Verbraucher

Procter & Gamble: Qualität „von hier für hier“

Was Qualität im Alltag bedeutet, zeigt sich in der praktischen Anwendung. Procter & Gamble setzt auf leistungsstarke, sichere und langlebige Konsumgüter – entwickelt und hergestellt in Deutschland. Wie diese Qualitätsansprüche entstehen, überprüft und sichtbar gemacht werden, zeigt etwa der Blick auf Zahn- und Babypflege.

19.01.2026

Procter & Gamble: Qualität „von hier für hier“ zoom
Elektrische Oral-B Zahnbürsten im Putztest im P und G Robot Labor.

Von UmweltDialog

Schlagworte wie: Hochwertige Materialien, „Made in Germany“ und Langlebigkeit, kommen den meisten in den Sinn, wenn es um Produktqualität geht. Auch eine sichere und vor allem verlässliche Anwendung im Alltag zählt für viele zu einem zentralen Qualitätsmerkmal. Als mangelhaft wird Qualität hingegen dann wahrgenommen, wenn Produkte die Erwartungen und Ansprüche nicht erfüllen.

Sieht man sich fachliche Definitionen an, klingt es schon etwas komplexer. Um ein einheitliches Verständnis von Qualität zu ermöglichen, wurde der Begriff normativ gefasst. In der DIN EN ISO 9000 (internationale Qualitätsmanagement-Norm) wird Qualität als der „Grad, in dem ein Satz inhärenter Merkmale eines Objekts Anforderungen erfüllt“ beschrieben. Gemeint sind damit Eigenschaften, die einem Produkt dauerhaft innewohnen und dessen Beschaffenheit ausmachen, wie die TÜV Akademie erläutert. Die Anforderungen, die erfüllt werden müssen, könnten dabei ganz unterschiedlich sein. Neben klar formulierten, messbaren Kriterien spielten auch Erwartungen eine Rolle, die Nutzer und Kunden als selbstverständlich voraussetzten. Qualität lasse sich so auf einen einfachen Kern bringen: Sie beschreibe, wie gut Erwartungen und Ansprüche tatsächlich erfüllt werden.

Qualität als täglicher Maßstab bei P&G

Mitarbeiter bestücken die Pampers-Testproduktionslinie.
Mitarbeiter bestücken die Pampers-Testproduktionslinie.

Für Procter & Gamble bedeutet Qualität mehr als nur Ansprüche zu erfüllen. Der Konsumgüterhersteller will mit seinen Produkten den Alltag der Menschen erleichtern und verbessern und Mehrwert bieten. Konkret heißt das: Produkte sollen leistungsstark sein, sicher in der Anwendung, langlebig ausgelegt und so gestaltet, dass sie den Alltag zuverlässig unterstützen. Darüber hinaus verknüpft P&G Qualität ausdrücklich mit Nachhaltigkeit, Innovation und gesellschaftlicher Verantwortung – etwa durch umweltfreundlichere Verpackungen, ressourcenschonende Produktion und eine verantwortungsvolle Markenführung, wie beispielsweise die Ariel PODs.

Nach dem Prinzip „von hier für hier“ werden die Produkte größtenteils in Deutschland an acht Standorten entwickelt und hergestellt. „Nähe entsteht für uns dort, wo wir die Lebenswirklichkeit der Menschen verstehen und Verantwortung übernehmen: mit Produkten, die den Alltag wirklich besser machen, mit starken Marken, die u. a. hier in Deutschland entwickelt und produziert werden, und mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die jeden Tag mit Leidenschaft und Sorgfalt arbeiten“, Astrid Teckentrup Vorsitzende der Geschäftsführung von P&G in Deutschland, Österreich und der Schweiz.

Mit der Kampagne „Wo Qualität zu Hause ist“ bringt P&G das Thema noch näher an seine Kunden die Verbraucher:innen. Im Mittelpunkt stehen dabei die Menschen hinter den Marken, die Orte, an denen Qualität entsteht, sowie das damit verbundene Qualitätsversprechen. Ziel ist es, Qualitätsansprüche nicht abstrakt zu erklären, sondern dort sichtbar zu machen, wo sie im Alltag entwickelt, geprüft und umgesetzt werden. Kai Pflaume begleitet die Kampagne als Qualitätsbotschafter und besucht dafür verschiedene Produktions- und Entwicklungsstandorte.

