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16.02.2006

Mediengruppe macondo setzt auf nachhaltigen Papierverbrauch

13 Mio. Hektar Wald verschwinden jedes Jahr weltweit. Vieles durch illegalen Raubbau. Die so wichtige Artenvielfalt kann aber nur durch verantwortungsvolle Fortwirtschaft und Verbraucher geschützt werden. Das Verlags- und Medienhaus macondo verwendet daher ausschließlich FSC-zertifiziertes Papier.

Die Artenvielfalt des Planeten Erde schwindet immer schneller. Nach einem Bericht der UN hat aber gerade der Verlust der Biodiversität auch schlimme Folgen für die Menschen, denn arme Natur schafft menschliche Armut. Eine große Rolle spielt daher der Schutz der Wälder. Waldflächen bieten für über 50 Prozent der weltweit existierenden Tier- und Pflanzenarten die Existenzgrundlage. Zudem tragen sie entscheidend zum globalen und lokalen Klima bei, sie sind ein riesiger Wasserspeicher für unsere Süßwasserreserven und verhindern Bodenerosion, Erdrutsche und Überschwemmungen.

Dennoch verschwinden jedes Jahr 13 Mio. Hektar Waldflächen. Das Holz wird verheizt, es dient beim Häuserbau, für Möbel und zur Papierproduktion. Alleine jeder Deutsche verbraucht im Schnitt 225 Kilo Papier im Jahr. Um die Wälder und damit die überlebenswichtige Artenvielfalt unseres Planeten zu schützen, sollten daher Holz und holzhaltige Produkte ausschließlich aus nachhaltig bewirtschafteten Quellen bezogen werden.

Als Verlags- und Medienhaus nimmt die Mediengruppe macondo ihre Verantwortung gegenüber der Umwelt und der Förderung nachhaltiger Lösungen, wie sie in den Global Compact Prinzipien formuliert sind, sehr ernst. Bei macondo arbeitet man daher intensiv daran, diesen Nachhaltigkeitsgedanken in alle Arbeits- und Produktionsprozesse zu integrieren. Beispiel Verbrauch: Der größte Posten für ein Medienunternehmen macht naturgemäß der Papierverbrauch aus. Hier wurde sukzessive auf garantiert nachhaltiges Papier umgestellt. Macht dies heute schon einen erheblichen Teil der Produktion aus, so werden ab 2006 extern wie intern zu 100 Prozent vom Forest Stewardship Council (FSC) zertifizierte Papiere verwendet. Die Entscheidung für das Qualitätssiegel FSC fiel nach reiflicher Überlegung und Sondierung des Marktes. Ausschlaggebend waren schließlich verschiedene Langzeitstudien, wie etwa der Yale-Universität, die diesem Zertifikat im Vergleich zu anderen die besten Noten erteilt.

Der FSC wurde im Jahr nach dem Erdgipfel von Rio de Janeiro gegründet. Er ist zur Zeit das einzige weltweit anwendbare und glaubwürdige Siegel für eine kontrolliert umweltgerechte Waldwirtschaft und steht im Einklang zu den Zielen der Agenda 21. Zu den FSC-Qualitätskriterien gehören der grundsätzliche Verzicht auf Kahlschläge, die Erhaltung von Wäldern mit hohem Schutzwert, die Ausweisung unbewirtschafteter Waldbestände, der Vorrang für die Naturverjüngung und der Verzicht auf chemische Biozide. Über die Kriterien und die Vergabe des FSC-Siegels entscheidet in Deutschland die FSC-Arbeitsgruppe, in der Umweltverbände, Holzwirtschaft und Gewerkschaften vertreten sind.

Für die Umsetzung bei macondo bedeutet das: In der Produktion des Jahrbuches „Global Compact Deutschland“ wird bereits seit 2004 FSC-Papier genutzt. Der hausinterne Papierverbrauch für Kopier- und Druckpapier ist seit 2005 entsprechend umgestellt. Das neue Verlagsprodukt „Global 21“, welches ab Januar 2006 quartalsmäßig erscheint und rund um das Thema Nachhaltiges Investment berichtet, wird ebenfalls mit FSC-Papier hergestellt. Ab 2006 werden auch alle internen Geschäftspapiere und -unterlagen diesen Qualitätsstandard erfüllen.
 
Quelle: UD

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