So findest du den passenden Laufschuh
Beim Laufen wirken je nach Tempo, Laufstil und Untergrund deutlich höhere Kräfte auf den Körper als beim Gehen. Füße, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder arbeiten dabei zusammen, um den Körper abzufangen und zu stabilisieren. Dabei arbeiten Knochen, Gelenke, Muskeln, Sehnen und Bänder zusammen. Ein guter Laufschuh kann den Fuß komfortabel unterstützen und den Lauf auf unterschiedlichen Untergründen angenehmer machen.
18.09.2026
Welcher Schuh am besten passt, hängt von mehreren Faktoren ab: der Fußform, dem Laufstil, dem Untergrund, der Trainingshäufigkeit und dem persönlichen Gefühl beim Laufen. Es gibt deshalb nicht den einen Laufschuh, der für alle geeignet ist.
Wenn du dich für Modelle mit zusätzlicher Stabilität und Dämpfung interessierst, kannst du dir die ASICS Gel-Kayano-Serie ansehen. Die verschiedenen Modelle sind auf komfortables Laufen ausgelegt und können für Läufer interessant sein, die bei längeren Einheiten Wert auf Unterstützung legen.
Ein passender Schuh kann den Laufkomfort verbessern. Er verhindert jedoch nicht automatisch Beschwerden oder Verletzungen. Auch Trainingsumfang, Lauftechnik, Regeneration und die schrittweise Steigerung der Belastung spielen eine wichtige Rolle.
Pronation, Dämpfung und Sprengung
Eine bestimmte Fußbewegung ist nicht automatisch problematisch. Diese Bewegung heißt Pronation und hilft dabei, die Belastung beim Aufsetzen des Fußes zu verteilen. Eine ausgeprägtere Einwärtsbewegung nennt man Überpronation, eine zu geringe Einwärtsbewegung dagegen Unterpronation oder Supination.
Diese Begriffe können bei der Schuhauswahl eine Orientierung geben, sollten aber nicht isoliert betrachtet werden. Eine bestimmte Fußbewegung ist nicht automatisch problematisch, und ein stabilisierender Schuh ist nicht für jeden Läufer notwendig. Entscheidend ist vor allem, wie sich der Schuh beim Laufen anfühlt und ob er zu den individuellen Bedürfnissen passt.
Die Dämpfung in der Zwischensohle kann den Aufprall angenehmer machen. Wie viel Dämpfung sinnvoll ist, hängt unter anderem vom Körpergewicht, vom Untergrund, vom Lauftempo und von den persönlichen Vorlieben ab. Ein sehr weicher Schuh ist nicht automatisch besser – manche Läufer bevorzugen ein direkteres Gefühl mit mehr Bodenkontakt.
Transparenzhinweis: SPORT 24 hat diesen Beitrag bezahlt. Das Unternehmen betreibt einen Online-Shop mit Sportschuhen, Sportbekleidung und Ausrüstung für zahlreiche Aktivitäten.
Ein weiteres Merkmal ist die sogenannte Sprengung. Sie beschreibt den Höhenunterschied zwischen Ferse und Vorfuß in der Zwischensohle. Eine höhere Sprengung kann bei manchen Läufern die Belastung für Waden und Achillessehne reduzieren. Der Effekt hängt jedoch von der individuellen Lauftechnik, dem Schuhmodell und der Gewöhnung ab. Eine niedrigere Sprengung kann dagegen ein direkteres Laufgefühl vermitteln, stellt aber oft höhere Anforderungen an Waden und Füße.
Wenn du die Sprengung oder das Schuhmodell wechselst, solltest du dich langsam daran gewöhnen. Eine schrittweise Umstellung gibt Muskeln und Sehnen Zeit, sich an die neue Belastung anzupassen.
Passform und Obermaterial
Die Passform ist mindestens so wichtig wie die Dämpfung. Der Schuh sollte an der Ferse und im Mittelfuß stabil sitzen, ohne zu drücken. Vor den Zehen sollte ungefähr eine Daumenbreite Platz sein, damit die Füße auch bei längeren Läufen genügend Raum haben.
Das Obermaterial besteht bei vielen Laufschuhen aus Mesh. Je nach Konstruktion kann es die Luftzirkulation verbessern und dazu beitragen, dass Feuchtigkeit nach außen entweicht. Gleichzeitig sollte das Material den Fuß ausreichend fixieren, damit er im Schuh nicht hin und her rutscht.
Probiere Laufschuhe am besten am Nachmittag oder Abend an, wenn die Füße etwas angeschwollen sind, und zwar mit den Socken, die du normalerweise beim Training trägst. Gehe einige Schritte und mache, wenn möglich, ein paar lockere Laufbewegungen. Achte darauf, ob die Zehen genügend Platz haben, die Ferse sicher sitzt und keine Druckstellen entstehen.
Für Läufe auf unbefestigten Wegen ist ein ausgeprägteres Sohlenprofil sinnvoll. Ein wasserabweisendes oder wasserdichtes Obermaterial kann vor Nässe schützen. Je nach Konstruktion kann es jedoch weniger atmungsaktiv sein und langsamer trocknen als ein offenes Mesh-Obermaterial. Auf Asphalt und festen Wegen eignen sich häufig leichte Straßenlaufschuhe mit einer Dämpfung, die zu deinem Laufgefühl und deinem Trainingsumfang passt.
Wie lange hält ein Laufschuh?
Die Lebensdauer eines Laufschuhs hängt von mehreren Faktoren ab. Körpergewicht, Trainingshäufigkeit, Laufstil und Untergrund beeinflussen, wie schnell die Außensohle abnutzt und die Zwischensohle ihre Dämpfung verliert. Eine Laufleistung von etwa 500 bis 800 Kilometern kann als grobe Orientierung dienen, ist aber keine feste Regel.
Achte deshalb nicht nur auf die Kilometerzahl. Wenn die Dämpfung deutlich nachlässt, das Profil stark abgenutzt ist oder sich der Schuh verformt, kann ein Austausch sinnvoll sein. Auch neue Beschwerden, die wiederholt während oder nach dem Laufen auftreten, können ein Hinweis darauf sein, dass der Schuh nicht mehr ausreichend unterstützt.
Lagere die Laufschuhe trocken und lasse sie nach einem nassen Lauf vollständig trocknen. Vermeide direkte Hitze, da sie Materialien und Klebeverbindungen beschädigen kann.
Der richtige Schuh für deinen Lauf
Bei der Auswahl solltest du vor allem auf folgende Punkte achten:
- eine bequeme und passende Größe
- ausreichend Platz im Zehenbereich
- sicheren Halt an Ferse und Mittelfuß
- eine Dämpfung, die zu deinem Laufgefühl passt
- ein Sohlenprofil für den jeweiligen Untergrund
- ein Gewicht, das sich beim Laufen angenehm anfühlt
Der beste Laufschuh ist nicht unbedingt das technisch aufwendigste Modell. Entscheidend ist, dass er zu deinen Füßen, deinen Laufstrecken und deinem Training passt. Mit einer guten Passform und einer allmählichen Steigerung der Belastung schaffst du die besten Voraussetzungen für komfortables und regelmäßiges Laufen.
Quelle: UD/cp
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