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10.05.2006

100 Jahre OSRAM - Von der Birne zum High-Tech-Unternehmen

Am 17. April 1906 wurde die Marke OSRAM in die Warenzeichenrolle des Kaiserlichen Patentamts in Berlin eingetragen. Wer hätte vor 100 Jahren gedacht, dass sich daraus einmal ein weltweit führender Lichthersteller mit einem Umsatz von 4,3 Mrd. EUR entwickeln würde? Osram ist heute mehr als nur ein Glühbirnen-Hersteller, sondern produziert heute vor allem energieeffiziente, hochmoderne Beleuchtungssysteme.

WZ 86.924: Hinter diesen fünf Ziffern der Warenzeichenrolle verbirgt sich eine spannende Geschichte der deutschen Wirtschaft. Die Wortmarke OSRAM wurde im Jahr 1906 "geboren" und von der Deutschen Gasglühlicht-Anstalt angemeldet. Das Unternehmen, die OSRAM Werke GmbH Kommanditgesellschaft, entstand 13 Jahre später. Damals entstand mit dem Unternehmen auch die weltberühmte Bildmarke mit der Glühlampe. "Heute ist die stilisierte Lampe in unserer Bildmarke nicht nur ein universelles Symbol für Licht, sondern auch für gute Ideen - und unsere Leidenschaft für intelligentes Licht", betont Goetzeler. Der weltberühmte Name von 1906 war aus den früher gängigen Glühwendel-Materialien - zuerst Osmium und später Wolfram - entstanden.
 
Von der Glühlampe zum Hightech-Produkt
 
Schon wenige Jahre nach der Unternehmensgründung entstanden Niederlassungen in europäischen Ländern, Rio de Janeiro und Shanghai. Der globale Anspruch ist geblieben, und inzwischen ist OSRAM weltweit mit 49 Werken in 19 Ländern präsent. "Unsere über 38.000 Mitarbeiter auf allen Kontinenten arbeiten an besserem Licht für mehr Lebensqualität - für Kunden in rund 150 Ländern", ergänzt Goetzeler. Damit OSRAM auch noch die nächsten 100 Jahre eine der weltweit erfolgreichsten Marken im Lichtgeschäft bleibt, investiert das Unternehmen jedes Jahr mehr als fünf Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung. Einen der Schwerpunkte legt OSRAM dabei auf opto-elektronische Halbleiterlichtquellen wie Leuchtdioden (LED).
   
"OSRAM ist ein Glühlampenhersteller" - diese Aussage trifft heute nur bedingt zu, schließlich macht die klassische Glühbirne heute nur noch rund 3 Prozent vom Weltumsatz aus. "Wir sind zu einem Hightech-Unternehmen der Lichtbranche geworden. Opto-elektronische Halbleiterlichtquellen tragen bei uns inzwischen 11 Prozent zum Gesamtumsatz bei. Auch spielt die Elektronik eine immer wichtigere Rolle", erläutert Goetzeler. Elektronische Vorschaltgeräte könnten, so der OSRAM Chef, nicht nur die Lebensdauer von Lampen um bis zu 50 Prozent erhöhen, sondern vor allem auch den Energieverbrauch für die Beleuchtung bis zu 30 Prozent reduzieren. Chips für winzige energiesparende opto-elektronische Lichtquellen wiederum, die Leuchtdioden (LED), werden in der weltweit modernsten Optochipfabrik in Regensburg entwickelt und gefertigt. Es gibt heute bereits LED von OSRAM, die so leistungsstark sind, dass sie in Miniprojektoren zum Einsatz kommen können.
 
Intelligente Lichtlösungen

An intelligenten Leuchtmitteln arbeitet OSRAM bereits seit den frühen Anfängen. Schon 1925 brachte das Unternehmen mit der Bilux eine innovative Autoscheinwerferlampe auf den Markt, bei der Fern- und Abblendlicht aus einer einzigen Lichtquelle stammen. Auch in der Kinobeleuchtung setzte OSRAM früh Standards: Die im Jahr 1954 auf den Markt gebrachte Kinolampe XBO wurde 1983 sogar mit einem Oscar(R) prämiert - und kommt heute auch in der Effektbeleuchtung zum Einsatz.
 
Mit der Markteinführung der OSRAM Dulux EL wird OSRAM 1985 zum Pionier für Energiesparlampen im Privathaushalt: OSRAM war der erste Hersteller, der das Elektronische Vorschaltgerät (EVG) in den Schraubsockel einer Energiesparlampe integriert hat. Und innovative Halogenlampen wie die OSRAM Ministar, die weltweit kleinste Halogenreflektorlampe, sorgen auch dort für Licht, wo wenig Platz ist. Licht von OSRAM trägt außerdem oft unbemerkt zu besserer Lebensqualität bei. Ohne farbechte Beleuchtung würden wir im Kaufhaus garantiert die falsche Pulloverfarbe wählen - und uns danach ärgern. Ohne Sensoren hätten wir noch mehr Probleme beim Einparken und ohne  moderne Lichttechnik würde die Film- und Fernsehwelt in die dunkle Röhre schauen. 
 
Quelle: UD

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