Emissionshandels-Klage gegen EU-Kommission erfolgreich
Das Bundesumweltministerium begrüßt das Urteil des Europäischen Gerichts Erster Instanz zum Emissionshandel. Darin wurde über die so genannten „ex post-Anpassungen“ in der ersten Handelsperiode entschieden und dabei die Position Deutschlands bestätigt.
12.11.2007
Nach der Entscheidung des europäischen Gerichts ist nun der Weg offen, dass das Umweltbundesamt die Zuteilungsmengen in den gesetzlich vorgesehenen Fällen reduziert. Die betroffenen Unternehmen können den Umfang der Anpassungen bereits abschätzen, da sie die jährlichen Produktionsmengen ermittelt und dem Umweltbundesamt mitgeteilt haben.
Die Entscheidung des Gerichts betrifft nur die im Dezember 2007 endende Handelsperiode. Das Zuteilungsgesetz für die 2008 beginnende Handelsperiode enthält keine Regelungen für nachträgliche Anpassungen der Zuteilungsmengen. Einige der bisherigen Sonderregelungen, bei denen es diese ex-post-Anpassungen gab, sind entfallen. Ansonsten sind nunmehr standardisierte Auslastungsregeln vorgesehen, die aufgrund der mittlerweile verbesserten Datenlage die früheren Anpassungsregeln ersetzen.
Quelle: UD
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