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Software hilft bei der Sicherung der Produktkonformität und Nachhaltigkeit zoom

02.04.2014

Software hilft bei der Sicherung der Produktkonformität und Nachhaltigkeit

Globale Wirtschaftskreisläufe und internationale Vorgaben stellen Unternehmen vor große Herausforderungen. Um die gewaltigen Datenmengen systemübergreifend zwischen Unternehmen, Zulieferern und Aufsichtsbehörden zu organisieren, brauchen Betriebe eine umfassende Softwareunterstützung. iPoint-systems bietet hier integrierte und anpassungsfähige Lösungen zur Unterstützung der Datenverwaltung und der Berichterstattung über die gesamte Lieferkette. Dabei sorgt die Software dafür, dass Produkte und Prozesse überwacht, gesetzliche Anforderungen wie ELV/IMDS, RoHS oder REACH eingehalten als auch weitergehende Nachhaltigkeitsziele (z. B. Ressourceneinsparungen, geschlossene Lieferketten, Cradle-to-Cradle, Upcycling) erreicht werden.

„Wir wollen unsere Erde für künftige Generationen in einem besseren Zustand hinterlassen, als sie es heute ist“, erklärt Jörg Walden, CEO von iPoint-systems. Um diesem Ziel ein Stück näher zu kommen, hat das global aufgestellte Unternehmen aus Reutlingen Software-Lösungen entwickelt, welche die Produkte und Prozesse produzierender Unternehmen nachhaltig ausrichten. Die Tools sorgen für einen sicheren, systemübergreifenden Austausch relevanter Daten. Dabei können sie nicht nur Informationen über umweltbezogene Produktkonformität erheben, sondern auch über die Nachhaltigkeit eines Produktes selbst. Schließlich können alle Daten entlang der gesamten Lieferkette integriert über eine universelle Datendrehschreibe zusammengestellt werden. Die Kunden von iPoint stammen unter anderem aus der Automobilbranche sowie der Elektronik-, Luft- und Raumfahrt-, Maschinenbau-, Schiffsbau-, Textil- und Bekleidungsindustrie, darunter sowohl kleinere Betriebe mit weniger als 50 Mitarbeitern als auch S&P 500-Unternehmen mit mehreren Tausend Beschäftigten. Die Software kann in jedem produzierenden Betrieb eingesetzt werden, egal ob es sich dabei um einen global agierenden Konzern mit komplexen Lieferketten oder um ein kleines und mittelständisches Unternehmen handelt: „Wir haben erkannt, dass Software einfach zu bedienen und leicht verständlich sein muss, um Anwender bei neuen, effizienten und nachhaltigen Geschäftsprozessen zu unterstützen“, erläutert Walden. Da die Tools so viele Prozesse wie möglich automatisieren, kann der Kunde Entscheidungen treffen, ohne selbst ein absoluter Compliance- und Sustainability-Experte zu sein. Produktbezogene Gesetzeskonformität und Nachhaltigkeit werden damit auch für diejenigen zum erreichbaren Ziel, die neu in der Thematik sind.

iPoint Compliance Agent

Wie wichtig es ist, dass iPoint-systems eine flexible, anpassungsfähige Software anbietet, wird im Bereich der Compliance sichtbar. Bevor ein Produkt fertig für den Markt bereit steht, müssen Zulieferer und Unternehmen eine Vielzahl von unterschiedlichen Vorgaben im Herstellungsprozess beachten. Um die dazu anfallenden Daten zu sammeln und zu pflegen und für externe Systeme bereitzustellen, bieten die Reutlinger den iPoint Compliance Agent an: „Die Lösung basiert auf einem Paket aus Integrations- und Inhouse-Applikationen zur Stoffdatenverwaltung und zur effizienten Sicherstellung produktbezogener, gesetzlicher Umweltanforderungen“, erklärt Jörg Walden. Entscheidend dabei ist, dass die Kunden mit der Software immer auf dem aktuellen Stand der Compliance-Anforderungen sind, weil Änderungen in das System integriert werden. Dadurch bietet das Tool die notwendige Sicherheit bei der Überprüfung gesetzlicher Vorgaben.

