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Donnerstag, 14.Dezember 2017

10.07.2003

BASF mit ehrgeizigen Umwelt- und Sicherheitszielen

Die BASF AG, weltweit ein führendes führendes Chemieunternehmen, senkt weiter freiwillig seine Emissionen. Künftig soll zudem die Arbeits- und Transportsicherheit erhöht werden. Hierzu hat das Unternehmen jetzt seinen neuen Bericht „Umwelt, Sicherheit, Gesundheit“ vorgestellt.

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte gibt die BASF-Gruppe jetzt langfristige und weltweit gültige Umwelt- und Sicherheitsziele bekannt. Die Ziele betreffen die Bereiche Emissionen in die Luft und in das Wasser, Arbeits- und Transportsicherheit sowie Produktverantwortung.

· Weniger Emissionen in die Luft und in das Wasser
Basierend auf den Werten für 2002 will das Unternehmen bis 2012 in seinem Chemiegeschäft weltweit 10 % weniger Treibhausgase je Tonne Verkaufsprodukt und 40 % weniger luftfremde Stoffe in die Luft emittieren. Darüber hinaus sollen 60 % weniger organische Stoffe, 60 % weniger Stickstoff und 30 % weniger Schwermetalle in das Wasser abgegeben werden.

· Arbeits- und Transportsicherheit weiter erhöhen
Ebenfalls bis 2012 will die BASF ihre Sicherheitsbilanz deutlich verbessern. Die Ziele: 80 % weniger Arbeitsunfälle mit Ausfalltagen als 2002 sowie 70 % weniger Transportunfälle als im laufenden Jahr.

· Informationslage über chemische Stoffe verbessern
Für jeden chemischen Stoff, der von der BASF in einer Menge von mehr als einer Tonne pro Jahr gehandhabt wird, will das Unternehmen bis 2008 seine Datensätze mit allen relevanten Informationen komplettieren.

„Mit diesen Zielen verpflichten wir uns heute gegenüber unseren Kunden, Mitarbeitern und anderen Stakeholdern weltweit. Wir wollen zeigen, dass die BASF auch in Zukunft auf ihr Bekenntnis zur nachhaltigen Entwicklung Taten folgen lässt“, sagte Eggert Voscherau, stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Arbeitsdirektor der BASF. Er hob die Bedeutung freiwilliger unternehmerischer Initiativen für den Umwelt- und Verbraucherschutz hervor. „Wir brauchen dafür Rahmenbedingungen, die die eigenverantwortliche Leistung der Wirtschaft anerkennen und fördern - und nicht noch mehr Gesetze oder Behörden“, sagte Voscherau und verwies auf die Diskussionen zur Chemikalienpolitik und zum Handel mit Emissionszertifikaten in der EU.

Produktverantwortung besitzt hohen Stellenwert

Dr. Walter Seufert, Leiter des BASF-Bereichs Umwelt, Sicherheit, Energie, betonte besonders die Vorleistungen der BASF im Bereich Produktverantwortung: „Auf der Basis der Selbstverpflichtung des deutschen Verbands der chemischen Industrie haben wir für die in Europa gehandhabten 2.600 Stoffe in einer Menge größer 1 Tonne pro Jahr bereits alle relevanten Informationen in einheitlichen Datensätzen gesammelt. Das entspricht 90 % aller von der BASF weltweit gehandhabten Stoffe. In fünf Jahren werden wir das auch für die verbleibenden 10 % erreichen. Dabei handelt es sich um Produkte in Asien und in den USA sowie hauptsächlich um solche, die durch Portfolioänderungen und Akquisitionen hinzukommen werden.“

Neuer Bericht „Umwelt, Sicherheit, Gesundheit 2002“

Nachzulesen sind die Umwelt- und Sicherheitsziele der BASF im Bericht „Umwelt, Sicherheit, Gesundheit 2002“, der ebenfalls am Mittwoch vorgestellt wird. Ziele und Bericht gehören laut Seufert zusammen: „Bei den Zielen geht es uns um konkrete quantitative Verbesserungen, an denen wir uns messen lassen wollen und über die wir öffentlich Rechenschaft ablegen. Mit dem neuen Report machen wir einen großen Schritt hin zu noch mehr Transparenz. Wir werden auch in Zukunft regelmäßig über unsere Fortschritte berichten.“ Die Publikation beinhaltet in diesem Jahr eine deutlich erweiterte Datenbasis und wurde an internationale Standards angepasst. Außerdem ist sie in diesem Jahr zum ersten Mal von unabhängigen Wirtschaftsprüfern verifiziert worden.
Gemeinsam mit dem Jahresbericht und dem aktualisierten Bericht „Gesellschaftliche Verantwortung“ bildet „Umwelt, Sicherheit, Gesundheit 2002“ den Nachhaltigkeitsbericht der BASF. Das Unternehmen veröffentlicht damit regelmäßig umfassende Informationen zu den drei Dimensionen der nachhaltigen Entwicklung: Ökonomie, Ökologie und Gesellschaft. Im März war die BASF dafür in Berlin mit dem „Deutschen Umwelt-Reporting Award“ der Wirtschaftsprüferkammer ausgezeichnet worden.

Den Bericht „Umwelt, Sicherheit, Gesundheit 2002“ sowie die anderen Teile des BASF-Nachhaltigkeitsberichts finden Sie in internetgerechter Form unter www.basf.de.
 
Quelle: pr

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