Deutsche Post flächendeckend mit Ökostrom
Die Deutsche Post World Net setzt weitere Klimaschutzmaßstäbe in der Logistikbranche und bezieht ab Beginn des neuen Jahres nahezu 100 Prozent ihres Bedarfs an elektrischem Strom in Deutschland aus regenerativen Quellen. Die neuen Stromlieferverträge gelten für alle 115 Brief- und Paketzentren sowie alle anderen Immobilien, zum Beispiel an Logistik- oder Verwaltungsstandorten. Die Konzernzentrale - der Post Tower in Bonn - wird bereits seit Beginn dieses Jahres zu 100 Prozent mit Ökostrom versorgt.
09.01.2009
Seit einem Jahr bezieht die Deutsche Post World Net in Deutschland bereits etwa zwei Drittel des elektrischen Stroms von ihren regionalen Energieversorgern aus regenerativen Quellen. Dieser Anteil wird nun gemäß der vor einem Jahr geschlossenen Rahmenverträge auf 100 Prozent aufgestockt. Der Immobilienbereich ist einer der Bereiche im Konzern Deutsche Post World Net, die bedeutendes Potenzial bieten, um Energie einzusparen und so dem Klimawandel entgegenzuwirken. Im Rahmen seines Klimaschutzprogramms GoGreen arbeitet der Konzern an der verbesserten Erfassung des Kohlendioxidausstoßes, um weitere Möglichkeiten zur Energie- und CO2-Einsparung zu identifizieren und zu nutzen. Zusätzlich zur Umstellung auf Ökostrom werden in bestehenden Gebäuden effizientere Beleuchtungssysteme eingesetzt oder die Nutzung von Heizungs- und Klimaanlagen optimiert. Bei neuen Gebäuden wird von architektonischen sowie technischen Innovationen zur effizienteren Energienutzung Gebrauch gemacht.
Auch seinen Kunden bietet der Konzern mit der Tochter DHL Neutral Services an, ihre Immobilien nach Klimaschutzkriterien zu bewerten und zu optimieren. Jüngstes Beispiel ist die Umrüstung des zentralen Distributionszentrums des Telekommunikationsanbieters O2 am Standort Wakefield in Großbritannien, das in ein klimaneutrales Lager umgewandelt wurde.
Quelle: UD / cp
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