens eingespart werden.

Auf solche Erfolgsmeldungen ist man bei der KfW stolz: „Von uns geförderte Maßnahmen haben dazu beigetragen, dass deutsche Haushalte und Unternehmen im Jahr 2009 gut fünf Millionen Tonnen CO2 weniger ausgestoßen haben“, erklärt Schröder. Für alle Beteiligten entsteht so eine Win-win-Situation, die zusätzlich noch zur Bekämpfung des Klimawandels beiträgt.

Nicht nur in Deutschland ist die KfW mit diesem Ansatz erfolgreich, sondern auch in Südamerika, Afrika oder Asien fördert die Bankengruppe ähnliche Projekte. Dass gerade die finanzielle Seite oftmals den Ausschlag für Innovationen gibt, wird an einem Beispiel aus Asien deutlich. Die Saigon TanTec Ltd., ist eine Gerberei in Vietnam und wurde 2010 mit dem zweiten Platz beim Energy Efficiency Award ausgezeichnet. In den letzten Jahren modernisierte Geschäftsführer Thomas Schneider mithilfe der KfW die Belüftung seiner Firma, entwickelte eine Solarthermie zur Warmwassererzeugung und installierte eine Pflanzenkläranlage. Heute sagt er, „alles, was ich investiert habe, um diesen Standard zu erreichen, hat sich in drei Jahren amortisiert. Und danach senkt es meine Kosten.“

Um sicherzustellen, dass die Ausrichtung der Bankengruppe auch in Zukunft der Bekämpfung des Klimawandels dient, hat sich die KfW vor Kurzem zu den von der UN initiierten Principles for Responsible Investment (PRI) bekannt. Diese legen Richtlinien für Investoren bei der Vergabe von Geldern fest und fördern so die Entwicklung eines nachhaltigen Finanzsektors.

Doch auch wenn das Thema Nachhaltigkeit in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen hat, so stellt man bei der KfW fest, dass gerade kleine und mittelständische Unternehmen noch immer die beträchtlichen Energiesparpotenziale unterschätzen oder nicht über genügend Informationen verfügen, um aktiv handeln zu können. Stephan Kohler, Geschäftsführer der Deutschen Energie Agentur (dena), fordert daher von kleinen und mittelständischen Unternehmen, auf ein professionelles Energiemanagement zu setzten: „Das Interesse an Energieeffizienz ist groß, und etliche Unternehmen sind bereits aktiv,“ gerade in diesem Bereich muss „aber auch noch viel getan werden“. Die Vergabe von Krediten und Förderungen könne in diesem Zusammenhang eine wichtige Rolle spielen.

Viele „Unternehmer wissen zwar, dass es eine Vielzahl von Förderprogrammen für Investitionen gibt, die genauen Details und Möglichkeiten kennen sie häufig aber nicht“, konstatiert Hubert Reisacher, stellvertretender Direktor der Baden-Württembergischen Bank. An diesem Punkt will das KfW-Magazin „Chancen“ ansetzten und präzise und praxisorientierte Hilfestellungen für ökologisch und ökonomisch verantwortungsvolle Unternehmer und Privatpersonen geben. Die Finanzierungsmodelle der Bank bieten anschließend genügend Optionen, um Projekte und Strategien für die klimabewusste Entwicklung zu fördern.

 
Quelle: UD

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