Ladestruktur für E-Bikes: Pilotprojekt gestartet
E-Bikes sind Trend. Allein in den vergangenen beiden Jahren wurden in Deutschland über 700.000 Elektrofahrräder gekauft. Allerdings beschränkt die Akkuleistung den Aktionsradius. Ein Netz an Ladestationen überall da, wo Fahrräder parken - etwa in Innenstädten, Einkaufzentren und an Bahnhöfen - würde die Attraktivität und Alltagstauglichkeit der E-Bikes deutlich steigern. Ein erster Testpilot dazu startete Ende März in Düsseldorf.
09.04.2013
Hinter der neuen Idee steckt modernste Machine-to-Machine (M2M) Kommunikation. Jeder Kunde, egal von welchem Mobilfunkanbieter, kann daher die neue Stromtankstelle mit seinem Handy ansteuern. Das Pilotprojekt soll belegen, dass die neue Technologie für den flächendeckenden Aufbau einer solchen Lade-Infrastruktur geeignet ist - einschließlich sicherer Stromzufuhr und Fahrradparkplatz während des Ladevorgangs.
Für Elektroautos gibt es bereits mit Unterstützung von Vodafone ein ähnliches Pilotprojekt im Allgäu. Hier können die Nutzer den Ladevorgang über ihre Mobilfunkrechnung begleichen. "Die zunehmende Akzeptanz der Elektromobilität und der Aufbau einer Ladeinfrastruktur für E-Autos und E-Bikes sind Schlüssel zum Erfolg in der Klima- und Verkehrswende", so Peter Franke, Key Account Manager New Business in der Enterprise-Sparte von Vodafone Deutschland.
Das zukunftsweisende Ladesystem ist ein Gemeinschaftsprojekt von den Stadtwerken Düsseldorf, Mennekes Elektrotechnik, Sunnhill Technologies, Logica / CGI, dem TÜV Rheinland und Vodafone.
Quelle: UD / cp
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