Niedersachsen startet Landesinitiative Brennstoffzellen
Leichtbau, Brennstoffzellen und Recycling sind eine Auswahl wichtiger Aspekte bei der Entwicklung neuer Fahrzeuge für die nachhaltige Mobilität. Die deutsche Automobilindustrie gehört dabei international zu den Spitzenreitern. Zur Förderung der engeren Zusammenarbeit zwischen Industrie, Forschung und Ausbildung gründete das Fraunhofer-Institut eine Projektgruppe "Nachhaltige Mobilität" in Wolfsburg. Volkswagen unterstützt die Initiave als Gründungsmitglied.
06.04.2004
Innovative Technologien zur nachhaltigen Mobilität werden dem niedersächsischen Wirtschaftsraum und insbesondere dem Standort Wolfsburg im Bereich der Werkstoff- und Recycling-Technik neue Impulse geben und darüber hinaus einen Wettbewerbsvorsprung für die regionale Fahrzeug-Zuliefererindustrie ermöglichen. Die hier durchgeführte angewandte Forschung dient auch der Schaffung von zusätzlichen beziehungsweise der Sicherung von vorhandenen Arbeitsplätzen und soll auch die Gründung von neuen Unternehmen unterstützen. Damit wird auch ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung des Wirtschaftsraumes Wolfsburg und des Landes Niedersachsen geleistet.
Die angewandte Forschung im Themenfeld "Nachhaltige Mobilität" zielt zunächst auf Werkstoffe und Verfahrenstechnik in der Automobilproduktion. In Zusammenarbeit mit Fahrzeugherstellern, Automobilzulieferern und Werkstoffherstellern sollen neue Konzepte, Produkte und Verfahren für eine nachhaltige Mobilität entwickelt werden. Der Schwerpunkt der Projektgruppe liegt dabei auf der Entwicklung systemintegrierter Werkstoffe, zum Beispiel Leichtbau durch Verbundwerkstoffe und deren Verarbeitung unter Berücksichtigung der gesamten Wertschöpfungskette vom Rohstoff bis zum Produkt sowie dessen Verwertung.
Das Land Niedersachsen und die Stadt Wolfsburg unterstützen den Aufbau der Fraunhofer-Projektgruppe mit insgesamt 1,4 Mio. Euro in den kommenden 4 Jahren. Die Ansiedlung der Fraunhofer ICT-Gruppe ist eine hohe Auszeichnung für den Wissenschafts- und Forschungsstandort Wolfsburg. Damit werden auch die Bemühungen des in Wolfsburg ansässigen Fachbereichs Fahrzeug-, Produktions- und Verfahrenstechnik der Fachhochschule von Erfolg gekrönt. Wolfsburg ist jetzt neben Hannover und Braunschweig der dritte Fraunhofer-Standort in Niedersachsen und erstmalig kooperiert Fraunhofer dabei mit einer Fachhochschule.
Quelle: UD
Redaktioneller Hinweis zur Transparenz: In unserer redaktionellen Arbeit nutzen wir KI-gestützte Werkzeuge – unter anderem für Recherche, Texterstellung, Lektorat, SEO-Optimierung, Zusammenfassungen, Übersetzungen und Social-Media-Beiträge. Die redaktionelle Verantwortung für alle Inhalte liegt bei UmweltDialog. Bei eingereichten Gastbeiträgen kann KI ebenfalls zum Einsatz gekommen sein.