Rettet den Regenwald attackiert Allianz-Konzern
Die deutsche Umweltschutzorganisation "Rettet den Regenwald e.V." macht unter anderem durch Protest- und Unterschriftenaktionen auf aktuelle Missstände eines nachhaltigen und verantwortlichen Handelns aufmerksam. Laut aktueller Recherche der Umweltschutzorganisation sammelt die Allianz-Gruppe aus München über ihren Fonds Allianz RCM Global Agricultural Trends Geld von Anlegern und investiert es in die Palmölkonzerne Wilmar, IOI und Golden Agri Resources. Die Palmölindustrie erweitert permanent die Plantagen und Fabriken. Großflächige Regenwaldrodungen und Landvertreibungen sind die Folge.
23.06.2011
An der Protestaktion in Form eines öffentlichen Briefes an die Allianz kann sich jeder direkt unter www.Regenwald.org beteiligen und sich näher über die detaillierten Umstände informieren. Die Ursache dieser Investitionsaktivität seitens der Allianz-Gruppe sieht Klaus Schenk in den verzerrten Anreizen des Erneuerbaren Energien Gesetzes (EEG): "Das Gesetz steuert den Umbau unserer Energieversorgung und subventioniert massiv die Verbrennung sogenannter nachwachsender Rohstoffe. Doch der Biomasseanbau - vor allem Mais für Biogas, Palm- und Sojaöl sowie Holz für Blockheizkraftwerke - ist alles andere als umwelt- und klimafreundlich. Biomasse muss deshalb aus dem EEG gestrichen werden", fordert die Organisation Rettet den Regenwald e.V. Der Grund des Missstandes liegt auf der Hand, so die Organisation weiter: Im Jahresbericht 2010 des Fonds schreibe die Allianz: "Die Aktien aus dem agrarwirtschaftlichen Bereich entwickelten sich während der vergangenen zwölf Monate bemerkenswert positiv" und weise dabei u.a. auf die "erhebliche Beiträge von Palmöl" hin.
Quelle: UD / na
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.