26.03.2019

25.02.2019

Leben & Wohnen

Heim statt Herd - Miele stellt ihre Vision von der Küche der Zukunft vor

Von der Kochstelle zum Statussymbol - Die Küche ist ein feiner Seismograf für den gesellschaftlichen Wandel. Das sind Potenziale, die man sich auch beim Traditionsunternehmen Miele nicht entgehen lassen will. Mit der „Generation 7000“ stellen sie die größte Produkteinführung der Firmengeschichte vor.

Heim statt Herd - Miele stellt ihre Vision von der Küche der Zukunft vor

Globale Megatrends verändern die Welt. Dazu zählen natürlich die Digitalisierung, aber auch knapper werdende Ressourcen und eine zunehmende Weltunordnung. In solchen Zeiten wird das eigene Heim ein Ort, der Schutz bietet. Eine besondere Rolle spielt dabei die Küche: Sie ist für viele das neue Wohnzimmer, eben der Ort, an dem wir Gastgeber sind und zeigen, was wir haben. "Die Küche hat das Auto als Statussymbol abgelöst" sagt Markus Miele.

Das Gütersloher Familienunternehmen will Teil und Treiber dieses Wandels sein: Bei der Digitalisierung, wo Experten mit 50 Millionen täglich genutzten Smart Devices bereits in 2020 rechnen. Aber auch beim Thema Lifestyle. Manche Küchen sind Hygge (skandinavisch für Gemütlichkeit), andere sind High-Tech. 

Antworten auf diese Trends plus Qualität und Komfort verspricht Miele mit der Generation 7000: Das Unternehmen startet ein komplett neues Einbaugeräte-Programm. Der Aufwand dafür ist riesig: In 72 Monaten Entwicklungszeit wurden 15 Produktgruppen überarbeitet. Zehn Werke mussten umgerüstet und neu ausgerichtet werden. „Mit weltweit annähernd 3.000 Modellvarianten ist dies die größte Produkteinführung in der Geschichte des Unternehmens“, sagt Gernot Trettenbrein, Leiter des Geschäftsbereichs Hausgeräte der Miele Gruppe. Der Wechsel zur Generation 7000 umfasst alle Herde/Backöfen und Kochfelder von Miele. Hinzu kommen sämtliche Geschirrspüler, Dampfgarer, Mikrowellen, Kombinationsgeräte, die Kaffeevollautomaten, Wärmeschubladen sowie eine Vakuumierschublade.

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Welche Küche passt am besten zu mir?

Für Miele-Designchef Andreas Enslin stehen eine gewisse Leichtigkeit bei der Handhabung der Geräte und eine Durchgängigkeit des Bedienkonzepts auf der Prioritätenskala ganz oben: „Kein Kunde will mehr Bedienungsanleitungen lesen“. Und dank der Durchgängigkeit der Designlösungen fügen sich die Geräte zu einem hochwertigen und konsistenten Gesamterlebnis.

„Der Anwender braucht sich nur noch auf eine einzige Bedienphilosophie einzustellen, auch hier werden Brüche so weit wie möglich vermieden. Von der Anordnung der Tasten über die Displays, Farben und Symbole bis zur Menüführung – das Zusammenspiel dieser Elemente formt das einzigartige Designbild der Marke Miele“, sagt Enslin. Doch nicht nur dem Wunsch nach weniger Komplexität will man Rechnung tragen, sondern auch den unterschiedlichen Vorlieben beim Einrichtungsstil. Dazu hat das Miele Design Center Szenarien zu den künftigen Wohnwelten der Kunden entwickelt. Das Ergebnis sind die vier sehr eigenständigen Designlinien:

  • Mit seiner konsequent horizontalen Ausrichtung und hohem Glasanteil eignet sich PureLine für einen klaren und modernen Einrichtungsstil. Charakteristisch sind die zurückhaltende Edelstahlapplikation und ein hochwertiger Metallgriff, der aus einem massiven Block gefräst ist. 
  • Demgegenüber verzichtet VitroLine auf Edelstahlelemente jeder Art und ist in den Glasfarben Obsidianschwarz, Brillantweiß oder Graphitgrau erhältlich. Hier fasst ein massiver Metallgriff in Gerätefarbe ein gleichfarbiges, präzise geschliffenes Glaselement ein.
  • Noch konsequenter steht ArtLine für die Integration der Geräte in ein puristisches Umfeld und ist so erste Wahl für die offene Küche. Ihre glatten, grifflosen Glasfronten fügen sich nahtlos in das Konzept moderner, urbaner Wohnwelten ein. Die Türen öffnen sich auf leichten Fingertipp elektrisch.
  • In deutlichem Kontrast dazu steht ContourLine: Details wie der massive einteilige Metallgriff, dessen Kontur vom Metallrahmen darunter aufgenommen wird, dominieren das Design. Der prägnante Edelstahlrahmen setzt den gestalterischen Fokus bewusst auf die Inszenierung des Geräts und seiner Technik.
Geräte der Designlinie "ArtLine" der Generation 7000

Das „Auge“ im Backofen 

Ist die Stilfrage geklärt, sind die Geräte innerhalb einer Designlinie nahezu beliebig kombinierbar. Und alles wird zudem „smarter“: Dazu hat Miele clevere Assistenten an Bord, etwa eine Kamera im Backofen oder einen Helfer, der aufpasst, dass der Braten nicht zu trocken gerät. Die vor Hitze geschützt eingebaute Kamera überträgt Bilder in HD-Qualität auf Tablet oder Smartphone. Von dort aus lassen sich auch Temperatur und Garzeit bequem nachregeln. Einige Geräte ahnen sogar, was der Nutzer als nächstes tun möchte. Produktübergreifend haben die meisten Geräte der Generation 7000 bereits ein WiFi-Modul an Bord, das über die Anbindung an die Miele@mobile App eine Reihe zusätzlicher, neuer Komfortfunktionen ermöglicht. Die neuen Geschirrspüler der Generation 7000 mit AutoDos und PowerDisk etwa verrichten ihre Tätigkeit selbstständig, wenn Startzeiten programmiert sind. Selbstverständlich kann ein vernetztes Gerät per Tablet oder Smartphone auch gestartet oder gestoppt werden. 

Quelle: UmweltDialog
 

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