China zieht aus New Orleans-Desaster Konsequenzen
Als Konsequenz der Flutkatastrophe von New Orleans wollen chinesische Experten in Zukunft die heimische Bevölkerung mit Hilfe von neuen Schutz- und Warnvorrichtungen vor den Fluten des Yangtse bewahren. Die letzte Flut des mehr als 6.300 Kilometer langen Flusses im Jahr 1998 hat mehr als 3.000 Menschenleben gefordert und fünf Mio. Wohnhäuser vernichtet, berichtet das Wissenschaftsmagazin New Scientist. Die Fluten, die meist im Juni und Juli kommen, können das Wasser bis zu 15 Meter ansteigen lassen.
22.09.2005
Das Projekt, das gemeinsam mit dem australischen Projektmanager und Technologietransfer-Unternehmen Sagric International entwickelt wurde, kostet 14,4 Mio. Dollar. "Wir haben ein ganzheitliches System errichtet, das eine Voraussage einer Überschwemmung von drei bis sieben Tage vorher ermöglicht", erklärt Haydn Betts, Projektleiter des australischen Teams. Die Techniker haben zusätzlich 35 "Opfer-Auffangbassins" im mittleren Bereich des Flusses errichtet. Diese Gebiete, die bewohnt sind, können um weitere Katastrophen stromabwärts zu verhindern, nach einer Evakuierung, geflutet werden.
Quelle: UD
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