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Einiges erreicht: Telefónica Germany stellt Nachhaltigkeitsbericht vor

Zugang zu Kommunikation ist eine wichtige Voraussetzung für eine aktive Teilhabe an der Gesellschaft. Als einer der größten Kommunikationsanbieter hierzulande bedeutet das für Telefónica Germany nicht nur gute Wachstumsaussichten, sondern auch eine große Verantwortung. Denn nur wer Zugang zu entsprechenden Kommunikationskanälen hat, kann am modernen Leben partizipieren. Mithilfe innovativer Lösungen ist es Telefónica in der Vergangenheit dabei gelungen, Barrieren abzubauen und die Eigenverantwortung gerade junger Menschen zu steigern. UmweltDialog stellt den neuen Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens vor und beleuchtet wichtige Initiativen und Ansätze.

14.07.2011

Foto: Telefónica Germany
Foto: Telefónica Germany

Mobiltelefone sind zum festen Bestandteil des täglichen Lebens geworden. Angaben des Statistischen Bundesamtes zufolge nutzen 86 Prozent aller privaten Haushalte ein Mobiltelefon, in 52 Prozent sind es sogar mehr als eins. Mit seinen Marken O2 und Alice ist Telefónica Germany aber nicht nur im Mobilfunksegment vertreten, sondern bietet auch Lösungen für schnellen Zugang zum Internet. Die damit einhergehende Verantwortung versteht André Krause, CFO Telefónica Germany, auch als Auftrag an das eigene Unternehmen: „Wir glauben, dass Veränderungen nicht nur technische Innovationen erfordern, sondern umso mehr das Bewusstsein und die Befähigung jedes Einzelnen“, erläutert er in einer Videobotschaft anlässlich der Veröffentlichung des Reports und führt weiter aus: „Nur wenn die Voraussetzung für den Dialog gegeben ist, kann gesellschaftliche Teilhabe entstehen.“

Barrierefrei im Netz und auf dem Handy

Beispiel Barrierefreiheit: Derzeit leben etwa 300.000 stark hörgeschädigte Menschen in Deutschland. Klassische Kommunikationsformen über Telefon und Handy konnten von ihnen bisher nur sehr eingeschränkt genutzt werden, Behördengänge und akustische Bedienungshilfen gestalteten sich ohne Begleitperson schwierig. Gemeinsam mit dem Sozialunternehmen Verbavoice GmbH entwickelte Telefónica Germany in den letzten Jahren einen mobilen Dolmetschdienst, der gesprochene Sprache in Schrift übersetzt. Der Dienst ist sowohl am PC als auch mobil über eine App verfügbar und bietet damit eine echte Hilfe für den Alltag von hörgeschädigten Menschen. Einmal aufs Handy geladen, übersetzt er fast synchron das gesprochene Wort und ist somit überall und schnell einsetzbar.

Zusätzlich arbeitet Telefónica Germany an einer barrierefreien Gestaltung seines Onlineauftrittes und Serviceangebotes. So stehen im Online-Shop erklärende Videos mit Gebärdensprache bereit, ein Kunden-Chat wurde eingerichtet und mit speziellen Tarifen geht das Unternehmen auf die Bedürfnisse hörgeschädigter Menschen ein, die ihr Handy hauptsächlich für das Internet oder die SMS-Funktion nutzen. Auch darüber hinaus will sich Telefónica Germany langfristig für hörgeschädigte Menschen einsetzen. Zu diesem Zweck steht das Unternehmen in regelmäßigem Kontakt mit Verbänden und Betroffenen, um sowohl seine Serviceleistungen als auch die Angebotspalette bedarfsgerecht anzupassen.

