Coca-Cola, Unilever und Mc Donalds verzichten auf Klimakiller FKW
Die Weltkonzerne Coca-Cola, Unilever Ice Cream und McDonalds gaben jetzt den Einstieg in den Ausstieg aus der Anwendung von Fluorierten Kohlenwasserstoffen (FKW) bekannt. Diese Initiative unter dem Namen "Refrigerants Naturally" ist ein Meilenstein in der Kampagne zum Schutz des Klimas. Sie wird auch vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen, UNEP, unterstützt.
23.06.2004
"Greenpeace begrüßt die Ankündigung der Konzerne - das Eis ist gebrochen", sagte Gerd Leipold, Geschäftsführer von Greenpeace International in Brüssel. "Wir könnten der kommenden Klimaveränderung gelassener entgegen sehen, wenn sich auch die Konkurrenten wie Pepsi, Nestlé oder Burger King diesem Schritt anschlössen und wenn vor allem die Regierungen ihre Arbeit ernst nähmen und FKW verbieten."
Die FKW tragen pro Gewichtseinheit etwa das dreitausendfache zum Treibhauseffekt bei wie Kohlendioxid. Falls deren Einsatz nicht gestoppt wird, wird diese eine Gruppe von Gasen in einer einzigen Anwendung, der Kältetechnik, bald dem Klima ebenso einheizen wie der gesamte Autoverkehr weltweit. Die FKW, eine Gruppe von synthetischen Gasen aus der Familie der FCKW, wurde vor etwa 15 Jahren von der Chemieindustrie als Ersatz für FCKW auf den Markt gebracht. Das FCKW-Gas war als Kühlmittel verboten worden, weil es die Ozonhülle der Erde angreift.
Quelle: UD
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