IBU verzeichnet 2025 neue Rekorde
Das Institut Bauen und Umwelt e. V. (IBU) blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2025 zurück. Sowohl die Zahl der veröffentlichten Umweltproduktdeklarationen (EPDs) als auch die Mitgliederentwicklung erreichten neue Höchststände. „Nachhaltigkeit und Transparenz gewinnen immer mehr an Bedeutung“, erklärt der Geschäftsführer des IBU e. V., Florian Pronold. Aktuell zählt das IBU 400 Mitgliedsunternehmen und -verbände.
22.01.2026
EPDs: Neue Höchststände im Jahr 2025
Im Jahr 2025 wurden über das IBU-Programm mehr als 700 Einzel-EPDs veröffentlicht. Dies entspricht einem Anstieg von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch bei EPDs aus automatisierten Tools wurde mit rund 1.500 veröffentlichten Deklarationen ein neuer Rekord erreicht. Insgesamt veröffentlichte das IBU damit rund 2.300 EPDs – so viele wie nie zuvor.
Die europaweit steigende Nachfrage nach EPD-Prüfungen trifft auf eine begrenzte Verfügbarkeit qualifizierter Verifizierender. Diese Situation stellt eine Herausforderung dar, der sich das IBU aktiv stellt. Im Jahr 2025 konnte der Rückstau an EPDs, die auf die Zuweisung an eine Verifiziererin oder einen Verifizierer warteten, vollständig abgebaut
werden.
IBU.data stärkt digitale Nutzung von EPDs
Mit der Plattform IBU.data stellt das IBU eine zentrale Bezugsquelle für digitale EPDs bereit. Durch die Anbindung über Schnittstellen können Hersteller und Planer die Daten direkt in digitale Planungsprozesse integrieren. Damit leistet das IBU einen wichtigen Beitrag zur Digitalisierung und zur zukunftsorientierten Nutzung von EPD-Daten im Bauwesen.
Digitalisierung als zentraler Entwicklungstreiber
Für die Weiterentwicklung von EPDs spielt die Digitalisierung eine zentrale Rolle. Insbesondere der Einsatz von EPD-Tools ermöglicht eine effizientere Erstellung und Verifizierung von EPDs und trägt maßgeblich zur steigenden Anzahl veröffentlichter Deklarationen bei.
Digitale Plattformen und Schnittstellen wie IBU.data gewinnen weiter an Bedeutung, da sie den Zugang zu EPD-Daten vereinfachen und deren Anwendung unterstützen.
Mitgliederzuwachs stärkt die internationale Rolle des IBU
Im Jahr 2025 konnte das IBU 48 neue Mitglieder gewinnen. Damit stieg die Gesamtzahl auf 400 Mitgliedsunternehmen und -verbände. Dieser Zuwachs unterstreicht die anhaltende Relevanz des IBU und seines EPD-Programms für die Bau- und Baustoffindustrie, insbesondere vor dem Hintergrund zunehmender Umwelt- und Nachhaltigkeitsanforderungen auf europäischer und nationaler Ebene. Rund ein Viertel der Neumitglieder stammt aus dem Ausland und verdeutlicht die wachsende internationale Bedeutung des IBU. Mit seinem erweiterten Netzwerk festigt das Institut seine Position als zentrale Plattform für verlässliche Umweltinformationen im Bauwesen.