Think Big - sei du selbst, sei kreativ

„Mit Think Big wollen wir Jugendliche zu einem kreativen und selbstbestimmten Leben bewegen“, erläutert René Schuster, CEO Telefónica Germany ein bisher erfolgreiches Konzept, Jugendliche unter Einbeziehung neuer Medien in ihrer Entwicklung zu unterstützen. Gemeinsam mit der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) hat Telefónica Germany 2010 das Projekt „Think Big Media College“ initiiert. Mithilfe prominenter Vorbilder und unter der Schirmherrschaft von Familienministerin Dr. Kristina Schröder soll damit die Medienkompetenz von Heranwachsenden gestärkt werden. 2010 nahmen dabei rund 1.300 Jugendliche teil, 2011 sollen es schon 5.000 sein, bis 2015 sogar 50.000. In Europa scheitern ein Drittel aller Jugendlichen am Übergang ins Erwachsensein, d.h. beim erfolgreichen Schulabschluss, der Ausbildung oder beim Einstieg ins Berufsleben. Think Big unterstützt das Engagement und die Eigeninitiative junger Menschen, stärkt ihr Selbstbewusstsein und das positive Bild von Jugendlichen in der Öffentlichkeit. Unter dem diesjährigen Motto „Mein Kiez. Meine Idee“ können sich Interessierte auf o2thinkbig.de bewerben und eigene Ideen und Konzepte umsetzen. Dafür erhalten sie eine Projektunterstützung in Form von 400 Euro sowie pädagogische und fachliche Begleitung. Auch Telefónica Mitarbeiter unterstützen ehrenamtlich die Jugendlichen in ihren Projekten.

Klimaschutz als Markenqualität

Beim Thema Klimaschutz kooperiert das Unternehmen eng mit dem spanischen Mutterkonzern Telefónica S.A. Die Spanier führen bereits zum zweiten Mal den Dow Jones Sustainability Index in ihrem Segment an. „Das verpflichtet und ist Ansporn“, erläutert André Krause, CFO Telefónica Germany, und führt aus: „In unseren Netzen wollen wir den Energieverbrauch um 30 Prozent pro Festnetz- und Mobilfunkanschluss senken, und für Kunden planen wir neue Dienstleistungen für Energieeffizienz.“ Intern bedeutet dies vor allem die flächendeckende Umsetzung des Umweltmanagementsystems nach ISO 14001 und die Reduzierung des Energieverbrauchs, von CO2-Emissionen und Produktionsabfällen.

Zwar stiegen die Treibhausgasemissionen 2010 um 2,4 Prozent, bei einer gleichzeitigen Ausweitung der Kundenbasis um 24 Prozent kann diese Zahl allerdings als Erfolg bewertet werden. Positiv auf den CO2-Ausstoß wirkt sich dabei der hohe Anteil von Strom aus regenerativen Energien aus. Dieser stieg im Berichtszeitraum noch einmal um drei auf nun 60 Prozent. Auch die Reduktion der durch die Fahrzeugflotte verursachten Treibhausgase fiel mit 14 Prozent zufriedenstellend aus. Darüber hinaus verweist man bei Telefónica Germany auf eine Initiative am Stammsitz München. Dort unterstützt das Unternehmen das Eco-Taxiprojekt des ADAC. Moderne Erdgas- oder Hybridantriebe sorgen hier für einen verminderten CO2-Ausstoß von weniger als 140g CO2 pro Kilometer.

Auch für 2011 haben sich die Verantwortlichen ambitionierte Ziele gesetzt. So sollen die steigenden Emissionen im Bereich Geschäftsreisen mithilfe eines CO2-optimierten Reisemanagements und der Einführung eines CO2-Bonus-Malus-Systems für Neubestellungen von Firmenfahrzeugen gedrosselt und die Nutzung regenerativer Energien weiter ausgebaut werden. Um die Einhaltung der Umweltleitlinien auch in Kooperationen mit Dienstleistern sicherzustellen, beabsichtigt das Unternehmen externe Trainings mit Stakeholdern. Für Finanzchef Krause geht es bei allen Maßnahmen vor allem um die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens aber auch Deutschlands. Denn, so erläutert er im Video, „die größte Herausforderung, vor der die Gesellschaft in den kommenden Jahren steht, ist die Transformation hin zu einer klimaverträglichen und nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweise.“ Laut Vorstandschef  Schuster hat Telefónica Germany dabei „im vergangenen Jahr einiges erreicht“ und werde, wie er im Bericht betont, auch in Zukunft einen wichtigen Beitrag leisten.

Quelle: UD
 

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