Malaysia leidet (wie immer) unter Smog
Es scheint zur jährlichen Tradition in Malaysien zu werden: der dicke Smog, der sich über die gesamte malaiische Halbinsel legt. Verursacht wird er durch Waldbrände auf der indonesischen Insel Sumatras. Jedes Jahr diskutieren die Politiker der beiden Staaten endlich wirksame Mittel dagegen zu ergreifen, doch scheint es nur bei Worten zu bleiben. Nun hat Malaysiens Premierminister Abdullah Ahmed Badawi die Moslem-Gemeinschaft zum Gebet für den erlösenden Regen aufgerufen, berichtet BBC-Online.
17.08.2005
Tausende Feuer brennen auf Sumatra, und Experten mutmaßen, dass zahlreiche illegale Brandrodungen noch hinzugekommen sind. Gestern, Donnerstag, haben malaysische Politiker ihre Hilfe angeboten, um die Feuer zu löschen. Indonesien hat die Hilfe angenommen. Vor der indonesischen Botschaft haben Demonstranten ihren Unmut kundgetan. Seit zehn Jahren gebe es das Problem, und es sei nichts geschehen, beschweren sich die Malaysier. Sollte das Freitagsgebet und die politische Verhandlung keine Lösung ergeben, müssen die Malaysier bis Oktober warten, denn der Monsum wird den Himmel wieder säubern. Dass die Situation Besorgnis erregend ist, wissen allerdings alle, denn heute Freitag, hat die Smogwolke auch Penang und Kota Bahru im Norden Malaysiens, erreicht.
Quelle: UD / pte
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