19.09.2019
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30.08.2019

Klimawandel

Es macht einen Unterschied, ob man mit 50 oder 100 km / h gegen die Wand fährt!

Globale Erwärmung, Kippelemente und Klimaschutz: Wer wissen will, wie es um unser Klima bestellt ist, kann Dr. Tobias Bayr vom GEOMAR in Kiel fragen. Der Meteorologe bewertet die aktuelle Klimapolitik eher kritisch, ist aber davon überzeugt, dass bürgerschaftliches Engagement die Verantwortlichen zum Umdenken zwingt. Im UmweltDialog-Interview gibt er einen Überblick rund um die Debatte.

Es macht einen Unterschied, ob man mit 50 oder 100 km / h gegen die Wand fährt!

UmweltDialog: Herr Dr. Bayr, die Weltwetterorganisation sagt, dass 2015 bis 2018 die vier wärmsten Jahre seit Beginn der Aufzeichnungen waren. Hat uns der Klimawandel schon fest im Griff?

Dr. Tobias Bayr: Ja, das kann man auf jeden Fall sagen. Der Klimawandel passiert nicht mehr in ferner Zukunft, sondern wir befinden uns bereits mittendrin. Das zeigen viele Beobachtungen, wie beispielsweise die Zunahme an Extremniederschlägen oder auch die extreme Trockenperiode im vergangenen Jahr in Deutschland und Nordeuropa.

UD: Die Begriffe „Klimawandel“ und „Globale Erwärmung“werden gerne synonym verwendet. Ist das korrekt?

Bayr: Nein, eigentlich müssten wir hier differenzieren. „Klimawandel“ besagt zunächst, dass sich das Klima wandelt. Das bezieht sich auch auf natürliche Klimaschwankungen in der Vergangenheit. Der Begriff wird nun mit der aktuellen globalen Klimaerwärmung gleichgesetzt, die menschengemacht ist.

UD: Für diese Erwärmung sind die Treibhausgase verantwortlich, die wir durch Energie, Industrie, Verkehr und Lebensmittelkonsum zusätzlich freisetzen, richtig?

Bayr: Genau. Um das zu verstehen, muss man zwischen dem natürlichen und
dem anthropogenen Treibhauseffekt unterscheiden. Den natürlichen Treibhauseffekt gibt es, seit die Erde eine Atmosphäre hat, und beschreibt die Erderwärmung durch Wasserdampf, CO2 und andere Treibhausgase in der Atmosphäre, die eine Wärmerückstrahlung von der Erdoberfläche in den Weltraum verhindern. Ohne
diesen Effekt wäre unsere Erde im globalen Durchschnitt minus 18 Grad kalt – ein Leben wäre hier kaum möglich. 

Durch zusätzliche Treibhausgasedie wir Menschen durch unser Handeln emittieren, verstärken wir den Treibhauseffekt, sodass sich die Erde weiter erwärmt. Man kann das Ganze mit einem Auto vergleichen, das im Sommer in der prallen Sonne steht. Die Sonnenstrahlen dringen durch die Glasscheiben ins Innere des Fahrzeugs, die Wärmeenergie wird zurückgehalten, kann nicht entweichen und das Auto heizt sich immer weiter auf.

Dr. Tobias Bayr ist Meteorologe und arbeit in der Klimaforschung am GEOMAR Kiel.
Dr. Tobias Bayr ist Meteorologe und arbeit in der Klimaforschung am GEOMAR Kiel.

UD: Bis maximal zwei Grad im Vergleich zur vorindustriellen Zeit darf sich die Erde bis 2050 erwärmen, um die schlimmsten Folgen des Klimawandels zu vermeiden. Besser wären 1,5 Grad. Was passiert, wenn es beispielsweise drei oder vier Grad würden?

Bayr: Auch hier vielleicht ein anschauliches Exempel: Es macht schon einen Unterschied, ob man mit dem Auto mit 50 Stundenkilometer gegen eine Wand fährt, oder mit 100 Kilometer pro Stunde. Je mehr sich also die Erde erwärmt, desto gravierender sind die Auswirkungen. Denn eine warme Atmosphäre kann mehr Wasserdampf aufnehmen als eine kältere. Der Wasserdampf treibt wiederum viele Wetterphänomene wie Tiefdruckgebiete, tropische Wirbelstürme oder Gewitter an. Und je mehr „Treibstoff“ in der Atmosphäre ist, desto mehr Kraft entwickeln diese Phänomene. Außerdem führt ein Anstieg des Wasserdampfes auch zu häufigeren und intensiveren Extremniederschlägen, wie wir das in Deutschland in den letzten Jahren erlebt haben.

