Klimaschutz-Initiativen amerikanischer Bundesstaaten
In etlichen Bundesstaaten, in vielen Staedten und Gemeinden und auch in zahlreichen weltweit operierenden Grossunternehmen sind Klimaschutz und Ausbau der erneuerbaren Energien zu Top-Themen geworden. Dies seien „ermutigende Signale“, die darauf hoffen liessen, dass Klimaschutz in den USA insgesamt an Bedeutung gewinne, sagte Bundesminister Trittin nach einem Treffen mit dem Gouverneur von New Mexico und dem Buergermeister von Albuquerque.
18.07.2005
Martin Chavez, Buergermeister von Albuquerque, der größten Stadt New Mexicos, repräsentiert ein landesweites Klimabündnis, dem derzeit 166 US-amerikanische Buergermeistern angehören. Die Mitglieder des Bündnisses haben sich verpflichtet, die von der Bush-Regierung abgelehnten Kyoto-Verpflichtungen der USA selbständig in ihren Städten und Gemeinden umzusetzen. Ziel der Selbstverpflichtung ist es, den Ausstoß von Treibhausgasen bis zum Jahr 2012 um 7 Prozent unter die Werte von 1990 zu senken.
Die besondere Verantwortung der USA beruht auf den exorbitant hohen Anteil an den weltweiten Treibhausgasemissionen, bedingt durch den weiterhin rasant steigenden Energieverbrauch. So verursachen die USA mit 5,7 Mrd. Tonnen ca. 22 Prozent der weltweiten energiebedingten CO2-Emissionen, die seit 1990 um 17,4 Prozent gestiegen sind. Die Energieproduktivität ist in den USA nur etwa halb so hoch wie in Deutschland. Demgegenüber ist der Primärenergieverbrauch pro Kopf doppelt so hoch - bei einem vergleichbaren Konsumniveau . Zudem kommt den USA weltweit traditionell eine Führungsrolle bei der Entwicklung neuer Techniken sowie neuer Konsum- und Lebensstile zu. Beides ist für die zukünftige Entwicklung des Klimaschutzes und der Energiewende von herausragender Bedeutung.
Informationen zur Koalition der 166 Buergermeistern finden sich unter http://www.ci.seattle.wa.us/mayor/climate/.
Quelle: UD
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