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iPoint Sustainability Agent

Mit dem Life Cycle Assessment Modul ausgestattet, kann der Sustainability Agent die Ökobilanz über den gesamten Lebezyklus eines Produktes von der Erstellung bis zur Wiederverwendung erfassen. Auf diese Weise können die Umwelteinflüsse eines Produktes berechnet werden. Das Ziel ist es, negative Umweltauswirkungen in jeder einzelnen Produktphase zu reduzieren: „Das LCA Modul arbeitet auf der Basis einer bestehenden Datenbank und kombiniert diese Informationen mit den Produktmodell-Strukturen. Ein integrierter Wizard hilft, den Eingabeaufwand gering zu halten und erleichtert das Arbeiten“, informiert iPoint-systems. Die Bewertungstiefe kann variabel ausgewählt werden; für das gesamte Produkt, Baugruppen oder Bauteile. Nach der Analyse liegt dann ein konkretes Ergebnis, z. B. das kumulierte “Global Warming Potenzial“ (GWP) vor. „Es geht hier nicht um kurzfristiges ‚Greenwashing‘, sondern um strategische Verknüpfung von ökonomischen, ökologischen und sozialen Zielen. Die Wettbewerbsvorteile, die mit der konsequenten Verfolgung einer Nachhaltigkeitsstrategie einhergehen, sind offensichtlich“, heißt es bei iPoint-systems.

iPoint Value Chain Agent

Die Arbeitsprozesse zwischen Zulieferern und Produktherstellern zu regeln, ist ein komplexer Vorgang. Um an relevante Informationen über beispielsweise Auftragsabfragen oder Zeitpläne zu kommen, müssen die Lieferanten die Kommunikationsplattformen der Hersteller durchsuchen. Aufgrund mangelnder herstellerübergreifender Standards können die Portale nur einzeln durchforstet werden. Danach übertragen die Lieferanten die Daten wiederum in die eigenen Systeme. Um den Datenaustausch zu optimieren, hat iPoint den Value Chain Agent entwickelt: „In regelmäßigen Abständen besucht der Software-Agent die Portale und spürt sämtliche bedeutenden Informationen für Bereiche wie Qualität, Logistik, Vertrieb, Normen, Produktion oder Regulierungen auf“, erklärt der Softwarehersteller. Des Weiteren extrahiert der Value Chain Agent umgehend die neuen Daten und überträgt sie in die jeweilige IT-Struktur des Lieferanten: „Und fordert der Hersteller Daten an, schreibt der Agent nach Abschluss der internen Bearbeitung diese ins Herstellersystem zurück.“ So ist die lückenlose Kommunikation und Dokumentation von Daten über die gesamte Lieferkette hinweg gesichert.

Conflict Minerals Platform

Besondere Expertise besitzt iPoint-systems in der Thematik der Konfliktmineralien. Seit Anfang 2013 müssen vom US Dodd-Frank Act betroffene Unternehmen die Herkunft bestimmter Konfliktrohstoffe nachweisen. Einen Vorschlag für eine ähnliche europäische Konfliktmineralien-Gesetzgebung haben die EU-Verantwortlichen Anfang März vorgestellt. Im Auftrag der Europäischen Kommission fertigten die Reutlinger im Rahmen des Folgeabschätzungsprozesses eine Studie an, die sich unter anderem mit den Due Diligence Compliance-Kosten, dem Nutzen sowie den damit verbundenen Auswirkungen auf ausgewählte Operatoren in Bezug auf bestimmte Mineralien beschäftigt. Darüber hinaus hat iPoint-systems 2012 die Conflict Minerals Platform auf den Markt gebracht. Diese ermöglicht produzierenden Unternehmen aus den unterschiedlichsten Branchen, Informationen über Konfliktmineralien in ihren Produkten über die gesamte Lieferkette hinweg zu sammeln, zu verwalten, zusammenzufassen und zu berichten, um somit die Anforderungen ihrer Kunden und der Regulierungsbehörden zu erfüllen. Mittlerweile nutzen über 14.000 Unternehmen das Tool: „Damit hat sich iPoint-systems seine Position als Marktführer für Software im Bereich Konfliktmineralien-Berichterstattung endgültig gesichert“, erklärt Walden. XING-User können sich über diese und andere Themen zusätzlich über die von iPoint-systems initiierte Gruppe "Conflict Minerals & Sustainable Supply Chain" informieren.

 
Quelle: UmweltDialog

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