Darüber hinaus können die sogenannten Kippelemente in unserem Klimasystem ab einer bestimmten Temperatur instabil werden und Veränderungen anstoßen, die unter Umständen nicht mehr rückgängig gemacht werden können und damit gravierende Auswirkungen auf uns haben. Zu diesen Kippelementen gehören zum Beispiel die Eispanzer in Grönland und der Antarktis, die schmelzen, oder auch die tropischen Korallenriffe, die absterben.

UD: Ist es für den Menschen denn wirklich so schlimm, wenn wir beispielsweise keine Korallenriffe mehr haben?

Bayr: Ja, natürlich. Korallenriffe gehören zu den artenreichsten Regionen unseres
Planeten, sterben sie, nimmt die Biodiversität im Ozean dramatisch ab. Wir
wissen ziemlich genau, dass Korallen bereits eine Erwärmung von zwei Grad Celsius nicht überleben würden. Außerdem vertragen sie als kalkbildende Organismen kein saures Wasser. Durch den Anstieg an CO2 in unserer Atmosphäre nehmen gleichzeitig die Ozeane mehr Kohlendioxid auf. Dort löst es sich als Kohlensäure und versauert das Wasser.

UD: Gibt es denn Elemente, die bereits umgekippt sind?

Bayr: Da ist sich die Wissenschaft nicht ganz sicher. Wir haben die Befürchtung, dass etwa das westantarktische Eisschild bereits instabil geworden ist. Eventuell hat sich auch schon der Jetstream verändert. Letztes Jahr hat dieser entscheidend dazu beigetragen, dass sich das Hochdruckgebiet über Skandinavien so lange halten konnte und wir den warmen, trockenen Sommer hatten.

UD: Es gibt aber immer noch Menschen, die bezweifeln, dass der aktuelle Klimawandel menschengemacht ist.Was halten Sie dagegen?

Bayr: In der Wissenschaft gibt es keinerlei Zweifel, dass wir Menschen die Hauptursache für die aktuelle Klimaerwärmung sind. 97 Prozent der Wissenschaftler sind sich da einig. Wenn man sagte, mit 97-prozentiger Wahrscheinlichkeit ist es gefährlich, über diese Straße zu gehen, würden wir vermutlich von einer Straßenüberquerung absehen, unabhängig davon, welche Meinung die restlichen drei Prozent vertreten.

Die erwärmende Wirkung von CO2 und anderen Treibhausgasen können wir sowohl molekular erklären als auch in ganz einfachen Laborexperimenten nachweisen. Vergangene Klimaschwankungen sind in ganz anderen Zeitskalen abgelaufen. Die Erde erwärmte sich damals innerhalb von mehreren tausend Jahren um ein Grad. Das, was wir im Moment sehen, passiert so schnell und ist einmalig in der Erdgeschichte.

UD: Wieso gibt es denn dann überhaupt noch Klimaskeptiker?

Bayr: Der Grund, warum es nach wie vor Menschen gibt, die die menschengemachte Klimaerwärmung leugnen oder anzweifeln, ist meiner Meinung nach, dass das Ursache-Wirkungs-Prinzip nicht so einfach nachvollziehbar ist. Denn die Auswirkungen des Klimawandels sind leider zeit- und ortsversetzt und nicht unmittelbar durch unsere Sinne erfahrbar. Man braucht hier also etwas Abstraktionsvermögen, um das zu verstehen. Anders ist das mit dem Plastikmüll: Hier gibt es keine Skeptiker, dass wir ein Problem haben, da wir mit unseren eigenen Augen sehen können, wie etwa Kunststoffabfälle Strände verschmutzen.

Meine Erfahrung ist leider, dass ein paar Menschen für Argumente und Fakten nicht zugänglich sind. Sie in einer Diskussion vom Gegenteil zu überzeugen, ist vergebene Mühe. Ich denke aber trotzdem, dass das vergangene Jahr viele Menschen hierzulande wachgerüttelt hat. Außerdem macht mir die aktuelle Fridays for Future-Bewegung große Hoffnung, weil sich die Jugendlichen dezidiert für mehr Klimaschutz stark machen und mehr Einsatz von der Politik fordern. Dieses Engagement der Schüler unterstütze ich voll und ganz.

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UD: Damit wir die Klimaziele von Paris einhalten können, müssen die weltweiten Treibhausgase nächstes Jahr ihren Höhepunkt erreicht haben und danach alle zehn Jahre um die Hälfte sinken. Jetzt hat Deutschland aber beispielsweise schon seine Klimaziele für 2020, die CO2-Emissionen um 40 Prozent gegenüber 1990 zu reduzieren, verfehlt. Dann gibt es noch bestimmte Staatschefs wie Trump oder Bolsonaro, denen ist das Klima gleich ganz egal. Was macht Sie dennoch optimistisch, dass die globale Staatengemeinschaft die Klimaziele von Paris erfüllen wird? Und inwiefern tragen die Ergebnisse von Kattowitz dazu bei?

