Schwebende Konstruktion soll Schmelzen der Eiskappen verhindern
Der "Polar Umbrella", das futuristische Meisterwerk des US-Architekten Derek Mark Pirozzi, könnte zukünftig nicht nur dabei helfen, die Umwelt zu schützen, sondern auch zur bedeutendsten Touristenattraktion aller Zeiten avancieren. Als diesjähriger Gewinner der Skyscraper Competition, die von der Architekturzeitschrift Evolo abgehalten worden ist, stellt der Designer seine Schöpfung, eine erstaunliche Kombination aus Vorstellungskraft und Technologie, unter Beweis.
20.03.2013
Jahrzehnte der globalen Erwärmung mit dem Resultat stetig steigender Temperaturen haben zur fortschreitenden Schmelze der arktischen Eisflächen beigetragen. Obwohl eine langfristige Lösung eigentlich nur erzielt werden könnte, wenn der Mensch seine wirtschaftlichen Aktivitäten und seinen Energieverbrauch erheblich einschränken würde, hat Pirozzi mit seiner Erfindung einen Vorstoß im Kampf gegen den Klimawandel gewagt.
Der "Polar Umbrella" ist als ein schwebender Überbau konstruiert, welcher über eine Entsalzungsanlage sowie Stromerzeugungsanlagen, die zur Erhaltung und Wiederherstellung der Eiskappen dienen, verfügt. Darüber hinaus beinhaltet der arktische Wolkenkratzer zahlreiche Forschungslaboratorien, Kraftwerke zur Herstellung erneuerbarer Energien, Touristenattraktionen und ökologische Lebensräume für Wildtiere.
Mithilfe eines Osmosekraftwerkes im Zentrum der schwebenden Metropole wird Salzwasser zur Gewinnung regenerativer Energie genutzt. Obwohl die Wärmebelastung der arktischen Oberfläche durch die riesige Überdachung der Konstruktion verringert werden würde, könnte die Sonnenenergie mittels verstellbaren Solarzellen genutzt werden. Darüber hinaus wäre der "Polar Umbrella" in der Lage, die Eiskappen mithilfe interner Kammern, welche Meerwasser einfrieren können, zu regenerieren.
Quelle: UD / pte
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