20.08.2019
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06.08.2019

Lieferkette

Gemeinsames Engagement für nachhaltiges Aluminium

Die Lieferkette des Audi e-tron wird nachhaltiger: Der Aluminiumhersteller Hydro liefert ab sofort nachhaltiges Aluminium für das Batteriegehäuse des ersten vollelektrischen Modells des Unternehmens. Das Material wird in der gesamten Prozesskette umweltschonend und unter sozialverträglichen Arbeitsbedingungen verarbeitet und produziert.

Gemeinsames Engagement für nachhaltiges Aluminium
Der Aluminiumhersteller Hydro liefert ab sofort nachhaltiges Aluminium für das Batteriegehäuse des Audi e-tron. Das Material wird in der gesamten Prozesskette umweltschonend und unter sozialverträglichen Arbeitsbedingungen verarbeitet und produziert.

Das bestätigt die Aluminium Stewardship Initiative (ASI) mit einem entsprechenden „Chain of Custody“-Zertifikat. Im Oktober 2018 zeichnete die ASI bereits Audi mit einem Zertifikat für die nachhaltige Montage dieser Aluminium-Komponenten aus. Somit sind die im Batteriegehäuse des Audi e-tron verarbeiteten Aluminiumbleche nun in der gesamten Wertschöpfungskette vom Abbau des Rohstoffs Bauxit bis hin zum Endprodukt nachweislich verantwortungsbewusst hergestellt.

Beide Partner verfolgen Nachhaltigkeit als wichtiges Ziel in ihrer Unternehmensstrategie und wollen gemeinsam die CO2-Emissionen beim Einsatz von Aluminium reduzieren. Audi will bis 2025 den CO2-Fußabdruck seiner Produkte entlang des Produktlebenszyklus um rund 30 Prozent gegenüber 2015 verringern. Großes Potenzial liegt hierbei in der Verwendung nachhaltiger und verantwortungsvoll gewonnener Ressourcen.

Die Zertifizierung durch die ASI ist das Ergebnis verschiedener Workshops, in denen sich Audi und Hydro über wirkungsvolle Maßnahmen zur CO2-Reduzierung austauschten. „Wir wollen unseren Kunden bis spätestens 2050 eine ganzheitlich CO2-neutrale Mobilität bieten. Dafür benötigen wir eine nachhaltige Lieferkette“, sagt Dr. Bernd Martens, Audi‑Vorstand für Beschaffung und IT. „Wir suchen daher den Dialog mit unseren Partnern und wollen gemeinsam mit ihnen die CO2-Emissionen entlang der gesamten Wertschöpfungskette deutlich verringern.“ Ende 2018 startete Audi das CO2-Programm der Beschaffung und führte seither bereits mehr als 20 CO2-Workshops mit Aluminium-Lieferanten durch.

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Hydro ist einer der ersten Aluminiumhersteller, der nachhaltige, von der ASI zertifizierte Aluminiumbleche anbietet. „Wir sind sehr stolz darauf, ASI‑zertifiziertes Metall zu liefern, insbesondere für den Audi e-tron, eines der Aushängeschilder von Audi. Wir arbeiten ständig daran, unseren und den Einfluss unserer Kunden auf die Umwelt zu verringern “, sagt Einar Glomnes, Executive Vice President bei Hydro. „Dies ist ein wichtiger Meilenstein in unserer Strategie, unseren Kunden dabei zu helfen zu dokumentieren, dass sie Aluminiumprodukte anbieten, die über die gesamte Wertschöpfungskette hinweg verantwortungsbewusst beschafft und hergestellt werden.“

Die ASI-Zertifizierung umfasst ökologische, soziale und wirtschaftsethische Kriterien, die entlang der gesamten Wertschöpfungskette von der Gewinnung des Rohstoffs Bauxit bis zur Verarbeitung, Herstellung und Recycling von Aluminium gelten. Bewertet wird zum Beispiel, ob ein Unternehmen mit dem Material ressourcenschonend umgeht, ganzheitliche Lebenszyklusanalysen erstellt und bei der Konstruktion seiner Produkte bereits die spätere Reparatur- und Recyclingfähigkeit berücksichtigt.

Quelle: UD/cp
 

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