Bayr: Kattowitz war für mich leider nur ein kleiner „Trippelschritt“ in die richtige Richtung. Die Einigung über die genaue Erfassung der CO2-Emissionen und die damit verbundene Transparenz sind zwar ein Fortschritt, aber insgesamt sind die Ergebnisse nicht ambitioniert genug, um damit den Klimawandel in den Griff zu bekommen. Auch bedeuten natürlich Politiker wie Trump und Bolsonaro einen großen Rückschritt für den internationalen Klimaprozess. 

Hoffnung macht mir auch hier eher das bürgerschaftliche Engagement von unten, das sich für mehr Klimaschutz stark macht. Ich bin davon überzeugt, dass je mehr Druck von den Bürgern auf das politische System ausgeübt wird, desto eher die Politik bereit ist zu handeln. Denn die bisherigen Bemühungen reichen nicht aus.

UD: Beim Klimaschutz gibt es unterschiedliche Bereiche. Dazu gehören Dekarbonisierung, Substitution, Energieeffizienz, CO2-Abschneidung- und Speicherung (CCS) und Suffizienz im Privatkonsum. Welche Potenziale bieten die unterschiedlichen Felder, um CO2 einzusparen?

Bayr: In meinen Augen braucht es einen gesunden Mix aus den unterschiedlichen Bereichen. Wir stehen vor einer riesengroßen Transformation. Dennoch können wir nicht von jetzt auf gleich auf Kohle, Öl und Gas verzichten. Wie würde unsere Gesellschaft dann wohl aussehen? Die Politik benötigt einen Plan, wie wir Stück für Stück kohlestoffhaltige Energieträger und Prozesse ersetzen können, ohne dass unsere Gesellschaft zusammenbricht. In diesem Zusammenhang müssen wir noch mehr erforschen, wie wir etwa Dekarbonisierung, also die Abkehr der Nutzung kohlenstoffhaltiger Energieträger, technisch bewerkstelligen können. Allerdings dürfen wir nicht allzu lange warten und müssen einfach mal mit der Umsetzung von Maßnahmen beginnen, weil uns sonst die Zeit davonläuft. Denn mit jedem Jahr, in dem wir weiter so wirtschaften wie bisher, wird es schwieriger, das Zwei-Grad Ziel einzuhalten. Wichtig ist, dass wir uns dabei auch eine gewisse Fehlertoleranz erlauben und experimentierfreudiger werden. Manchmal hilft es auch, Prozesse erst mal im Kleinen zu erproben, um ihre Wirkung zu analysieren.

CSS kann aus Klimaschutzperspektive sinnvoll sein, wobei das Problem der CO2-Lagerung nicht hinreichend gelöst ist. Solar Radiation Management, das ebenfalls zum Geo-Engineering gehört, sehe ich hingegen sehr kritisch. Dabei handelt es sich um einen Eingriff in unser Klimasystem, bei dem wir nicht alle Auswirkungen abschätzen können. Außerdem gehört das für mich eher in die Kategorie der Symptombekämpfung, ohne an die Ursachen des Klimaproblems zu gehen.

Beim Klimaschutz spielt natürlich Suffizienz auch eine wichtige Rolle. Brauchen wir wirklich so viele materielle Sachen für unser Glück? Auch sollten wir mehr in Kreisläufen arbeiten, sodass keine unnötigen Abfälle entstehen. Beim Klimaschutz geht es nicht nur darum, CO2 zu vermeiden, sondern ganzheitlich nachhaltig zu denken.

Eisberg

UD: Gaskraftwerke oder effiziente Verbrennungsmotoren reduzieren zwar das CO2-Aufkommen. Aufgrund von sogenannten Pfadabhängigkeiten konterkarieren sie aber eine kohlenstoffneutrale Gesellschaft. Warum?

Bayr: Ein neues Gaskraftwerk beispielweise wird über viele Jahre laufen. Damit investieren wir weiterhin in eine Kohlenstofftechnologie. Aber es ist dennoch sinnvoller, als ein neues Kohlekraftwerk zu errichten. Gerade Gaskraftwerke sind wichtig, um sie als Übergangstechnologie zu nutzen, solange Erneuerbare Energien noch nicht ausreichend gespeichert werden können. Da Gaskraftwerke schnell zu regulieren sind, können sie so Energiespitzen ausgleichen. Und trotzdem ist es wichtig, einen langfristigen Plan zu haben, wie unsere Gesellschaft CO2-neutral gestaltet werden kann.

