09.12.2019
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25.09.2019

Lieferkette

Die Lieferkette macht sich nachhaltig

Als Zulieferer für verschiedene Industrien trägt die NORMA Group Nachhaltigkeit tiefer in die Wertschöpfungskette ihrer eigenen Lieferanten. Entscheidend sind dabei die Integration von sozialen und ökologischen Themen in Kern-Prozesse und kontinuierliche Verbesserungen.

Die Lieferkette macht sich nachhaltig zoom

Wenn es darum geht, die Lieferkette nachhaltiger zu gestalten, straucheln selbst die größten Unternehmen. Denn einen Zugriff etwa auf Tier-4-Lieferanten zu erhalten und diese Akteure zu motivieren, nachhaltiger zu handeln ist häufig schlicht nicht möglich. Gleichzeitig sind es meist gerade die globalen und weit verzweigten Lieferketten, in denen die größten Risiken für Mensch und Umwelt entstehen.

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Um einen Wandel einzuleiten sind Unternehmen in der Regel auf ihre direkten Lieferanten angewiesen, zum einen damit diese ihre eigene Nachhaltigkeits-Performance verbessern. Zum andern aber eben auch um die Botschaft, die Anreize und den Druck für mehr Nachhaltigkeit in der Lieferkette weiterzutragen.

Die NORMA Group ist ein solcher Zulieferer, der unter anderem in den Bereichen Automotive, Aviation, aber auch Haushaltsgeräte und Infrastruktur tätig ist. Für diese und weitere Sektoren entwickelt und produziert die NORMA Group maßgeschneiderte Verbindungstechnologie. Und sie bindet auch ihrerseits im Einkauf Nachhaltigkeitsaspekte ein.

Das Motto: Integration in Kernprozesse

„Wir haben im Jahr 2014 begonnen, uns mit dem Thema Nachhaltigkeit im Einkauf zu beschäftigen und erste Expertise aufzubauen“, erklärt Wolfgang Geiger, globaler Einkaufsleiter der NORMA Group. Eine entscheidende Rolle spielte dabei auch die gezielte Einbeziehung externer Stakeholder. „Wir haben uns mit Kunden, Zulieferern, Verbänden, der Wissenschaft und anderen an einen Tisch gesetzt und über Erwartungen und die nächsten strategischen Schritte gesprochen“, sagt Geiger. „Das hat uns in den letzten Jahren sehr geholfen.“

Zu Beginn stand die Entwicklung eines Supplier Code of Conducts, der alle relevanten Themen in den Bereichen Umwelt, Gesellschaft und Governance abdeckt. Mit ihrer Unterschrift verpflichten sich die Lieferanten zur Einhaltung der darin festgelegten Standards. Die Unterzeichnung ist gleichzeitig eine Voraussetzung, dass Lieferanten als „bevorzugt“ eingestuft werden können.

Produktion bei NORMA Group in Maintal

Ein weiterer entscheidender Schritt war die Integration von Nachhaltigkeitskategorien in das Supplier Scoring der NORMA Group. „Unter anderem haben wir ein Nachhaltigkeits-Self-Assessment in unsere Supplier-Bewertung aufgenommen“, erklärt Marta Prewett, die das Scoring verantwortet. „Lieferanten können ihre Bewertung verbessern, wenn sie an dem Assessment teilnehmen.“ Dabei hat sich die NORMA Group das Ziel gesetzt, den Anteil der Lieferanten, die an dem Rating teilnehmen, stetig zu erhöhen.

Beide Instrumente, Supplier Code of Conduct und Nachhaltigkeits-Self-Assessment existieren nicht als Insellösungen, sondern sind fest in bestehende Kernprozesse und IT-Systeme eingebunden. „Wir verschicken hier keine Excels oder Pdfs“, so Prewett. „Um effizient zu funktionieren, muss die Steuerung systembasiert und automatisiert erfolgen.“

„Alle müssen an Bord sein“

Es gibt jedoch auch Themen, bei denen der individuelle Kontakt zu den Lieferanten gesucht wird. Etwa, wenn es darum geht, die Umwelt-Auswirkungen in der Lieferkette festzustellen. Dabei geht die NORMA Group gezielt auf Lieferanten zu, um etwa den Energie-Bedarf und den Wasserverbrauch für die Herstellung der eingekauften Teile zu ermitteln. Dabei übernehmen die Warengruppenmanager eine aktive Rolle und binden die Ergebnisse in Form von Nachhaltigkeits-Factsheets direkt in ihre Warengruppenstrategien ein.

„Die Einbeziehung der Kollegen ist entscheidend“, so Marta Prewett. „Wenn wir wirklich einen Beitrag zu einer nachhaltigeren Lieferkette leisten wollen, müssen wir alle an Bord haben.“ Aus diesem Grund hat die NORMA Group alle Mitarbeiter aus dem weltweiten Einkaufs-Team geschult. Ziel ist es, das Verständnis für Nachhaltigkeit zu erweitern und die Mitarbeiter zu individuellen Maßnahmen anzuregen.

Bei allen Maßnahmen, die die NORMA Group dabei ergreift, auch für die Verbindungsspezialisten sind die direkten Lieferanten die Ansprechpartner. Die weitergehende Zulieferkette anzusprechen ist schwierig und in vielen Fällen fast unmöglich. Daher folgt die NORMA Group dem Motto: Druck und Anreize für mehr Nachhaltigkeit weitergeben, damit sich auch die Einkaufsabteilungen ihrer Zulieferer mit den Themen auseinandersetzen.

Quelle: UmweltDialog
 

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