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Dienstag, 26.September 2017

22.11.2007

E.ON bei Investitionsoffensive vor Plan

Auch nach neun Monaten konnte E.ON die positive Ergebnisentwicklung weiter fortsetzen: Der Konzernumsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um sieben Prozent auf 49,4 Mrd. Euro (Vorjahr: 46,3 Mrd Euro). Vor allem bei der Erschließung neuer Märkte wie etwa der Erneuerbaren Energien liegt das Unternehmen exzellent im Zeitplan. Beim Thema Kraftwerksauslastung schafft eine neue Webseite zudem stakeholderfreundliche Transparenz.

Im Mai diesen Jahres hatte der E.ON-Konzern angekündigt, ein nachhaltiges und wertsteigerndes Wachstum mit einer Investitionsoffensive mit rund 60 Mrd. € voranzutreiben. Dabei soll bis 2012 etwa verstärkt in erneuerbare Energien und höhere Energieeffizienz investiert werden. Nach nicht einmal einem halben Jahr hat der Konzern nun wichtige strategische Ziele des Ende Mai vorgestellten Maßnahmen- und Investitionsprogramms erreicht:

Ein Kernpunkt ist hierbei der Erwerb von Airtricity Nordamerika, wodurch E.ON den Einstieg in den weltweit attraktiven Renewables-Markt gelang. Airtricity betreibt ertragsstarke Windparks mit gut 210 MW installierter Kapazität. Bis Ende 2008 werden weitere 880 MW fertiggestellt. Nach dem Erwerb von Windparks in Spanien und Portugal beschleunigt E.ON so den Ausbau des internationalen  Renewables-Geschäfts weiter. E.ON hat inzwischen die ursprünglich angekündigte Summe von 3 Mrd € in Erneuerbare Energien investiert und verdoppelt die Investitionen in Erneuerbare Energien auf rund 6 Mrd € bis 2010.

E.ON hat zudem mit der Übernahme der Mehrheit am Großkraftwerksunternehmen OGK-4 den Einstieg in den wachstumsstarken russischen Strommarkt erreicht. OGK-4 betreibt vier Gas- und ein Kohlekraftwerk mit einer installierten Kapazität von insgesamt rund 8.600 MW. Diesen leistungsfähigen Kraftwerkspark wird E.ON bis 2011 durch den Bau modernster Kraftwerke um 2.400 MW erweitern.

Schließlich hat der Konzern Ende Juni 2007 ein Aktienrückkaufprogramm in der Größenordnung von 7 Mrd € gestartet. Per Ende Oktober hat E.ON bereits Aktien im Wert von 2,8 Mrd € zurückgekauft, bis Ende des Jahres werden es 3,5 Mrd € sein.

E.ON-Vorstandsvorsitzender Wulf H. Bernotat: „Dieses Quartalsergebnis und die zügige Umsetzung unseres ehrgeizigen Maßnahmenpakets zeigen erneut eindrucksvoll, dass E.ON schon heute das internationalste unter den großen Energieunternehmen ist. Wir sind in fast 30 Ländern erfolgreich, erzielen einen immer größeren Anteil unseres Ergebnisses außerhalb Deutschlands und haben jetzt mit Russland und im Windenergiebereich mit Nordamerika erneut wachstumsstarke Märkte hinzugewonnen. Für unsere Stakeholder, vor allem aber für Mitarbeiter und Aktionäre, ist das klare Signal: Wir arbeiten weiterhin mit Nachdruck daran, die Basis für weiteres Wachstum zu verbreitern und unsere Performance zu stärken. Die positive Entwicklung des laufenden Jahres bestätigt, dass diese strategische Ausrichtung stimmt.“
 
Kraftwerkseinsatz transparent

Ab sofort kann sich jeder aktuell darüber informieren, wann und mit welcher Leistung jeder einzelne Block der deutschen E.ON-Kraftwerke Strom erzeugen kann. Die erwartete Einsatzbereitschaft der Kraftwerke wird für ein Jahr im Voraus bekannt gegeben. Soweit unvorhersehbare Abweichungen hiervon entstehen, zum Beispiel durch technische Störungen, werden diese innerhalb von 30 Minuten veröffentlicht. Zudem kann rückblickend überprüft werden, welche Menge Strom tatsächlich in welchem Kraftwerksblock erzeugt wurde. Insbesondere Stromhändler und Stromeinkäufer, aber auch die Verbraucher werden von dieser Transparenz profitieren.

Aufgrund der vielen zusätzlichen Informationen über die Angebotssituation auf dem Erzeugungsmarkt ist möglich, das Marktumfeld genauer zu analysieren und exaktere Preisprognosen zu treffen. Dies fördert den Wettbewerb. Zudem können z. B. Aufsichtsbehörden den marktkonformen Kraftwerkseinsatz der E.ON Energie leichter nachvollziehen. Bernhard Fischer, Technikvorstand von E.ON Energie: „Als erstes Unternehmen auf dem europäischen Kontinent stellt E.ON so umfangreiche und detaillierte Daten über die eigene Erzeugung zur Verfügung. Damit setzen wir erneut einen wichtigen Impuls für mehr Wettbewerb in Deutschland und Europa. Wir hoffen, dass möglichst viele Stromerzeuger unserem Beispiel folgen werden.“

 
Quelle: UD

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