Wirtschaft & Strategie

Warum Unternehmen jetzt auf IT-Lifecycle-Management setzen sollten

Die Kosten für Speichermedien bleiben auf hohem Niveau. Spätestens jetzt wird vielen Unternehmen klar, dass sie ihre IT-Strategie anpassen müssen. Mit einem vollständigen IT-Lifecycle-Management gewinnen CEOs und CIOs einen strategischen Hebel für mehr Resilienz, Wirtschaftlichkeit und Dekarbonisierung.

07.07.2026

Warum Unternehmen jetzt auf IT-Lifecycle-Management setzen sollten

Ein schnelles Ende der globalen Speicherkrise ist nicht in Sicht. Das setzt Unternehmen doppelt unter Druck: Zum einen ist IT-Hardware deutlich teurer oder teilweise gar nicht lieferbar. Zum anderen müssen sie ihren Bedarf an Rechnerleistung für Automatisierung und KI abdecken und das zeitintensive IT-Asset-Management effizienter gestalten. Hier braucht es einen strategischen IT-Lifecycle-Ansatz, der die Speicherkrise zu einer unternehmerischen Chance macht.

Vom TCO zum Total Impact of Ownership

Denn Unternehmen können ihre IT-Kosten nicht nur wirtschaftlich, sondern auch ökologisch und sozial bewerten – Stichwort: Total Impact of Ownership. Das IT-Refurbishing ist hier ein zentraler Hebel. Gebrauchte Geräte professionell aufzubereiten und weiterzuverkaufen schont Ressourcen, reduziert Emissionen und senkt Kosten. Zertifizierte Refurbisher wie afb social & green IT machen den Impact messbar: Das inklusive Unternehmen stellt seinen Partnern jährliche Wirkungsurkunden zu den abgegebenen Geräten aus, mit konkreten Kennzahlen zu eingesparten Rohstoffen und CO₂-Emissionen sowie den geschaffenen Arbeitsplätzen für Menschen mit Behinderungen. Daniel Büchle, CEO von afb social & green IT, betont: „Mit dem Konzept Total Impact of Ownership rückt der gesamte IT-Lebenszyklus stärker in einen strategischen Fokus.“

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Drei Schritte für die Praxis

Wie sieht das in der Praxis aus? Ein guter Ausgangspunkt ist die Betrachtung der Kosten über den gesamten Lebenszyklus der Geräte – ergänzt um Kennzahlen zu Compliance und Nachhaltigkeit. Der TCO (Total Cost of Ownership) wird so zu einem umfassenderen Steuerungsinstrument, das wirtschaftlichen Impact ebenso abbildet wie Ressourcenverbrauch, Emissionen und soziale Aspekte. Der nächste Schritt ist die Übertragung dieser Transparenz auf die Prozesse des IT-Lifecycle-Managements. Entscheidend dabei: Jedes Asset wird durch alle Phasen dokumentiert – mit besonderem Blick auf Wartungs- und Garantiefristen, Nutzerwechsel sowie eine vollständige Datenlöschung.

Vorteile durch IT mit Impact

Als drittes gehört das IT-Refurbishing und Remarketing in den Fokus: Unternehmen, die ihre ausgemusterte IT-Hardware an einen Refurbisher verkaufen, bringen vorhandene Geräte zurück in den Markt. Wählen sie außerdem einen IT-Refurbisher, der Kennzahlen zu Ressourcen, Emissionen und sozialen Impacts nachweisen kann, verbessert das wiederum den Total Impact of Ownership.

Durch IT-Lifecycle-Management und Refurbishment generieren Unternehmen auch in der Speicherkrise Vorteile. Gleichzeitig kann sich der Markt so etwas entspannen. Daniel Büchle hat deshalb eine klare Botschaft: „Geben Unternehmen und Behörden ihre gebrauchte IT an etablierte Refurbisher, tragen sie dazu bei, dass die Preise für neue Hardware fallen. Langfristig profitieren sie somit auch bei der Anschaffung.“

Quelle: UD/cp
 

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