In Zukunft ein Muss: Umweltfreundliche Lackierungen
Viele Unternehmen wollen schon wegen der neuen VOC-Richtlinie zu<br />umweltfreundlicheren Lackiertechniken wechseln, ohne größere Produktionsausfälle zu erleiden. Lösungen dazu präsentieren Wissenschaftler vom Fraunhofer-Institut für Fertigungstechnik und Materialforschung (IFAM) vom 19. bis 24. April auf der Hannover Messe - im Praxispark-Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik (Halle 5 Stand<br />E46).
21.04.2004
Die Folge: "Viele Betriebe warten einfach ab, ob aus Unkenntnis oder weil sie nicht wissen, wie sie den Umstieg schaffen sollen", weiß Lackexperte Stenzel. "Wir helfen Unternehmern bei der Umstellung auf wasserbasierte Lacke oder Pulverlacke. Damit die Produktion nahtlos weitergehen kann, ist eine umfangreiche Planung und Prüfung von Lackmaterial und -Verarbeitung nötig." Auf der Hannover Messe bieten die IFAM-Wissenschaftler im Praxispark-Kompetenzzentrum für Oberflächentechnik maßgeschneiderte Lösungen für den Umstieg auf die neue VOC-Richtlinie an.
Am Beispiel einer Materialprobe aus dem Flugzeugbau zeigen die Wissenschaftler, dass Lackierungen für höchste technische Ansprüche bereits mit wasserverdünnbaren Lacken durchgeführt werden können. Kernkompetenz der IFAM-Lackexperten ist die Qualifizierung von Lacken und den zugehörigen Verarbeitungsverfahren. Daneben entwickeln sie Lacke für Nischenanwendungen, etwa für die Luft- und Raumfahrt. "Hochabriebfeste Lacke, wie sie hier für bestimmte Bauteile gefragt sind, sind häufig kein Thema für die Lackhersteller, da hier nur geringe Mengen gebraucht werden", sagt Stenzel. Hier müssen Rohstoffhersteller, Lackingenieure und Polymerspezialisten gemeinsam eine Lackzusammensetzung finden, die zum einen umweltverträglich, hochfest und auch noch leicht aufzutragen ist.
Quelle: UD
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