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12.06.2013

GoGreen Programm feiert fünfjähriges Bestehen

Vor genau fünf Jahren hat Deutsche Post DHL, der weltweit führende Post- und Logistikkonzern, sein Konzernprogramm GoGreen offiziell begonnen und sich als erstes Logistikunternehmen weltweit ein messbares Klimaschutzziel gesetzt. Bis zum Jahr 2020 will der Konzern seine CO2-Effizienz auf der Basis von 2007 um 30 Prozent verbessern. Das Umweltschutzprogramm GoGreen ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie und manifestiert sich zum Beispiel in der Reduzierung von Energie, Papier oder Treibstoffverbrauch oder durch Investitionen in innovative Technologien.

Das Umweltschutzprogramm GoGreen ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie, Foto: Deutsche Post DHL
Das Umweltschutzprogramm GoGreen ist ein fester Bestandteil der Unternehmensstrategie, Foto: Deutsche Post DHL
Gleichzeitig bietet Deutsche Post DHL seinen Kunden eine Bandbreite an umweltfreundlichen Produkten an. Die CO2-Einsparungen können die Kunden wiederum für ihre eigene CO2-Bilanz nutzen. Die Nachfrage nach den grünen Produkten und Dienstleistungen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen: 2012 wurden über 2,4 Milliarden GoGreen-Sendungen verschickt und damit rund 180.000 Tonnen CO2 für die Kunden ausgeglichen - das sind 30 Prozent mehr als 2011 und mehr als dreimal soviel wie 2009 mit 704 Millionen Sendungen.

"GoGreen ist eine echte Erfolgsstory. Seit Beginn des GoGreen Programms haben wir die CO2-Effizienz aus unseren eigenen Aktivitäten kontinuierlich verbessert und bereits die Hälfte des Weges zu dem Ziel erreicht, unsere Emissionen bis 2020 um 30 Prozent zu reduzieren. Umweltschutz ist ein fester Bestandteil unserer Strategie und findet sich in konzernweiten Richtlinien zum Beispiel für Papier oder Einkauf und Investitionen wieder. Aber auch unsere Mitarbeiter engagieren sich über das ganze Jahr hinweg nachhaltig. So haben weltweit bereits 20.000 den E-Learning Kurs GoGreen absolviert", sagt Christof Ehrhart, Direktor Konzernkommunikation und Unternehmensverantwortung Deutsche Post DHL. "Der Weltumwelttag heute ist eine schöne Gelegenheit, dieses Bewusstsein noch einmal zu schärfen."

Rund 8.500 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben

Anlässlich des internationalen Weltumwelttages, den die Vereinten Nationen jährlich am 5. Juni ausrufen, engagieren sich die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Deutsche Post DHL dieses Jahr wieder in verschiedenen Projekten. In China, Guatemala und den USA zum Beispiel mit dem Pflanzen von Bäumen. In Deutschland wird zum Teil die ganze Woche bewusst auf das Auto verzichtet und in England haben Mitarbeiter zur "Green Week" aufgerufen, die über alle Wochentage hinweg die Kollegen mit Tipps rund um das Thema Energie sparen, Recycling und sinnvolle Nutzung von Lebensmitteln informiert. In Asien werden in einigen Gebäuden die Lichter ausgeschaltet und in Lateinamerika verzichtet man auf die Klimaanlage, um Energie zu sparen.

Mit dem Konzernprogramm GoGreen, das 2008 ins Leben gerufen wurde, bündelt der Konzern alle Maßnahmen, die sich dem Umwelt- und Klimaschutz widmen. So hat das Unternehmen 2008 damit begonnen, Biokraftstoffe einzusetzen oder Hybrid-Lastwagen in Betrieb zu nehmen. 2010 gingen bereits die ersten Elektroautos in der Zustellung an den Start. Heute fahren rund 8.500 Fahrzeuge mit alternativen Antrieben, aerodynamischen oder motorelektrischen Modifikationen in der Flotte von Deutsche Post DHL. Seit 2011 sind im New Yorker Stadtteil Manhattan insgesamt 80 Hybrid- und Elektroautos unterwegs und gerade hat das Unternehmen gemeinsam mit dem Bundesumweltministerium die CO2-freie Zustellung in der Stadt Bonn, dem Konzernsitz, angekündigt. In diesem einzigartigen Projekt werden demnächst über 140 Elektrofahrzeuge in Bonn und im Umland Briefe und Pakete CO2-frei, geräuscharm und spritsparend zustellen.

Aber auch bei den Gebäuden und Liegenschaften setzt das Unternehmen auf Ressourcenschonung: Rund 42 Prozent des gesamten Strombedarfs in Gebäuden werden aus erneuerbaren Energiequellen gedeckt. Die Temperatur in der Konzernzentrale zum Beispiel wird mit Grundwasser aus dem nahen Rhein geregelt und der Energieverbrauch liegt im Post Tower um rund ein Drittel niedriger als bei einem konventionell gebauten Hochhaus. Aber auch andere Geschäftsbereiche setzen auf umweltfreundliche Gebäudetechnik, wie zum Beispiel unser Flugzeug-Hub Europa in Leipzig. Hier sorgt eine Solaranlage mit Blockkraftheizwerk für grüne Energie.

Effizienzverbesserung um 16 Prozent

Dem Ziel, die CO2-Effizienz im gesamten Konzern - einschließlich aller von Subunternehmern erbrachten Transportleistungen - bis 2020 um 30 Prozent zu verbessern, kommt Deutsche Post DHL bisher schnell näher: Bis 2012 gelang die Effizienzverbesserung um 16 Prozent gegenüber dem Niveau von 2007. Um das ambitionierte Klimaziel bis 2020 aber zu erreichen, müssen gleichzeitig auch die CO2-Emissionen der Subunternehmer im Transportbereich, die den größten Anteil an den gemessenen Konzern-Emissionen ausmachen, reduziert werden. Aus diesem Grund hat Deutsche Post DHL 2012 gemeinsam mit führenden Transport- und Logistikunternehmen die Initiative "Green Freight Europe" gegründet, mit der der europäische Straßentransport nachhaltiger werden soll.

Grüne Produkte bietet das Post- und Logistikunternehmen seinen Kunden schon seit 2006 an, als das CO2-neutrale GoGreen Pluspäckchen in Deutschland auf den Markt kam. In Deutschland werden außerdem seit 2011 Pakete von Privatkunden ohne Zusatzkosten nur noch CO2-neutral verschickt und international profitieren Kunden von DHL Express in mehr als 60 Ländern vom GoGreen Service. Die grüne Produktpalette wurde 2010 und 2011 mit dem Angebot von CO2-Reports für Kunden von DHL Global Forwarding Freight erweitert und umfasst mittlerweile auch konkrete Lösungen zur Optimierung der Logistikkette von Kunden.

Seinen CO2 Fußabdruck ermittelt Deutsche Post DHL bereits seit über 7 Jahren. 2009 wurde zudem das konzernweite Carbon Accounting & Controlling System eingeführt, das in das Finanzwesen integriert ist. So lassen sich genaue Aussagen zur CO2-Effizienz des Geschäfts machen, die es wiederum ermöglichen, Verbesserungen zum Beispiel im Fahrverhalten oder bei der Routenplanung durchzuführen - und so das selbst gesteckte Ziel bis zum Jahr 2020 zu erreichen.
 
Quelle: UD / cp

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