Bundesumweltministerium finanziert Grünen Klimafonds
Der bei den UN-Klimaverhandlungen beschlossene „Grüne Klimafonds“ soll Klimaschutzprojekte in Entwicklungsländern finanzieren. Um die Länder auf die dabei nötigen Finanz- und Projektstandards vorzubereiten, stellt das Bundesumweltministerium 30 Millionen Euro bereit.
23.01.2014
Die Hälfte der vom Bundesumweltministerium bereitgestellten Mittel fließt in ein Programm der Vereinten Nationen und des World Resources Institute. Dieses „GCF-Readiness-Programme“ unterstützt die Länder Benin, El Salvador, Fidschi, Ghana, Kolumbien und Nepal. Maßnahmen für Kenia, die Philippinen und Usbekistan sind in Vorbereitung. Weitere 15 Millionen Euro werden dem Grünen Klimafonds direkt zur Verfügung gestellt, damit auch das Sekretariat des GCF schnell mit der Vorbereitung in den Empfängerländern beginnen kann.
Bei der Klimakonferenz in Durban 2011 hatte die Bundesregierung zugesagt, 40 Millionen Euro für vorbereitende Maßnahmen des Grünen Klimafonds zur Verfügung zu stellen - je zur Hälfte vom Bundesumweltministerium und vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit. Diese Zusage wird nun sogar übertroffen.
Quelle: UD / na
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