Nachhaltige Christbäume
Rund 25 Millionen Weihnachtsbäume werden jedes Jahr in Deutschland verkauft. Sie wachsen häufig aus importiertem Saatgut auf Plantagen unter Einsatz von Pestiziden. Zur Entlastung der Umwelt und zur Sicherung guter Produktionsbedingungen empfiehlt die VERBRAUCHER INITIATIVE e. V. Weihnachtsbäume aus ökologischer und fairer Produktion.
13.12.2013
Weiterhin liegt vor allem der Ursprung des beliebtesten Weihnachtsbaums der Deutschen, der Nordmanntanne, im Ausland. Die Samen, aus denen sie wachsen, stammen von weit her aus dem Kaukasus. Doch die Zapfenpflücker vor Ort arbeiten häufig ohne entsprechende Kletterausrüstung oder Unfallversicherung. Hier will die dänische Initiative „Fair Trees“ Abhilfe schaffen. Sie investiert für jeden verkauften Baum einen festgelegten Betrag beispielsweise in Sicherheitsausrüstung und soziale Projekte vor Ort. Auf der Webseite der Initiative sind Anbieter von Fair Trees-Bäumen aufgelistet.
Wer keine Bäume mit entsprechenden ökologischen oder fairen Siegeln findet, kann sich alternativ auch in nahegelegenen Forstbetrieben umsehen und den Baum vielleicht sogar selber schlagen. „Vor Ort lässt sich am besten erfragen, unter welchen Bedingungen ein Baum gewachsen ist“, so Gross.
Listen mit Verkaufsstellen von Weihnachtsbäumen aus nachhaltiger Waldwirtschaft sind auf den Webseiten der verschiedenen Verbände wie Bioland (www.bioland.de) sowie bei Robin Wood (www.robinwood.de) zu finden. Infos zu Nordmann-Tannen aus Fairem Handel gibt es unterwww.fairtrees.de. Mehr zu nachhaltigem Konsum bietet www.oeko-fair.de.
Quelle: UD / na
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