 
 

Forschung, Technik und Praxistest: Oral-B iO

So machte Kai Pflaume im Rahmen der Kampagne zum Beispiel Station im Oral-B-Werk im unterfränkischen Marktheidenfeld, wo die elektrischen Zahnbürsten und Aufsteckbürsten hochtechnisch gefertigt werden. Die Oral-B iO-Serie ist das Ergebnis mehrjähriger Forschung und der Zusammenarbeit mit Zahnärzten. Sie wurde mit dem Ziel entwickelt, effektive Plaque-Entfernung mit schonender Anwendung zu verbinden. Klinische Studien, darunter eine Meta-Analyse von Zou et al. im International Dental Journal (2024), zeigen, dass entsprechende Zahnbürstentechnologien eine verbesserte Plaque-Entfernung ermöglichen und mit einem besseren Zahnfleischzustand einhergehen. Technisch basiert die iO-Serie auf einem runden Bürstenkopf mit Magnetantrieb und Mikrovibrationen, ergänzt durch Funktionen wie Andruckkontrolle und Timer, die eine gleichmäßige und zahnschonende Putzroutine unterstützen.

In unabhängigen Tests wurde die Serie positiv bewertet. Im aktuellen Test der Stiftung Warentest (12/2025) wurden 16 elektrische Zahnbürsten untersucht. Die Oral-B iO3 erreichte dabei die Gesamtnote 1,9 („gut“), die iO2 wurde mit 2,2 („gut“) bewertet. Positiv hervorgehoben wurden unter anderem die Zahnreinigung, die Haltbarkeit sowie die Handhabung. Insbesondere die Andruckkontrolle der iO3, die über optische Signale auf zu starken oder zu schwachen Druck hinweist, bewerteten die Tester mit „sehr gut“.

Wie misst man eigentlich Qualität?

Qualität wird gemessen, indem festgelegte Anforderungen mit der tatsächlichen Leistung eines Produkts verglichen werden, erklärt das Fachportal Business-Wissen in einem Blogbeitrag. Grundlage ist das Soll-Ist-Prinzip: Welche Eigenschaften sind vorgesehen – und in welchem Umfang werden sie in der Nutzung erreicht. Auf dieser Basis legen Bewertende Qualitätsmerkmale fest, etwa Funktion, Leistungsfähigkeit, Zuverlässigkeit, Materialeigenschaften und Benutzerfreundlichkeit. Diese Merkmale dienen als Bezugspunkt für messbare Kriterien, Beobachtungen oder Befragungen.

Darauf bauen auch Verbraucher- und Vergleichstests auf. Die Stiftung Warentest bewertet etwa elektrische Zahnbürsten unter anderem in den Kategorien Zahnreinigung, Handhabung, Haltbarkeit und Umwelteigenschaften. Zwei Beispiele: Um die Reinigungsleistung zu prüfen, folgt Warentest einem standardisierten Verfahren. 30 Testpersonen putzen unter Aufsicht in zufälliger Reihenfolge mit verschiedenen Bürsten; eine unabhängige Expertin bewertet die Menge eingefärbter Zahnbeläge vor und nach dem Putzen. Bei den Umwelteigenschaften misst Warentest unter anderem den Stromverbrauch des Ladegeräts (einschließlich Erhaltungsladung) und prüft, ob der Akku gewechselt werden kann. Ist ein Tausch vorgesehen, testen die Prüfer diesen praktisch und überprüfen anschließend die Dichtigkeit des Geräts.

 
 

Pampers: Produktentwicklung nah an den Bedürfnissen von Familien

Pampers werden im German Innovation Center in Schwalbach entwickelt.

Auch bei der Babypflegemarke Pampers steht die Entwicklung hochwertiger Alltagsprodukte im Mittelpunkt. Die Windeln entstehen im sogenannten German Innovation Center in Schwalbach, dem größten Forschungszentrum von P&G ausserhalb der USA, wo Produktentwicklung, Materialforschung und Konsumentenforschung zusammengeführt werden. Ein zentraler Bestandteil dieses Ansatzes ist der enge Austausch mit Eltern, deren Erfahrungen und Erwartungen direkt in die Weiterentwicklung der Produkte einfließen, so Pampers-Produktentwickler Dirk Saevecke im Video zur Kampagne.

Was Qualität bei den Marken Braun und Gillette bedeutet, lesen Sie im UmweltDialog-Beitrag „Braun und Gillette: Traditionsmarken, die für Qualität stehen“.

Im Fokus steht dabei die kontnuierliche Weiterentwicklung der Pampers Produkte, auf deren Sicherheit und Schutz sich Eltern jeden Tag verlassen können. So sorgt zum Beispiel das Stopp – und Schutztäschchen für einen zuätzlichen Auslaufschutz am Rücken.

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Quelle: UmweltDialog
 

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