Deutsche fahren am liebsten mit eigenem PKW zur Arbeit
Der aktuellen Klimadiskussion zum Trotz nutzen mehr als 30 Prozent der deutschen Angestellten ihr eigenes Fahrzeug, um zur Arbeit zu kommen. Das hat eine internationale Studie des Personaldienstleisters Kelly Services ergeben. Als Gründe dafür, dass sie auf öffentliche Verkehrsmittel verzichten, nannten die Befragten vor allem hohe Kosten und schlechte Erreichbarkeit. Gleichzeitig gaben fast 80 Prozent der Studienteilnehmer an, grundsätzlich Zugang zu passenden Verkehrsverbindungen zu haben.
02.05.2007
Der Zugang zu einem verlässlichen, sicheren und kostengünstigen Personennahverkehr wirkt sich entscheidend darauf aus, wie Beschäftigte ihren Job und den täglichen Stressgrad wahrnehmen. Zudem verleiht er ihnen die nötige Mobilität. "Auf dem heutigen
Arbeitsmarkt kommt es darauf an, flexibel zu sein. Dazu gehört, bei Bedarf Jobs in weiter entfernten Regionen sowie Teilzeit- und Schichtdienst-Stellen anzunehmen", sagt Michael Kirsten, Marketing Manager bei Kelly Services Deutschland. "Ein gutes öffentliches Verkehrsnetz erleichtert es Arbeitnehmern, schnell auf veränderte Jobanforderungen zu reagieren. Gleichzeitig ermöglicht es Arbeitgebern, am passenden Ort und zur richtigen Zeit Personal zu finden."
Quelle: UD
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