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Ebola-Krise: WHO gibt Fehler zu und will Reformen zoom

30.01.2015

Ebola-Krise: WHO gibt Fehler zu und will Reformen

Die WHO hat eingestanden, auf die Ebola-Epidemie in Westafrika zu langsam reagiert zu haben. Aus diesem Grund sollen nun umfassende Reformen greifen. In einer Krisensitzung in Genf betonte WHO-Generaldirektorin Margaret Chan, dass Ebola der Welt und der WHO gelehrt habe, wie in Zukunft zu handeln sei. Jetzt sei zwar ein Wendepunkt bei den Infektionen erreicht, das sei aber kein Grund zur Selbstzufriedenheit. Mehr als 8.500 Menschen sind bei diesem Ebola-Ausbruch gestorben. Die meisten Opfer waren in Sierra Leone, Guinea und Liberia zu beklagen.

Laut Chan war der Ausbruch die erste Erfahrung Westafrikas mit dem Virus und sie brachte furchtbare Schocks und Überraschungen mit sich. "Die Welt und auch die WHO erkannte zu langsam, was sich vor ihren Augen entwickelte. Ebola ist eine Tragödie, die uns allen viele Lektionen darüber erteilt hat, wie man ähnliche Ereignisse in der Zukunft verhindern kann."

Laut der WHO liefern die Zahlen aus Patientendatenbanken den besten Überblick über die Entwicklung der Epidemie. Die Daten für die jüngste Vergangenheit sind jedoch manchmal weniger komplett als in den regelmäßigen Lageberichten. "Die Welt sollte nie mehr unvorbereitet sein und überrascht werden", so Chan. Zu den Reformen gehört die Bildung von Rücklagen für eine rasche Reaktion auf Ausbrüche und Notfälle. Zusätzlich soll es Verbesserungen in der internationalen Koordination und mehr Unterstützung für Länder geben.

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"Keine Selbstzufriedenheit äußern"

Laut Chan ist es nötig, die bestehende Dynamik fortzuführen und keine Selbstzufriedenheit zu äußern. Dazu wird auch gehören, dass Impfstoffe und Medikamente rascher auf den Markt kommen. Liberia hat am vergangenen Freitag nur noch fünf Ebola-Fälle bestätigt. Im September waren es noch 500 Erkrankungen. In Guinea und Sierra Leone gehen die Zahlen ebenfalls zurück. Chan nach ist es gelungen, das Schlimmste zu verhindern. Angaben der WHO zufolge kam es während des Ausbruchs zu 21.724 Erkrankungen und 8.641 Toten.

 
Quelle: UD/pte

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