15.11.2019
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02.10.2019

Plastik & Müll

toom hängt Plastiktüten an den Nagel

Jeder Deutsche verbraucht im Jahr laut dem Umweltbundesamt rund 37 Kilogramm Plastikmüll, das sind umgerechnet 1800 Plastiktüten. Die globalen Folgen des Kunststoffkonsums sind unter anderem massige Mülldeponien, Plastikteppiche in den Meeren und Mikroplastik in den Nahrungsketten. In Deutschland will das Umweltministerium daher nun ab 2020 Einwegplastiktüten im Handel gesetzlich abschaffen. toom Baumarkt geht voran.

toom hängt Plastiktüten an den Nagel
Beim Verkauf loser Eisenwaren verzichtet toom künftig auf Plastiktüten.

Unter dem Motto „vermeiden, verringern, verbessern“ entwickelt toom bereits seit einigen Jahren ein immer nachhaltigeres Sortiment. Im losen Verkauf von Eisenwaren spart toom ab Januar 2020 durch die Umstellung von Plastik- auf Papiertüten jährlich zehn Tonnen Kunststoff und damit sechs Tonnen CO2 ein.

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Ob riesige Müllstrudel in den Ozeanen, Plastik im Eis der Arktis oder angespülte Plastiküberreste an den Stränden der Welt – Plastik ist mittlerweile überall. Und dass dies nicht nur Privatsache ist, sondern ebenso Änderungen auf politischer und wirtschaftlicher Ebene erfordert, zeigt der Gesetzentwurf des Umweltministeriums, Plastiktüten gesetzlich verbieten zu lassen. toom ist diesem Entwurf schon knapp zwei Jahre zuvorgekommen und hat bereits seit 2018 alle Einwegkunststofftüten aus seinen Märkten verbannt. Durch den Einsatz von Mehrwegtüten konnte die REWE Group-Tochter seitdem 470.00 Plastiktüten im Jahr einsparen.

Nun folgen den Plastiktüten an den Kassen auch die Tüten im hauseigenen Eisenwarenshop. Neben den verpackten Eisenwarensets (FSC-zertifizierten Kartonagen) hat der Kunde in der Eisenwarenabteilung seit dem Jahr 2016 die Möglichkeit, Einzelschrauben, Nägel und Co. je nach Projektbedarf auszuwählen und als Stückware zu erwerben. Die Abfüllung findet ab Januar 2020 allerdings nicht mehr in Kunststofftüten, sondern in kleineren Papiertüten statt. „Somit ersetzen wir weitere 2,5 Millionen Kunststofftüten durch die Papiervariante. Mit der Umstellung können wir jährlich insgesamt zehn Tonnen Kunststoff und damit umgerechnet sechs Tonnen CO2 einsparen“, so Dominique Rotondi, Geschäftsführer Einkauf und Logistik und für Nachhaltigkeit bei toom verantwortlich.

Quelle: UD/cp
 

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