Auszeichnungen

Africa GreenTec gewinnt Public Value Award for Start-ups

Das Start-up Africa GreenTec hat den Public Value Award for Start-ups 2021 gewonnen. Das Jungunternehmen aus Hainburg konnte sich Mitte Oktober in Leipzig vor rund 150 Gästen beim Finale durchsetzen. Die Plätze zwei und drei errangen Heartbeat Edutainment (Frankfurt am Main) und Too Good To Go (Berlin). Heartbeat Edutainment konnte sich zudem den Publikumspreis sichern.

28.10.2021

Africa GreenTec gewinnt Public Value Award for Start-ups
Der Public Value Award soll den gesellschaftlichen Mehrwert von Start-ups in den Blickpunkt der Öffentlichkeit rücken

In der Kongresshalle am Zoo in Leipzig mussten die Finalisten vor einer Jury und dem Publikum in kurzen Präsentationen ihr Unternehmen und seinen Beitrag zum Gemeinwohl vorstellen. Zudem konnte das Publikum im Vorfeld online mit abstimmen und den Publikumssieger auswählen.

Insgesamt hatten sich 140 Start-ups für den 5. Public Value Award beworben, sieben von ihnen schafften es ins Finale. Mit dem Award möchten die Initiatoren den Beitrag von Start-ups zum Gemeinwohl sichtbar machen. Als Teil des eigenen Unternehmensleitbildes „Building a better working world“ hat EY das Thema Public Value auch in seine eigene Beratungsarbeit integriert und berät dazu beispielsweise junge Unternehmen im Rahmen der Initiative „EY Startup“.

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Henrik Ahlers, Vorsitzender der Geschäftsführung von EY in Deutschland: „Die diesjährigen Finalisten zeigen wieder einmal, dass insbesondere junge Unternehmen der Motor für eine zukunftsfähige Gesellschaft sein können. Mit ihren vielfältigen Ideen stärken sie das Miteinander und sorgen so für ein gesellschaftliches Klima, in dem wir alle gern leben möchten.“

Markus T. Schweizer, Partner bei EY und Jury-Vorstand: „Die Pandemie hat gezeigt, dass sich Unternehmen mit einem hohen Gemeinwohlbeitrag oft durch eine starke Resilienz auszeichnen. Die Finalisten und Sieger des Public Value Awards for Start-ups sind damit nicht nur innovative Jungunternehmer, sondern leisten auch einen spürbaren Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung unserer Wirtschaft.“

Der Award ist 2016 von EY und der Handelsschule Leipzig (HHL) aus der Taufe gehoben worden. Seitdem haben sich mehr als 450 Start-ups um den Preis beworben. In diesem Jahr hat der gemeinnützige Verein Forum Gemeinwohl e.V. die Trägerschaft übernommen. Weitere Partner sind ZEISS und die Stadt Leipzig.

Kurzbeschreibung der Gewinner:

1. Platz: Africa GreenTec AG, Hainburg

Africa GreenTec ist ein deutsches Sozialunternehmen, das Menschen im Globalen Süden durch nachhaltige Energielösungen zu mehr Selbstbestimmung und Wachstum befähigt. Mit seiner nachhaltigen Systemlösung baut das Unternehmen ImpactSites, in denen ganze Dorfgemeinschaften in ländlichen Gebieten mit Strom und modernen Technologien ausgestattet und befähigt werden. Africa GreenTec hat Elektrizität neu gedacht und ein intelligentes System entwickelt, das den rauen Bedingungen netzferner Regionen in Afrika standhält und sogar moderne europäische Standards übertrifft. Das Start-up stützt sich auf ein umfangreiches Portfolio von Produkten und Servicelösungen.

2. Platz: Heartbeat Edutainment gUG, Frankfurt am Main

Heartbeat Edutainment gemeinnützige UG ist aktiv in acht Bundesländern, mehr als 120 Städten und Kommunen und hat multimediale Bildungsprojekte mit mehr als 50.000 Kindern- und Jugendlichen umgesetzt. Durch werteorientierte Musik- und Kunstproduktion ermöglicht das Team aus Künstler:innen, Multimedia- & Bildungsexpert:innen den Teilnehmer:innen, ihre Persönlichkeit zu entwickeln und sich proaktiv für Demokratie, Inklusion & Vielfalt einzusetzen. Heartbeat hat den HeartbeatBUS erfunden: das weltweit erste mobile begehbare Film- Foto und Tonstudio mit Regieraum und Gesangskabine. Bildungsprojekte finden insbesondere in sozialen Brennpunkten sowie ländlichen Gebieten statt.

3. Platz: Too Good To Go GmbH, Berlin

Ein Drittel aller Lebensmittel wird verschwendet. Too Good To Go möchte alle Menschen dazu inspirieren, sich für die Rettung von Lebensmitteln stark zu machen und hat dafür eine simple Lösung parat: Die gleichnamige App verbindet Bäckereien, Restaurants, Supermärkte und andere gastronomische Betriebe mit KonsumentInnen, damit überschüssiges Essen auf dem Teller landet und nicht in der Tonne. Gemeinsam mit circa 8.500 teilnehmenden Partnerbetrieben und der Too Good To Go-Community konnten in Deutschland bereits mehr als neun Millionen Mahlzeiten gerettet und somit 22.500 Tonnen CO2 eingespart werden. Darüber hinaus sensibilisiert Too Good To Go mit verschiedenen Initiativen und Kampagnen für das Thema Food Waste, zum Beispiel mit der „Oft länger gut“-Kampagne. Aktuell ist das Social Impact Business in 14 europäischen Ländern sowie in den USA und Kanada aktiv.

Der Publikumspreis ging an Heartbeat Edutainment gUG, Frankfurt am Main.

Weitere Informationen zum Wettbewerb und den Finalisten finden Sie hier

Quelle: UD/cp
 

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