Wirtschaft

afb social & green IT begrüßt EU-Recht auf Reparatur

Der IT-Refurbisher afb social & green IT begrüßt das im Bundeskabinett beschlossene Recht auf Reparatur als wegweisendes Signal für Wirtschaft und Nachhaltigkeit. CEO Daniel Büchle betont: „Das neue Gesetz setzt endlich ein klares Zeichen für Kreislaufwirtschaft und gegen die Wegwerfgesellschaft!“

27.04.2026

afb social & green IT begrüßt EU-Recht auf Reparatur

Re-Use statt Recycling: Seit mehr als 20 Jahren bereitet afb social & green IT gebrauchte Business-IT und Mobilgeräte auf und verkauft sie weiter als hochwertige refurbished IT. Mit seinem Konzept verbindet der gemeinnützige IT-Dienstleister wirtschaftlichen Erfolg mit messbarem Klima-Impact und gelebter Inklusion.

Recht auf Reparatur als wirtschaftspolitischer Hebel

Vor dieser jahrzehntelangen Expertise beurteilt afb-CEO Daniel Büchle das jetzt verabschiedete Recht auf Reparatur als wichtigen wirtschaftspolitischen Hebel: „Das Gesetz stärkt die Resilienz von Lieferketten, reduziert die Abhängigkeit von Rohstoffen und hält Wertschöpfung in Europa.“ Gleichzeitig schaffe es verlässlichere Rahmenbedingungen für Geschäftsmodelle rund um Refurbishment und mache sie langfristig tragfähig, so Büchle weiter.

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afb sieht sich durch die politische Entwicklung in seiner Arbeit bestätigt. „Unser Ziel war immer, die Lebenszyklen der Produkte zu verlängern, Ressourcen zu schonen und den Abfall zu reduzieren. Deshalb setzen wir uns schon lange für ein besseres Produktdesign ein“, bestätigt Büchle. Produkte müssten so gestaltet sein, dass sie leichter repariert, aufgerüstet und wiederverwendet werden können.

Besseres Produktdesign verbessert die Re-Use-Quote

„Auch für uns als Refurbisher haben reparierbare Produkte einen deutlichen Mehrwert, weil sich unsere Re-Use-Quote verbessert“, erklärt Daniel Büchle. Allein im Jahr 2025 wurden bei afb 728.000 Geräte aufbereitet, von denen 71 Prozent wieder verkauft werden konnten. Am häufigsten werden dabei Akkus, Speicher oder Festplatten getauscht. Dabei setzt afb auf hohe Prozessqualität und soziale Verantwortung: 49 Prozent der Mitarbeitenden in Europa sind Menschen mit Behinderung.

Büchle ist überzeugt: „Refurbishment und Wiederverwendung sind mit diesem Gesetz kein Nischenthema mehr – sie werden zum Standard.“ Dennoch besteht aus Sicht von afb weiterhin Handlungsbedarf: Die Reparatur müsse für Unternehmen und Verbraucher wirtschaftlich attraktiv werden, etwa durch faire Ersatzteilpreise, transparente Informationen und funktionierende Prozesse. Daniel Büchle bringt es auf den Punkt: „Wenn wir das gemeinsam richtig umsetzen, gewinnen alle: Umwelt, Wirtschaft und Gesellschaft.“

Quelle: UD/cp
 

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