Volkswagen für Förderung von Biokraftstoffen
Auf der Konferenz des Forums für Zukunftsenergien schlug Volkswagen gemeinsam mit Shell und Lurgi ein marktwirtschaftliches, auf CO2-Effizienz und Nachhaltigkeitskriterien basierendes Kraftstoff-Besteuerungsmodell vor.
23.08.2006
Bei der Herstellung von Biokraftstoffen der 2. Generation werden - im Unterschied zu Biokraftstoffen der 1. Generation - nicht nur Teile, sondern die ganzen Pflanzen genutzt. Sie haben in puncto CO2-Effizienz im Vergleich zu den realistischen Alternativen einen großen Vorsprung. Gegenüber herkömmlichem Diesel weisen Biokraftstoffe der 2. Generation einen Vorteil von rund 90 Prozent auf. Am weitesten fortgeschritten ist die Technik zur Herstellung von synthetischen Biokraftstoffen (Biomass To Liquids = BTL), der aus Holzresten produziert werden. Die hohe Effizienz von BTL wird durch die in beliebigen Verhältnissen mögliche Beimischung zu konventionellem Diesel sichergestellt; so fallen keine zusätzlichen Kosten für die Infrastruktur an.
Die Unternehmen Volkswagen, Lurgi und Shell Deutschland treiben die Einführung der Biokraftstoffe der 2. Generation derzeit mit ganzer Kraft voran. Für sie sind verlässliche Rahmenbedingungen notwendig, solange diese Kraftstoffe gegenüber herkömmlichen noch nicht wirtschaftlich wettbewerbsfähig sind. Volkswagen plädiert gleichzeitig für eine Förderung des Wettbewerbs unter den Biokraftstoffen, damit sich die leistungsfähigsten Herstellungsverfahren durchsetzen und Fehlallokationen vermieden werden. Die Unternehmen begrüßen die von der Bundesregierung beabsichtigte besondere Behandlung der Biokraftstoffe der 2. Generation bis 2015. Volkswagen und Shell erwarten, dass neben der vorgesehenen Steuerbefreiung für BTL bis 2015 auch für Ethanol der zweiten Generation gleiche Rahmenbedingungen herrschen werden.
Quelle: UD
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.