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20.12.2019

Textilien

Workwear: Design trifft auf Funktion und Nachhaltigkeit

Moderne Arbeits- und Berufskleidung muss heute mehr bieten als Schutz und Funktionalität. Vielmehr wird sie zum modischen Outfit. Auf der A+A, der internationalen Fachmesse für Sicherheit und Gesundheit auf der Arbeit, zeigten zahlreiche Anbieter, wie sich das vereinen lässt. Darunter auch Textilserviceanbieter CWS, der vor allem auf nachhaltige Materialien und die Kreislaufwirtschaft setzt.

Workwear: Design trifft auf Funktion und Nachhaltigkeit
Mitarbeiter von CWS-boco tragen die Schutzkleidung boco ProFlex4

Blaumann, Warnweste, Arztkittel und Co: Berufs- und Arbeitskleidung, die zu Omas und Opas Zeiten vor allem sicher und praktisch sein musste, wird heutzutage immer mehr zum modischen Statement. Immerhin hat es die „Workwear“ auch schon auf internationale Laufstege geschafft. So entwarf zum Beispiel der Designer Raf Simons für die Marke Calvin Klein eine Sicherheitsjacke in grellem Gelb und einen Pilotenanzug mit Reflektorstreifen. Hierzulande geht der Trend von der klassischen Arbeitskleidung hin zu „Corporate Fashion“, also Berufskleidung im Corporate Design (Markendesign). Das fördert den Teamgeist der Mitarbeiter und wirkt – auch für die Marke – identitätsstiftend, heißt es auf der Website der A+A, einer Fachmesse für Sicherheit und Gesundheit auf der Arbeit.

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Besonders wichtig für die Mitarbeiter dabei: Die Kleidung muss vor allem bequem und alltagstauglich sein: „Wohlfühlen ist mehr als Aussehen. Bei der Arbeit will der Mensch sich genauso gut fühlen wie sonst auch“, meint zum Beispiel Susen Lenitzer, Leiterin PM und Entwicklung für Workwear bei Uvex. Komfort und modische Optik spielen bei moderner Arbeits- und Schutzkleidung also mittlerweile eine genauso große Rolle wie Schutz, Sicherheit und Funktionalität. Auch die Nachhaltigkeit der Kleidung rückt zunehmend in das Zentrum der Aufmerksamkeit.

Nachhaltige Materialien in der Kreislaufwirtschaft

Textilserviceanbieter CWS setzt derweil auf Individualisierung und eine größere Farbpalette. „So lassen sich Kleidungsteile und Farbvarianten der Kollektion optimal miteinander kombinieren und ermöglichen einen individuellen Unternehmensauftritt“, weiß Michael Stielow, Lead Product Management Workwear bei CWS. Das Firmenlogo lässt sich ebenso auf der Kleidung anbringen wie die Namen der Mitarbeiter. Besonders wichtig sind CWS nachhaltige Materialien. So kündigte das Unternehmen im Rahmen der A+A eine neue Workwear Kollektion an, bei der die Produkte zu 75 Prozent aus recyceltem Polyester bestehen. Der restliche Anteil soll aus Fairtrade-Baumwolle sein. Für den Anbieter von professionellen Textil-Services ist das nichts Neues. Bereits vier Kollektionen bestehen aus fair gehandelter Baumwolle. Bis 2025 will die CWS-Gruppe außerdem 55 Prozent ihrer selbst hergestellten Textilien nur noch aus nachhaltigen Materialien fertigen.

CWS Marvik Damenkollektion
CWS Marvik Damenkollektion

Seit 2019 ist der Textilserviceanbieter zudem Mitglied bei der Industriepartnerschaft „Wear2Wear“. Die Mitgliedsunternehmen haben sich zu nachhaltigem und umweltfreundlichem Wirtschaften verpflichtet. Im Fokus der Partnerschaft stehen geschlossene textile Kreisläufe. Das heißt, neue Textilien sollen nur aus recyclingfähigen Materialien hergestellt und am Ende ihres Produktlebenszyklus wieder in den Stoffkreislauf zurückgeführt werden – es entsteht kein Abfall. Ganz im Sinne einer Kreislaufwirtschaft kann man alle CWS-Kollektionen außerdem mieten. Die gebrauchte Arbeitskleidung wird dann professionell gereinigt und auf ihre Schutzfunktion hin überprüft. Dann geht es zurück zum Kunden.

Digitale Kleiderkammer

Die Bestellung und Organisation der Berufskleidung geht bei CWS auch per Internet – mit der „Digitalen Kleiderkammer“. Die Mitarbeiter können ihre Arbeitskleidung dort selbst ordern, ein Kontingent-System verhindert Mehr- und Fehlbestellungen. Integriert ist außerdem ein Textilcontrolling. Damit kann man Austauschintervalle, Tragezeiten und Kosten unkompliziert im Blick behalten. Das ist nicht nur praktisch, die Digitalisierung macht die Branche insgesamt auch nachhaltiger: „In der Produktentwicklung beispielsweise kann man Produkte virtuell ansehen, bevor erste Muster angefertigt werden. Vorabkalkulationen zeigen Kosten, bevor entwickelt wird. Sourcing-Plattformen mit Lieferanten sowie der bessere Datenaustausch reduzieren Leadtimes und Lagerbestände“, erklärt Thomas Lange vom German Fashion Modeverband.

Quelle: UmweltDialog
 

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