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30.03.2012

„Green Building“: Vodafone Campus setzt Maßstäbe

Auf Deutschlands größter Bürobaustelle wächst im Düsseldorfer Stadtteil Heerdt derzeit der neue Vodafone Campus in rasantem Tempo. Hier entsteht einer der modernsten Bürogebäude-Komplexe - auch in Sachen Umwelt und Effizienz. Eine wichtige Rolle spielt dabei die Energieversorgung der neuen Deutschlandzentrale des Telekommunikationsunternehmens.

So soll der Eingangbereich des Vodafone Campus nach Abschluss der Bauarbeiten aussehen. Bild: Vodafone
So soll der Eingangbereich des Vodafone Campus nach Abschluss der Bauarbeiten aussehen. Bild: Vodafone
Diese findet künftig zu großen Teilen über das Fernwärmenetz der Düsseldorfer Stadtwerke statt. Fernwärme zeich-net sich durch einen hohen Wirkungsgrad und geringe CO2-Emmission aus. Damit passt die Energieversorgung optimal ins neue „Green-Building“-Konzept des Düssel-dorfer Konzerns. Mit diesem streben Bauherr VCD und Vodafone auch die international anerkannte LEED-Zertifizierung in Gold an; ein Zertifikat, das weltweit nur für wenige, besonders nachhaltige Gebäude vergeben wird. Wer diese Auszeichnung erhält, zeigt, dass er mit den wichtigen Ressourcen Wasser und Energie besonders verantwor-tungsvoll umgeht sowie seine Baumaterialien ökologisch sinnvoll beschafft und ein-setzt.

„Mit unserem Vodafone Campus wollen wir auch in Sachen Umwelt und Effizienz neue Maßstäbe setzen - und einen zukunftsorientierten Standort für Vodafone schaffen“, so Ulrich Kerber, Property-Chef von Vodafone Deutschland. „Nachhaltigkeit spielt inzwi-schen auch im Geschäftsleben eine wesentliche Rolle. Wir freuen uns, dass wir mit der Fernwärme-Versorgung durch die Düsseldorfer Stadtwerke einen großen Baustein in unser „Green-Building“-Konzept einfügen können.“

„Wir unterstützen mit dem ‚Brückenschlag‘ auf die linksrheinische Seite Vodafone bei seiner Green Building-Strategie. Alle Partner leisten mit ihrem Engagement gemeinsam einen Beitrag dafür, dass die ehrgeizigen Klimaschutzziele der Landeshauptstadt er-reicht werden können“, beschreibt Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf, die Zusammenarbeit mit Vodafone. „Fernwärme hat für die Ab-nehmer viele Vorteile, sowohl ökologisch als auch ökonomisch.“

Mit der Fernwärme-Versorgung allein ist es am neuen Vodafone Campus aber nicht getan. In der neuen Deutschland-Zentrale werden künftig viele weitere Energie- und Effizienz-Ideen in die Tat umgesetzt: Neben der Fernwärme sorgt ein mit Biogas be-triebenes Blockheizkraftwerk ganzjährig für nachhaltigeres Wirtschaften. Außerdem schaltet eine so genannte Präsenzsteuerung nur dann zusätzlich Kühlung, Heizung und Lüftung an, wenn sich auch tatsächlich Menschen in den Räumen aufhalten.

Der neue Vodafone Campus spart nicht nur Energie, sondern auch Wasser. So werden zum Beispiel sämtliche Pflanzen im Innenhof über eine integrierte Regenwasser-Zisterne bewässert, statt hierfür kostbares Trinkwasser zu verbrauchen. Aber auch mit diesem wird zukünftig besser gehaushaltet: Sämtliche Wasserarmaturen in den Ge-bäudeteilen sind so konzipiert, dass der Verbrauch drastisch reduziert wird.

Neben dem sparsamen Umgang mit Energie und Wasser setzt Vodafone auch auf ei-nen verantwortungsvollen Umgang mit weiteren Rohstoffen: So werden die beim Bau verwendeten Materialien nur in einem Umkreis von maximal 800 Kilometern zum Standort beschafft und angeliefert. Denn kürzere Anfahrtswege bedeuten einen gerin-geren CO2-Verbrauch. Zudem setzt Vodafone auch Materialien zur Energieeffizienz ein. Beim Vodafone Campus fallen besonders die Aluminium-Großlamellen an der Fassade auf. Diese sorgen im Sommer für einen wirksamen Sonnenschutz. Zusätzli-che Lichtlamellen transportieren das Tageslicht optimal und weit in das Gebäude hin-ein. Das wiederum spart künstliches Licht - und damit Strom.

Beim Thema Elektromobilität setzt der Vodafone Campus ebenfalls neue Maßstäbe: 16 E-Ladestationen in der Tiefgarage des neuen Campus werden ab Ende des Jahres Elektro-Autos mit Strom statt fossilen Brennstoffen versorgen. Die Kapazität kann auf50 Stationen erweitert werden. Bei all dem wird es nicht bleiben. Der Düsseldorfer Konzern arbeitet derzeit noch an einer Vielzahl weiterer „grüner Ideen“.
 
Quelle: UD / cp

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