Linde und BMW gemeinsam nachhaltig mobil
Für Linde-Vorstand Dr. Wolfgang Reitzle ist das Kursziel eindeutig: "Mit Wasserstoff angetriebene Autos sollten auf unseren Straßen zur alltäglichen Selbstverständlichkeit werden." Ein klares Signal in diese Richtung setzte der Chef der Linde AG jetzt in München - mit der Übernahme eines BMW Hydrogen 7 am Linde Hydrogen Center.
19.07.2007
Für BMW sagte Professor Dr. Milberg: "Netzwerkpartner aus Politik, Wissenschaft und Wirtschaft sind erforderlich, um kontinuierlich sinnvolle Infrastrukturen und Technologien rund um Wasserstoff als Energieträger auf- und auszubauen. Linde und BMW haben eine gemeinsame Vision, die beide Unternehmen vereint: eine nachhaltige Erzeugung und Versorgung von und mit Wasserstoff."
Linde ist seit Jahren Vorreiter bei der Weiterentwicklung der umweltfreundlichen Wasserstofftechnologie. Das Unternehmen verfügt über die gesamte Techno-logiepalette, die für eine funktionierende Wasserstoff-Wertschöpfungskette benötigt wird - von der Erzeugung bis zur Betankung. Mit dem Ziel, die Alltags-tauglichkeit von Wasserstoff als Kraftstoff unter Beweis zu stellen, ist Linde an einer Vielzahl von Initiativen beteiligt und ist exklusiver Gasepartner des BMW CleanEnergy-Projekts. Auch bei den mobilen Tanksystemen übernimmt Linde eine führende Rolle als Systemanbieter.
In dem Aufbau einer Wasserstoff-Tankstellen-Infrastruktur sehen Linde und BMW darüber hinaus eine Stärkung des Innovationsstandorts Deutschland. So wurde das Linde Hydrogen Center in Unterschleißheim in diesem Jahr von der Standortinitiative "Deutschland - Land der Ideen" als einer der "365 Orte im Land der Ideen" ausgezeichnet.
Vom BMW Hydrogen 7, der weltweit ersten Premium-Limousine, die im bivalenten Antrieb über einen Wasserstoff-Verbrennungsmotor verfügt, hat BMW zunächst 100 Modelle in Kleinserie produziert. Im BMW Hydrogen 7 kombiniert der Automobilhersteller die Wasserstoff-Technologie mit der BMW typischen Fahrdynamik, Laufkultur und Premium-Komfortausstattung. Die Fahrzeuge werden in diesem Jahr an ausgewählte Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft zum Einsatz im alltäglichen Straßenverkehr übergeben.
Quelle: UD
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