UD: Dafür ist die Energiewende eine Grundvoraussetzung. Laut einer neuen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) reicht der aktuell gesetzlich vorgesehene Ausbau des Ökostroms nicht aus, um seinen Anteil am Deutschen Strommix auf die von der Kohlekommission geforderten 65 Prozent zu steigern. Was läuft falsch?

Bayr: Eine Zeit lang war die Bundesrepublik das Pionierland für Erneuerbare Energien und hat den Begriff der Energiewende geformt. In den letzten Jahren hat die Bundesregierung dann leider ihr Engagement zurückgefahren und die Energiewende nicht konsequent genug verfolgt. Deswegen geht es in diesem Sektor nicht mehr so schnell voran, wie es für das Klima gut wäre.

UD: Zur Dekarbonisierung gehört auch ein kohlenstoffarmer Verkehr. Momentan scheinen hier E-Autos immer beliebter zu werden. Nur machen die ohne Ökostrom keinen Sinn, und sie lösen nicht das Problem des steigenden PKW-Aufkommens in den Städten. Wie sieht Ihre ideale Verkehrswende aus? 

Bayr: Für mich braucht es da vor allem ein Umdenken. Gerade in Städten muss nicht jeder ein Auto besitzen. Hier gilt es, den öffentlichen Nahverkehr und Fahrradstraßen auszubauen. Wie das funktioniert, zeigt Kopenhagen. Ein Paradebeispiel für Fahrradfreundlichkeit. Außerdem können die Kommunen dadurch Kosten reduzieren, weil Fahrradstraßen beim Bau billiger als Autostraßen sind. Die gesundheitlichen Vorteile durch mehr Bewegung für die Menschen sind natürlich auch nicht von der Hand zu weisen.

Des Weiteren muss der Verkehr so geregelt werden, dass Hauptrouten mit der Bahn zu bewerkstelligen sind. Ich beispielweise besitze auch kein Auto und lege längere Strecken grundsätzliche mit dem Zug zurück. Falls nötig, nutze ich dann für die letzten Kilometer Car-Sharing-Angebote, sollte es keine Busse oder Straßenbahnen geben.

UD: Der Mobilitätsforscher Prof. Andreas Knie schlägt vor, dass jeder ein festes Budget an Flügen hat, die am Markt verkäuflich sind. Wer weitere Flüge benötigt, muss sie von anderen kaufen, die noch Flüge frei haben. Eine gute Idee gegen Vielfliegerei?

Bayr: Das widerspricht den Prinzipien unserer sozialen Marktwirtschaft und hört
sich für mich ein bisschen nach Planwirtschaft an. Ich würde das beispielweise eher über eine CO2-Steuer und weitere Abgaben regeln. Natürlich muss man dabei darauf achten, dass das Ganze sozialverträglich gestaltet wird. Es kann nicht sein, dass künftig
nur Reiche fliegen können. 

Für mich ist es wichtig, dass Preise generell die verdeckten Kosten der Umweltzerstörung berücksichtigen, die die Herstellung von Produkten oder das Benutzen von Dienstleistungen verursachen.

UD: Aber ist es nicht paradox, dass Menschen aus religiösen Gründen freiwillig
auf Süßes, Alkohol oder Fleisch verzichten, aber sobald es darum geht, aus Klimaschutzgründen kein Steak mehr zu essen oder nicht zu fliegen, schnell von „Ökodiktatur“ gesprochen wird?

Bayr: Freiheit ist ein sehr hohes Gut unserer Gesellschaft, das unangetastet bleiben
muss. Gewohnheiten wie Fleisch essen oder fliegen gehören indessen zu unserer Alltagskultur. Da finde ich es sehr schwierig, mit Verboten zu arbeiten. Über höhere Preise hingegen kann man den Menschen besser verdeutlichen, dass ihr Handeln klimaschädlich ist. Das bedeutet aber auch, dass es innerhalb unseres Wirtschaftssystems ein Umdenken geben muss. Beispielsweise hat ein unangetastetes Naturschutzgebiet, aus dem kein Holz gewonnen oder das nicht zu Ackerfläche umgewandelt wird, keinen eigenen wirtschaftlichen Wert. Der Nutzen, den es für die Menschen hat, weil es die Artenvielfalt erhält und CO2 aufnimmt, muss künftig berücksichtigt werden.

UD: Herr Dr. Bayr, vielen Dank für das Gespräch! 

Dieser Artikel ist im Original im Magazin "UmweltDialog" zum Thema "Dekarbonisierung" erschienen.

UmweltDialog Die Greta-Frage Heft 11
Quelle: UmweltDialog
 

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