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01.06.2015

Regierungs-Report bestätigt Naturschutz-Strategie von VW

Das Engagement des Volkswagen Konzerns für den Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten wird vom ersten Artenschutz-Report des Bundesamts für Naturschutz bestätigt. Der regierungsamtliche Bericht stellt die Erfolge beim Schutz von Wölfen und Wildkatzen heraus – stark vom Aussterben bedrohte Arten, um die sich Volkswagen in Zusammenarbeit mit Umweltverbänden besonders bemüht. Auch die Rückkehr des Bibers und des Seeadlers kann sich das Unternehmen teilweise zurechnen, mit Projekten zur Renaturierung von Flussauen hat Volkswagen den Erhalt und die Erweiterung ihrer Lebensräume unterstützt und damit einen wichtigen Beitrag zum Artenschutz geleistet.

Der Wolf kehrt nach Deutschland zurück.
Der Wolf kehrt nach Deutschland zurück.

Seit 2007 ist der Schutz der biologischen Vielfalt bei Volkswagen offizielles Unternehmensziel. Seit 2008 hat das Unternehmen 32 europäische Werkstandorte der Marken Volkswagen, Audi, Seat, Skoda und Porsche hinsichtlich ökologischer Risiken untersucht. Auch bei den Zertifizierungen internationaler Standorte wird das Thema Artenschutz besonders berücksichtigt. Über konkrete Maßnahmen im Biodiversitäts-Management legt Volkswagen regelmäßig in einem eigenen Fortschrittsbericht Rechenschaft ab.

„Als eines von nur zwei Dax-30-Unternehmen und einziger Autohersteller arbeitet Volkswagen in unserer Allianz mit“, erklärt Carolin Boßmeyer, Geschäftsführerin der Wirtschafts-Initiative "Biodiversity in Good Company": „Hier haben sich Vorreiter zahlreicher Branchen zusammengeschlossen, um sich gemeinsam für den Schutz der weltweiten Biodiversität zu engagieren“. Dr. Thomas Steg, Leiter Außen- und Regierungsbeziehungen der Volkswagen Aktiengesellschaft, betont: „Volkswagen verbindet Initiativen für Klimaschutz und Ressourceneffizienz mit der Förderung von Projekten im Natur- und Artenschutz, die von unserem Partner, dem Naturschutzbund Deutschland e.V., umgesetzt werden.“

Der Seeadler, größter Greifvogel Europas, ist eine bedrohte Tierart.
Der Seeadler, größter Greifvogel Europas, ist eine bedrohte Tierart.

Der in diesem Jahr erstmals vorgelegte Artenschutz-Report für Deutschland zeigt, dass es weiter großer Anstrengungen bedarf, um den Negativtrend zu stoppen. Von 11.000 aktuell untersuchten Tierarten sind rund ein Drittel bestandsgefährdet und fünf Prozent bereits ausgestorben. Fast 28 Prozent der Wirbeltierarten, die Fische, Amphibien, Reptilien, Vögel und Säugetiere umfassen, sind bestandsgefährdet. Bei den wirbellosen Tieren, zum Beispiel Insekten, gelten sogar rund 46 Prozent der bislang 6.057 untersuchten Arten und Unterarten als bestandsgefährdet, extrem selten oder bereits ausgestorben.

Erfolgsgeschichte im Artenschutz schreibt der einst in Deutschland ausgerottete Wolf, der von Sachsen aus langsam wieder nach Westen wandert, dabei oft auf Ängste und Vorbehalte in der Bevölkerung stößt. Seit zehn Jahren kooperiert Volkswagen mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. in der Initiative „Willkommen Wolf!“. Mit Informationskampagnen engagieren sich die Partner dafür, das Zerrbild vom „bösen Wolf“ zu korrigieren und in der Öffentlichkeit für mehr Toleranz gegenüber dem Wildtier zu werben.

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Volkswagen fördert außerdem die Renaturierung der Unteren Havel, des größten europäischen Flussrenaturierungsprojekts, die Wiedervernässung von Moorlandschaften mit Hilfe des Deutschen Moorschutzfonds, die Vernetzung von Lebensräumen im Allertal sowie die Einrichtung von Landschaftskorridoren für Wildkatzen.

Am internationalen „Tag der Biologischen Vielfalt“ am 22. Mai 2015 machte Volkswagen die Mitarbeiter im Werk Wolfsburg mit einer Aktion auf das Artensterben aufmerksam. Am Tor 17 verteilten Mitarbeiter der Konzernkommunikation Infomaterial und schenkten interessierten Kolleginnen und Kollegen heimische Sträucher zum Einpflanzen im eigenen Garten.

Volkswagen unterstützt das Übereinkommen über die biologische Vielfalt der Vereinten Nationen (Convention on Biological Diversity), das den dramatischen Verlust an Ökosystemen, Arten und genetischer Vielfalt stoppen will. Die Vielfalt an Arten, Lebensräumen und des Genpools innerhalb der Arten hat große Bedeutung für die Funktionsfähigkeit der Ökosysteme, von denen auch menschliches Leben und Wirtschaften abhängt. Ursachen des verstärkten Artensterbens sind die Zerstörung von Lebensräumen (Habitaten), der Klimawandel, die Übernutzung natürlicher Ressourcen und die Ausbreitung invasiver nicht-heimischer Arten.

 
Quelle: UD/cp

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